Das ist das, was sie ist

Ein neues Lied, ein besseres Lied, o Freunde…

Seit ich auf deutsche Erde trat,
Durchströmen mich Zaubersäfte -
Der Riese hat wieder die Mutter berührt,
Und es wuchsen ihm neu die Kräfte.

H. Heine, aus "Deutschland - ein Wintermärchen"

Wir werden uns eines Tages sicher auch hinsetzen und beschließen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wir wären über die Effektivität unseres Regierungsapparates in Zweifel geraten, hätten einen erheblichen Mangel an Demokratie, wie wir sie verstehen – als die Macht des Volkes – diagnostiziert und würden uns erinnern, dass in unseren Reihen doch wohl fähigere Staatenlenker zu finden wären, als sie uns die Parteien jedesmal, und jedesmal sichtlich verderblicher, vor die Nase setzten. Wir – die  Bewohner dieser Bundesrepublik – würden sicher auch die notwendigen Gesetze finden im deutschen Paragraphendschungel, die uns das erlaubten. Das deutsche Rechtssystem soll ja eines der winkelzügigsten sein.

Wir müssten so vielleicht nicht sehenden Auges und wider besseren  Wissens in die Katastrophe rennen, und könnten vielleicht selbst andere Nationen davor bewahren. Wir würden vielleicht eines Tages keine Kriege mehr führen müssen, brächten die Bundeswehrjungs nach Hause, die unter völkerrechtlich anstößiger Mission gezwungen sind, in allen “Krisengebieten” ihren Ar*** hinzuhalten – aus einer falsch verstandenen Bündnispflicht und verstoßend gegen ihr Mandat. Wir würden Deutschlands Freiheit zu Hause zementieren, hätten kein bedingungsloses Bündnisversprechen auf dem Hals zu einem Staat im Nahen Osten, der zunehmend als der Brandstifter dort verstanden ist und – so hinterbrachten vorgestern ehemalige CIA-Leute der Regierung im Weißen Haus – im Begriff ist noch vor Monatsfrist dort einen Supergau provozieren will. Wir hätten wohl plötzlich Milliardensummen zur Verfügung, arbeiteten wenige vergnügliche Stunden und wären dennoch wohlhabend – erinnern Sie sich noch der Verheißungen, die bis vor wenigen Jahren dieses noch glaubhaft in Aussicht gestellt hatten? Wir  brauchten uns nicht sorgen um Arbeitsplätze, Renten, Kassenbeiträge, nicht um unsere Zukunft, die da behütet und hochgebildet aufwüchse; wir schüttelten korrupte Politiker ab wie der Hund das Wasser und kämen vielleicht sogar wieder raus aus dem Joch, das wir uns anlegen ließen in unserer unendlichen Naivität, Obrigkeitsgläubigkeit und den Verdruss über die eigene Unfähigkeit, an die wir nun bald selbst glauben.

Wir würden uns zuerst in uns selbst integrieren lernen, Identität erlangen und vielleicht wirklich eine segensreiche Rolle für unsere Nation in der Welt begreifen. Mit solch Deutschland könnte dann auch ein vereintes demokratisches Europa etwas anfangen und wir wären nützlicher, als lediglich geschlachtet und aufgebraucht zu sein.

Denn wir ahnen längst: Wir wurden über Jahrzehnte nur für Anderer Interessen eingespannt – haben wir nun deren Kriege geführt, KZs bewacht oder angezweifelt, ihre Banken unterstützt oder wenigstens unsere spärliche Steuergroschen deren übersatten Großunternehmen und gigantomanischen Ideen nachgeschmissen. Für die Führer und das “Vaterland” – aber nie für uns, das Volk, selbst.

Immer mehr erkennen nun sehr schnell, dass Grundsätzliches falschläuft und der gesellschaftlicher Umschwung scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Und gerade wir sollten überreif sein…

Aber wir “Deutschen” werden wohl wieder im Konzert der sich befreienden Völker nicht mitsingen können – Ende der Geduld hin, Langmut her – wir haben einfach nicht das Zeug dazu. Haben die Völker Europas die relativ lange Zeit der Waffenruhe (doch die blutige Aufteilung Jugoslaviens soll hier nicht übergangen sein) dazu genutzt, ihre Identität  und rechtsstaatliche Unangreifbarkeit auszubauen – nun gibt es Nationen mit staatlicher Imunität, von denen vor zwanzig Jahren noch keiner gehört hat – gibt es bis heute nichts, was die Bezeichnung Deutscher Staat auch nur verdienen würde. Gabriel hat das im Februar öffentlich gemacht, so richtig begriffen hat man scheinbar so hingeworfenen Worte nicht, in den Karneval der Masssenmedien schafften sie es nicht, und wer sie dennoch vernahm, hielt sie wohl für unsachliche Wahlkampfübertreibung –  wer erwartet aus Regierung oder Opposition heute noch brauchbare Aussagen?
“Außer um sich selbst und ihre Klientel, kümmert sich diese Regierung um gar nichts! Ich sage euch: Wir haben gar keine Bundesregierung! Wir haben:  Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisationen in Deutschland. Das ist das, was sie ist!”, predigte der SPDler bezüglich der Klientelwirtschaft von CDU/CSU/FDP den Besuchern einer öffentlichen Veranstaltung in Dortmund (hier auf Video).
Auch Trittin, der Linke, sind scheint Solches an die Öffentlichkeit lassen zu wollen, wird aber sicher nur denen verständlich, die eine geringste Ahnung hatten (Video).

Die BRD – lediglich eine GmbH – und die Bundeskanzlerin, die doch eben noch als eine der einflussreichsten Köpfe Europas in den Zeitungen war, nur eine Geschäftsführerin?
Das kann nur Polemik sein?

Grandmasteryaeger zeigt (bei 0:30 sec) erläuternd auf youtube seine Recherchen: Einen Auszug aus dem Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt/M (2. Februar 2005). Dort findet sich, juristisch betrachtet, eine Legitimation der “Bundesrepublik Deutschland”. Und eingetragen ist unsere BRD dort als “Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur mit beschränkter Haftung”; auf Grundlage einen “Gesellschaftsvertrag vom 29. 8. 1990, dem “Gründungsdatum” dieser “Finanzagentur”.

Der „Zentralrat Deutscher Staatsbürger (-ZDS – dessen Seite und Zitat) trägt diesem “Kuriosum” Rechnung. Dem Eigenverständnis nach gründete sich dieser Verein 2009 als eine  “Menschenrechtsorganisation zur Wahrung der Rechte, insbesondere der Grundrechte“ der Deutschen. Er versteht sich als „Bürgerplattform“ derer, die ihre „Pflicht als Staatsbürger“ anerkennen, sich „in Notstandszeiten für unseren Staat und sein Staatsvolk einsetzen zu müssen, wenn der Staat nicht erreichbar ist.“

“Ist nicht die BRD-Regierung die Vertretung deutscher Staatsbürger?”, will im April bei bewusst.tv (Video) der Interviewer vom Sprecher dieses Zentralrats Deutscher, Dr. Werner Ratnikow, in einem Interview wissen. Dessen Antwort leichthin: “Die BRD ist sicherlich n i c h t die Vertreterin deutscher Staatsbürger – da sie ja keine eigenen Bürger hat. Sie läßt ja verlautbaren, dass die deutsche Staatsbürgerschaft – d. h.: die Staatsangehörigkeit – nach dem alten RUSTAK (Reichs und Staatsangehörigkeitengesetzt-1913) läuft. Weil der BRD das “Reich…” nicht gefällt, hat sie einfach ein STAK daraus gemacht, trotzdem ist es das gleiche aus dem Jahr 1913, also altes deutsches Recht – und ich glaube, dass sie sich h i e r nicht die Vertreterin nennen kann.”
Stattdessen, so legt er dar, gehörten alle vermeintlichen “Deutschen Staaatsbürger” lediglich zum Personal dieser BRD-Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Nicht nur der P e r s o n a l ausweis, auch der Reisepass kann nicht deutlich werden: Wo andere Nationen unter “Staatsangehörigkeit/Nationalität:” stolz ihr Vaterland vermerken, steht bei uns. “Deutsch”.
Ein Staat namens Deutsch…Und wer meint, mit diesem Reisepass sei dennoch “irgendwie” seine Nationalität belegt, der überzeuge sich auf der Seite des Bayerischen Innenministeriums vom ausdrücklichen Gegenteil: “Der Bundespersonalausweis oder der deutsche Reisepass sind kein Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit.”

Ratnikow, Pressesprecher Zentralrat Deutscher Staatsbürger: “Die Bundesrepublik Deutschland wurde ja bekannterweise ins Leben gerufen durch die Bestimmung der Alliierten, das heißt, als eine westdeutsche Besatzungszone, ähnlich wie es damals die Deutsche Demokratische Republik für die Haupt-Siegermacht Russland war. Die Bundesrepublik Deutschland ist tatsächlich nichts anderes als eine Verwaltungs-organisation für die westlichen Alliierten – mehr war sie nicht, mehr ist sie nicht, und mehr wird sie auch nie werden – und dementsprechend hat sie im Sinne der Alliierten dann die Aufgabe übernommen, hier für Ordnung zu sorgen, im Rahmen des Grundgesetzes, das geschaffen wurde, dass ja nicht für umsonst heißt Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und nicht  “der Bundesrepublik Deutschland” – Also eine Maßnahme der Alliierten.”

Wobei”, so ahnt Ratnikow, “noch Nachholbedarf in Form der Erklärung besteht: Was ist denn eigentlich das Grundgesetz?” Den er sogleich deckt: “Grundgesetz ist eine eindeutig kriegsrechtliche Maßnahme, das heißt – der Besatzer. Das wiederum wird geschaffen durch () (die) Haager Landkriegsordnung, die 1907 fast in allen Staaten der Erde beschlossen wurde. () Und diese “Haager Landkriegsordnung” bestimmt im Art. 43, dass der Besatzer dafür Sorge zu tragen hat, wenn er ein Gebiet besetzt hat, nach einem Krieg für die Grundordnung zu sorgen, möglichst unter Beachtung der Landesgesetze.

Russia Today berichtet unlängst über Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstchefs in Westdeutschland, Wolfgang Dvorack-Stocker* die die Geheimabsprachen aller deutscher Regierungen mit der US-Administration über die völlige Verfügbarkeit Deutschlands für US-amerikanischen Interessen seit 1949 behaupten:
Fazit des Senders: Deutschland ist kein souveräner Staat!

Auf seiner Webseite gibt der “Zentralrat Deutscher Staatsbürger” folgendes Resümee bekannt: „Der Zweite Weltkrieg ist nie wirklich beendet worden. Es gibt keinen Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten.” Er befürchtet folgendes Szenario: “Die Freiheit der Bürger in Deutschland und Europa ist akut gefährdet. Mit wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung über legislatives Unrecht wächst auch die Gefahr eines Bürgerkrieges, den es unter allen Umständen zu verhindern gilt.“

Wie also will der ZDS uns davor bewahren? Ratnikow in einem Interview gegenüber: “Jeder kann in Art. 20 des Grundgesetzes nachlesen, dass der Widerstand geboten ist, wenn das staatliche Refugium gefährdet ist. () Nur, wenn Sie das tun, landen Sie im Knast oder in der Psychiatrie, das ist die Antwort der BRD.”

Kommen wir zurück zum Vertrag von Lissabon, zum Manifest des Streben europäischer Politiker aller Coleur, ihre Völker, gefragt oder ungefragt, einer simulierten, demokratiefernen – wie Staatsrechtler vorrechnen und die Identität zerstörende Gemeinschaft – wie sich bereits zeigt, beizusteuern. Er scheint das geeignetste Mittel, alle unsere Überlegungen um Nationalstaat, Staatsbürgerschaft und Selbstbestimmung mit einem Mal zum Verstummen zu bringen.

Karl Albrecht Schachtschneider ist Staatsrechtslehrer. Er ist emeritierter Professor für Öffentliches Recht an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg in Nürnberg. Er reichte ein gutes Dutzend Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht ein, “die sich gegen bestimmte Schritte der europäischen Integration richteten – etwa gegen den Vertrag von Maastricht oder die Einführung des Euros.” (zit. wikiped.) Ihn beschäftigte auch der Vertrag von Lissabon (über den er seine Bedenken beim  Bundesverfassungsgericht vorlegte – das ihm auch teilweise recht gab.)
Schachtschneider hat größte Bedenken über die demokratische Legitimität des neuen Großeuropa aus dem Fakt heraus, dass die Zustimmung dazu von den Parteien, und nicht von den Völkern kam. Schachtschneider, dem seine Kritiker eine gar zu ideologische Rechtsauffassung vorwerfen: “Das entscheidende Prinzip des freiheitlichen Lebens ist nunmal die politische Form der Demokratie. Aber eine wirkliche Demokratie – nicht irgendein politisches System, das sich so nennt! Der Parteienstaat ist keine Demokratie! Der Parteienstaat ist die Verfallserscheinung der Republik.”
Auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgericht (sog. “Lissabonurteil) urteilt er so, und er nennt (in einem ausführlichen Vortrag auf nuoviso und einem Interview bei Phönix, das ich Ihnen zum Grundverständnis nahelegen möchte) sehr plausible Gründe für diese Einschätzung: “Der Großstaat, auf den die ganze Entwicklung hinzielt, erklärtermaßen – der Vertrag von Lissabon ist da nur ein Zwischenschritt () – dieser Großstaat, der aufgebaut ist (), und weiter aufgebaut wird, () wird in keiner Weise freiheitlich sein. Er hat keine Chance, freiheitlich zu sein. Er hat keine Chance, demokratisch zu sein. Er hat keine Chance, ein Rechtsstaat zu sein, keine Chance, ein Sozialstaat zu sein.”

In diesem Konstrukt wäre das unsouveräne “Deutschland” aufs fabelhafteste aufgehoben! Erklärt sich daraus zumindest die deutschpolitische Eile?
Noch meldet das Verfassungsgericht Vorbehalte gegen einen Europäischen Einheitsstaat. Juristen vermitteln (Video) dessen Lissabonurteil so:

“Das Bundesverfassungsgericht hat auch eines noch einmal klargestellt: die EU in ihrer jetzigen Form ist ein Staatenbund und kein Bundesstaat – etwas anderes lässt das Grundgesetz so nicht zu. Die EU ist also auch kein Staat, daran ändert auch nichts die Tatsache, dass der Vertrag von Lissabon der EU eine eigene Rechtspersönlichkeit bereitet.”  In ihrer “jetzigen Form” – das war  30. Juni 2009, aber auch bis dahin, so schätzt Schachtschneider ein, wird sie längst wie e i n Bundesstaat regiert – auch wenn es ihr bis dato am ( e i n e m ) Staatsvolk mangelt – Grundbedingung für die Gründung eines Staates. Doch es muss ganz einfach im Interesse unserer angemaßten Führer und jahrelang Verführer – bei Strafe ihrer Amtsenthebung und Anklage wegen Amtsmissbrauch, was die Mindestfolgen aus dem hier angenommene wären – es muss ganz einfach im Interesse unserer jetzigen oder geplanten Regierung sein, solche “Lappalien” aus dem Weg zu Schaffen.
Ihre Handlanger, Juristen (auch zu dieser scheinbaren Beleidigung klärt Sie Schachtschneider oder Radnikow auf), weiter, wie sie uns das Lissabonurteil darlegen:
“Die EU ist ein Zusammenschluss souverän bleibender Staaten. Ob und inwieweit diesem Staatenbund Hoheitsrechte übertragen werden, hängt von der Entscheidung des jeweiligen Mitgliedsstaates ab. Die Mitgliedsstaaten müssen dabei Herr dieser Verträge bleiben. Die jeweiligen Völker entscheidend demokratisch über das, was der EU an Kompetenzen übertragen wird.”

Im Falle des Lissabonvertrags schätzt Schachtschneider ein: Keiner, nicht einer der Unterzeichnenden Kompetenzüberträger im deutschen Zustimmungsausschusss hätte das, 400 Seiten starke und in in über 45 Jahren gewachsene Vertragswerk, auch nur ansatzweise verstehen k ö n n  e n – wenn einer es nur mehr als überflogen hätte, was er ausschließt, in der Kürze der Zeit, und dem Bildungsgrad, die den Abgeordneten dafür zur Verfügung gestanden hätte. Oder, wie ein blog schreibt: “Mit der verantwortungslosen Unterzeichnung des Vertrages von Lissabon haben die Regierungen und die beteiligten Parlamente bewiesen, dass sie um die Tragweite des Vertrages von Lissabon nicht wissen. Die Gier nach Ehre, geschichtlichen Ruhm, und dem Herumstolzieren auf politischen internationalen Bühnen war stärker als kühle sachliche Überlegung.”
Nicht damit abgetan, wenn diese ganzen individuellen Unfähigkeiten sich am Ende zu einem sehr wohl bedachten, wenn auch sehr perfiden Bild runden?

Doch weiter in der Vermittlung des Lissabonurteils des Bundesverfassungsgerichtes: “Deshalb (wegen der Begrenzung per demokratischen Kompetenzübertragung – m. Anm.) darf die EU auch nur auf diesen Gebieten tätig werden, die ihr durch Vertrag zugewiesen sind. Man nennt dies das Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung – und daraus ergibt sich noch etwas anderes: Von souveräner Verrfassungstaatlichkeit oder auch nationaler Identität kann nur die Rede sein, wenn zumindest ein gewisser, nennen wir es  – Kernbestand von Gebieten – verbleibt, die der souverän nationalen Regelung unterfallen. Der Mitgliedsstaat muss damit Raum zur eigenständigen politischen Gestaltung haben.
Und das Bundesverfassungsgericht nennt hier mehrere Gebiete, die es hier für besonders wichtig hält. Es nennt zum einen die Staatsbürgerschaft, die also der nationalen Regelungskompetenz unterfallen muss, das bedeutet eine wie auch immer geartete Unionsbürgerschaft kann die nationale Staatsangehörigkeit ergänzen – aber jedenfalls nicht ersetzen.
Die zweite Säule ist die so genannte polizeiliche und justielle Zusammenarbeit;
die dritte Säule ist die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.”

Da hätten wir sie wieder – unsere oben beklagten Sorgenkinder.
Noch ist der Eu-Brei nicht in dem Topf, wo er einst verköcheln soll?
Noch hat sie uns nicht ganz? Noch sind die Tore zur Mitbestimmung nicht ganz hinter uns zugeschlagen?

Wir kämen sicher schwer ganz wieder heraus – und warum auch, eine Sonderolle in einem ansonsten einigen Europa; unseren Staat gründen, uns eine Verfassung geben oder die wohl noch gültige von 1871 überarbeiten, ein Deutsches Territorium abstecken – momentan ist gültig das der Grenzziehung von 1937, und uns ein demokratisches Parlament nebst Regierung schaffen, unser Rechtssystem entflechten, unsere Infrastruktur übernehmen – das verbietet uns noch keiner? Legislative, Exekutive, Judikative – alles noch in unserer Hand?

Versteh ich die Gewissheit des Sprechers vom Zentralrat Deutscher Staatsbürger daher eher, wenn er sich vom Vertragsbeitritt scheinbar unbeeindruckt zeigt, wenn er sich an seinen Interviewpartner (im Original: les-art oder hier übernommen) wendet: “Die Macht, welche die BRD hat, ist nur Schein, ein Trugschluss, denn die wirkliche Macht ruht stets im Volk, und Sie können sicher sein, dass diese Macht um Einiges stärker und wirksamer ist als die der BRD, denn die Politiker, die dieses Verbrechen am deutschen Volk begangen haben, sollen niemals vergessen, dass sie ohne Polizei und Wehrmacht keine Macht mehr haben und ich gehe davon aus, dass weder deutsche Soldaten noch deutsche Polizisten auf deutsche Bürger schießen werden, und das macht mich sehr ruhig, Herr Karow.

Doch was währt schon ewig? In windigen Zeiten wie diesen? Die Judikative bereitet uns schon mal vor:  “Der Vertrag von Lissabon enthält zahlreiche Änderungen, die auch der Erweiterung der EU geschuldet sind, die also vielfach organisatorischer Natur sind – für uns interessant ist aber insbesondere der Umstand, dass durch den Vertrag von Lissabon das Drei-Säulen-Modell abgelöst wird und die europäische Union eigene Rechtspersönlichkeit mit eigenen Rechtsetzungskompetenzen bekommt, die dann unter anderem auch den Bereich der polizeilichen und justiellen Zusammenarbeit betreffen.”

Verstehen Sie, was ich verstehe? Keine Minute zu früh, uns bald zusammenzusetzen; zu beschließen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen? Die anderen schlafen nicht?

……………
Anmerkung und Quellen:

*in seinem Buch The German Card – auch deutsch: Die Deutsche Karte

Interview bei bewusst.tv: Rechtliche Fragen der BRD http://www.bewusst.tv/themen/thema4-politik/104-zdsr.html
und “Das große Deutschlandinterview” bei Lesart mit Dr. Ratnikow, “Zentralrat Deutscher Staatsbürger”: http://www.premiumpresse.de/das-grosse-deutschlandinterview-PR778021.html

Vortrag vom Staatsrechtslehrer Schachtschneider auf nuoviso http://www.nuoviso.tv/politik-recht/der-lissabonner-vertrag.html
und ein Interview mit ihm auf Phönix: http://www.youtube.com/watch?v=sMPi2it6WGI&feature=related

Der Beschluss des Bundesverfassungsgericht auf Schachtschneiders Klage, am 30. Juni, sog. “Lissabon-Urteil”: http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/es20090630_2bve000208.html

Juristen vermitteln die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts auf Schachtschneiders Klage: http://www.youtube.com/watch?v=mSAtC3EL4BE&feature=related

Grandmasteryaeger und sein Videobeweis über die Registrierung der BRD-GmbH beim Amtsgericht Frankfurt:
http://www.youtube.com/watch?v=D3yMgH9vimw&feature=related

Gabriels: http://www.youtube.com/watch?v=iUFegOtmvtE&feature=related
und Trittins versuchte Undichtigkeit: http://www.youtube.com/watch?v=W4g-fz-Wj4o&NR=1

Bayerisches Innenministerium, wo steht, wo Ihre Staatsbürgerschaft n i c h t steht; lesen Sie über die scheinbare Leichtigkeit zur Erlangung des Nachweises hinaus – und nachvollziehen dann Behauptungen, die von einigen Schwierigkeiten bis Unmöglichkeit bei der Erlangung des “Nachweises” sprechen: http://www.stmi.bayern.de/buerger/staat/staatsangehoerigkeit/detail/05788/

Die Webseite des “Zentralrats Deutscher Staatsbürger” mit weiteren schockierenden “Neuigkeiten” und Lösungsansätzen: http://www.zds-dzfmr.de/
und im download (auch dort) die wichtigsten “Neuigkeiten” http://www.zds-dzfmr.de/data/uploads/2010-03-18%20ZDS-Flyer%201%20Infoblatt%201.pdf

Update: Eine Pressekonferenz mit Schachtschneider und Wirtschaftsexperten: http://www.pressekonferenz.tv/ondemand/europe_07072010.html

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Veröffentlicht in Augenwischer. 4 Comments »

4 Antworten to “Das ist das, was sie ist”

  1. Tweets that mention Das ist das, was sie ist « volksauge -- Topsy.com Says:

    […] This post was mentioned on Twitter by Michael and Net-News-Express, CONTRACOMA. CONTRACOMA said: NetNewsExpress: Das ist das, was sie ist: Aber wir „Deutschen“ werden wohl wieder im Konzert der sich befreienden … http://bit.ly/bkebpQ […]

  2. Heinz Says:

    Die EU braucht keine nationale Polizei oder Armee, sie hat eurogendfor – die werden schießen…

    http://kulissenriss.eu/2009/11/16/die-europaische-gendarmerietruppe/

  3. Rumpelstilz Says:

    Politik-Global ( http://politikglobal.net ) bemüht sich ja schon lange um Aufklärung. Vielleicht würde es dem Volksauge gut stehen, eine Liste mit Links zu lesenswerten Seiten zu bringen ?

    Aber Rumpelstilz von Politik-Global versteht nicht, wie die Finanzlage der sogenannten “BRD” besser sein kann, als erwartet – mit 1,7 Billionen schulden zuzüglich 2 Billionen an Garantien (500 Mrd. für die Banken zur “Absicherung der Sparer” plus 750 Mrd. für die Banken plus 100 Mrd. für die Hypo Real Estate und dann noch einmal 400 Mrd. ungedecte Kredite der HRE von denen das Merkel erst 40 Mrd in das Faß ohne Boden geworfen hat). Und alle anderen Verpflichtungen, wie Renten, etc.)

    Wahrlich, eine TOLLE Finanzlage !!!


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