Oben bleiben!

Zu beneiden sind Sie dieses Wochenende nicht, liebe Landsleute in Baden-Württemberg! Nun haben Sie mehr als alle anderen in diesem Land die Illusion gehabt, mit Ihrer Wahlstimme über etwas von Wert zu verfügen – und müssen es nun bis morgen, Schlag 18 Uhr, eingelöst haben – wieder nur für Plunder, werden Sie schnell feststellen! Ich sehe sie jetzt schon – wer immer die Wahl für sich entscheidet – wie sie mit geschwollenem Kamm herumstolzieren, als hätte der Wähler auch großartig die Wahl gehabt.
Dann ist der Rausch vom Ernstgenommenwerden wieder verflogen?

Seien Sie froh, dass der trügerische Schein gleich vorbei ist! Wir wissen doch längst, wie “Demokratie” in Deutschland funktioniert? Oder meinte wirklich noch jemand, die Macht ginge hier vom Volke aus? Lobbyismus, wohin man schaut; Filz, Korruption, Vetternwirtschaft, Machtmissbrauch, Kompetenzübertretung – und alles straffrei, sollte es, trotz der hörigen Medienbranche, doch einmal auffliegen.

Dass unsere jeweiligen Wahlsieger vielleicht schon vorher feststehen – davon hat man auch gehört? Dass unmittelbar nach Besuch einer deutschen Figur aus Politik (oder Wirtschaft – das mag uns hier aber nicht gleichstark interessieren) zum Beispiel bei gewissen, alljährlich von den Besitzern oder Verwaltern des global grassierenden Finanztums abgehaltenen “zwanglosen Zusammenkünften” – geheimgehalten, polizeilich und von Geheimdiensten bewacht, an wechselnden Plätzen in der Welt – deren politische Karriere hierzulande einsetzte? Bei Merkel war es so, bei Westerwelle. Cem Özdemir soll letztens dorthin eingeladen gewesen sein – er hätte aber abgelehnt und lieber in Berlin demonstriert, was er auch mit Bildern von dieser Demo beweisen konnte. Eine Selbstverständlichkeit, möchte man meinen – ist es deutschen Politikern doch bereits per Grundgesetz strengstens untersagt, sich hinter dem Rücken ihres Volkes zum Klüngeln oder wofür auch immer einzuschließen. Geschweige denn, dass die bei den strippenziehenden Mächtigen ohne soziale Empfindung zum Casting antanzten, die uns ja vereinen und repräsentieren sollen gerade gegen jene?

Wer mit der vermuteten Agenda – offiziel wird nichts bekannt, wie gesagt; wir sehen nur, wohin die Politik ihrer herzitierten Besucher führte und führen wird – wer mit der vermuteten Agenda der “Bilderberger” (wie dieser Kreis der Mächtigen sich nach seinem ersten Tagungsort in den Fünfzigern benannte) etwas vertraut ist, dabei vielleicht noch von deren Affinitäten (und personellen Überschneidungen) zu Trilateraler Kommission und dem Orden Opus Dei weiß, könnte sich Özdemir – als Träger des Grünen Gedankens, nicht unbedingt explizit charakterlich – dort recht gut zugehörig vorstellen. Sehr könnte die von Grün verlautbarte Ankündigung ihres Weges ebendieser erahnten Agenda den zu globaler Macht Strebenden dienen.
Aber gleich ist ja das nächste gemütliche Beisammensein bei Bilderbergers…

Ein x-beliebiges Programm bei Grün liest sich so auch wie aus dem Bilderbergerbilderbuch. Wer dessen Inhalt ahnt, lese unter dieser Sicht mit – alle anderen seien wenigstens verdutzt über die “Unstimmigkeiten”, die hier “irgendwie” bestehen:
Das Grüne Sofortprogramm: “Wir Grünen haben die Konzepte, das Land neu zu gestalten und den Willen, Baden-Württemberg kraftvoll zu regieren.”

(“Wir haben die Wahrheit, kraftvoll werden wir sie durchsetzen” – wer so schon zwischenzeilig liest, versteht vielleicht nichts von Wahl-Kampf oder ist mit seinem misstrauenzerfressenem Geist ohnehin nicht in der Lage, das zugegebenermaßen spärliche Gute, neben all dem Bösen noch wahrzunehmen; dem da ausgerechnet Kissinger vor Augen springt, der alte (und nicht alternde) Haudegen , angeklagt zahlloser Beihilfen, zumindest, zu Kriegsverbrechen im großen Stil, glaubhaft verdächtigt der aktiven Beihilfe zu Massenmord, nur weil der auch zum Inneren Kreis bei “Bilderberger” gehört, verdirbt sich mit dem Geständniss solcher Assoziationsketten möglicherweise den Allgemeine Nachvollziehbarkeitswillen – ich werde auch gleich zu bodenständigen Betrachtungen zurückkehren – aber sich vorzustellen, dass der vielleicht schon um die latente Kaltschnäuzigkeit der niedlich-unbedarft-besorgt daherkommenden Ain’tShe – unserer Bundeskanzlerin von heute – wusste – mit einer Äinschie des Volkes wären wir doch nicht hierhergekommen, wo wir uns noch immer in gefälliger Gesellschaft derer bewegen, denen unsere Angeschlagenheit gut zupasse kommt.)

Weiter, und nun weniger spekulativ, im Grünen Sofortprogramm: “Und wir wissen, welche drängenden Aufgaben wir als erstes anpacken wollen. 14 konkrete Vorhaben werden wir in der Landesregierung im Kalenderjahr 2011 angehen.
Dabei werden folgende Leit(z)iele unser Regierungshandeln bestimmen:
* Ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft
* Bessere Bildung
* Echte Bürgerbeteiligung
* Nachhaltiges Haushalten”

Es beginnen die 14 Punkte:

“1. AKW-Laufzeitverlängerung vor dem Bundesverfassungsgerichts zu Fall bringen und eine konsequent sicherheitsorientierte Atomaufsicht praktizieren…
Baden-Württemberg soll die Chancen der Erneuerbaren Energien nutzen, statt sie im Bundesvergleich aller Länder am längsten mit Atomstrom auszubremsen und weiter Atommüll anzuhäufen. Mit der von uns angestrebten Abwahl der jetzigen CDU/FDP-Landesregierung würde die Zahl der Länder, die eine Laufzeitverlängerung ablehnen, weiter wachsen. Eine grün geführte Landesregierung wird sich der Klage der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bremen, Brandenburg und Berlin anschließen. Denn der Beschluss von Schwarz-Gelb im Bund, die Laufzeitverlängerung im Atomgesetz ohne Zustimmung des Bundesrats zu verankern, ist nach unserer Einschätzung verfassungswidrig. Diese Auffassung wird selbst durch Rechtsgutachten gestützt, die vom CDU-geführten Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben wurden. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass die geplante Laufzeitverlängerung mit einem entsprechenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts und einer sich daran anschließenden Abstimmung im Bundesrat zu Fall gebracht werden kann. Ungeachtet dessen werden wir dafür Sorge tragen, dass seitens des Umweltministeriums eine konsequent sicherheitsorientierte Atomaufsicht praktiziert wird, die auch die aus der Laufzeitverlängerung resultierenden zusätzlichen Anlagenrisiken (z.B. Auslegung gegen Flugzeugabsturz, Materialbeanspruchung und versprödung, Austausch veralteter Komponenten und analoger Leittechnik u.a.m.) berücksichtigt. Denn mit Neckarwestheim I und Phillipsburg haben wir zwei der störanfälligsten AKWs im Land.”

Das ist wohl auch ein sehr anschauliches Wahlkampfthema, und findet sich daher, gerechtermaßen sicher, gleich an erster Stelle. Für die ihre Sorge im ganzheitliche Zusammenhang vorstellenden “Grünen” – ob Welt-, Landes- oder Ortsverband, fällt aber das Fehlen des (vermeldeten) Interesses an einer Verbesserung der Endlagersituation auf. Doch auch gut ausschlachtbar im Kampf gegen die “Vorgängerregierung”? Fast so peinlich wie damals Joschka Fischers Verkauf eines in Deutschland stillgelegten AKWs an China zum Weiterbetrieb. Und das Programm nicht sagt: Alle AKW in Baden-Würtemberg haben eigene Zwischenlager. Und dass die abgewrackten dann auch wieder, möglichst end-, gelagert werden müssen. Und das ist die Mache der Neuen Weltinordnerer: Alle wie die Kaninchen auf eine ferne Vision starren lassen, um sie von den schnellwachsenden Felsbrocken abzulenken, die sich stetig auf dem Weg dorthin auftürmen.

Die Alternativen zum Stillgelegten stellen sie sehr schön dar:

“2. Wir beseitigen die planungsrechtlichen Hürden und schaffen ein positives Klima…”

Nein. Kein Zwischendenzeilen-Einwand der Art – “Für den Ausbau der Windenergie das positive Wetter schaffen”. Das tun sie ja bereits, wenn auch nur unbewusst vielleicht oder aus Not, in den Koalitionen mit den dafür bekannteren Machtkreisen. Auch nichts gegen “Klima der Annahme schaffen” – das kann auch echtes Bemühen im eigenen Besorgsein bedeuten. Wie sie dieses Klima allerdings schaffen wollen, verrät die Erläuterung zu Punkt 2 nicht. Da ist vorerst nur von Landnahme die Rede:

“Wir reformieren das Landesplanungsgesetz. Die bisherige Gesetzesvorgabe, dass für die Windkraft nur Ausschluss- und Vorranggebiete geplant werden können, nicht jedoch Vorbehaltsgebiete wie in den meisten anderen Bundesländern, wird geändert. Regionalpläne, in denen ungeeignete Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen sind, sollen nicht mehr zugelassen werden. Zudem wollen wir Anlagenstandorte außerhalb bestehender Vorranggebiete planerisch sichern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Altanlagen möglichst bald durch moderne, leistungsfähigere Windkraftanlagen ersetzt werden können. Um zukünftig an diesen Standorten moderne, leistungsfähige Anlagen installieren zu können, werden wir die vorhandenen Höhenbeschränkungen in den Vorranggebieten aufheben. Rheinland-Pfalz ist der Beleg dafür, dass bei einem konsequenten Ausbau mittelfristig 10 Prozent des landesweiten Strombedarfs durch Windenergie gedeckt werden können.”

Beim “Bundesveband Windenergie e.V” liest man in den “Länderinfos” zu Rheinland-Pfalz dann auch folgendes: “Das „Land der Rüben und Reben“ ist traditionell ein Stromimportland. Die SPD-Landesregierung möchte den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch, der derzeit rund 11,5% beträgt, bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent steigern.
Wenn man nur die „leistungsfähigsten Anlagen der heutigen Generation“ einsetzen würde, könnte mit lediglich 60% der bestehenden Anlagenzahl 30% des Jahresstromverbrauches von Rheinland-Pfalz erzeugt werden.”

Auch in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung an Windenergie gesteigertes Interesse. Dort hat sie den “Entwurf eines neuen Windenergie-Erlasses” vorgelegt. “Damit würde die rein ideologisch motivierte Blockade des Ausbaus der Windenergie durch die Vorgängerregierung aufgehoben und der Weg für mehr Klimaschutz in NRW geebnet” – begrüßt dort BUND und NABU die Vorlage (zit. hier bei nabu.de)
Weiter heißt es dort: „Der naturverträgliche Ausbau der Windenergie ist unverzichtbar, wenn wir die Klimaschutzziele erreichen wollen“, sagte Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. „Wir halten einen naturschutz- und menschenverträglichen Ausbau der Windkraft auf bis zu 2 % der Landesfläche für machbar. Dafür müssen allerdings die ideologisch motivierten Restriktionen der schwarz-gelben Vorgängerregierung beseitigt werden.“

(Ein Schmankerl für die, die Schlichtung gesehen haben, nach der obligatorischen Klage des Zitiertenüber Zustände in seinem Bundesland: “Dabei lägen gerade im Ausbau der Erneuerbaren Energien enorme Potenziale zur Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes NRW”.)

Auch Grün kann das nur beklatschen: “Wie der Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) () will Rot-Grün die Windkraft im Land weiter ausbauen. Zuvor hatte die Schwarz-Gelbe Regierung strenge Beschränkungen für neue Windräder aufgestellt und den Ausbau der Windkraft damit erheblich erschwert. Remmel sagte dazu: „Wir werden den Windenergie-Verhinderungserlass der Vorgängerregierung durch einen Windenergie-Ermöglichungserlass ersetzen.”, schreibt energieblog24.de, und weiter: “Geplant ist, dass der Erlass zur Aufhebung der Restriktion im Bereich der Windkraft bereits im März in Kraft tritt.”

Dabei ist so ein Windpark nicht einfach mal schnell eingestielt. Zumal, so wird Remmels Aussage fortführend zusammengefasst, wenn mittels dieses “Windenergie-Ermöglichungserlasses”: “… beispielsweise die aktuell festgelegte Maximalhöhe der Windräder von 100 Metern aufgehoben werden (soll). Grund für diese Beschränkung war für CDU und FDP die Bewahrung des Landschaftsbildes. Heutige moderne Windräder können sind allerdings bis zu 200 Meter hoch.” kein Zitierfehler http://www.energieblog24.de/windkraft-nordrhein-westfalen/

“Auf insgesamt 2 Prozent der Landesfläche sollen Vorranggebiete für die Nutzung der Windenergie ausgewiesen werden.”
„Unverzichtbar bleibt allerdings eine regionalplanerische Steuerung der Ausweisung von Windkraft-Vorranggebieten. Hier sehen wir noch Nachbesserungsbedarf“, mahnt der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck an.”, wird bei nrw.nabu.de weiter zitiert:„Im Windenergie-Erlass sollte die verbindliche Verpflichtung zur textlichen und zeichnerischen Darstellung der Vorranggebiete verankert werden, um lokales Klein-Klein zu verhindern.“ Durch die im Erlass-Entwurf definierten Tabubereiche wie z.B. Naturschutz-, Vogelschutz- und FFH-Gebiete würden die Anforderungen des Naturschutzes ansonsten weitgehend erfüllt.”, denn “Auch die Eröffnung der Möglichkeit zum Bau von Windenergieanlagen in intensiv genutzten Nadelwaldforsten sei aus Naturschutzperspektive akzeptabel.”

Dagegen redet z. B. windland.ch aus der Schweiz über ähnliche Pläne dort unter der Überschrift “Das Grosse Halali auf den Wald ist eröffnet”: Beim Bau müssen die Waldstrassen massiv verbreitert werden, Bäume links und rechts der Waldautobahn werden gerodet. Es muss neben dem eigentlichen Bauplatz für die Windkraftanlage auch noch eine etwa fünfmal so grosse Fläche für die Baumaschinen und die Arbeitsplattform gerodet werden. Beim Rückbau (Geri Müller:” Man kann das alles spurlos entfernen!“) muss die Waldstrasse wieder verbreitert werden oder bleibt praktischerweise gleich auf 4 Meter Breite anstelle der ursprünglichen 2 Meter Breite.”

“Wer das als ökologisch bezeichnet, soll sich doch so eine Baustelle mal genauer anschauen.”, schlägt der Schreiber vor, und zeigt diese beiden Fotos (eines Autors Mathias Kreh, Deutschland) (hier und hier)

“Das grösste Problem”, so dort dann aber weiter, “ist aber die entstehende Lichtung im geschlossenen Wald. Nachdem der europaweit massiv den Wald schädigenden Sturm Lothar 1999 über die Lande gezogen war, konnte eine professionelle Analyse die Ursachen klar eingrenzen. Das Dokument „LOTHAR – Ursächliche Zusammenhänge und Risikoentwicklung“ bezeichnet die Lücken im geschlossenen Waldgefüge als grösste Ursache der massiven Schäden”.
Zitiert wird dieses Analyse (dort auch als pdf-Dokument abladbar) z. B. auf: “Seite 33: „Untersuchungen im Windkanal lassen annehmen, dass die Schaffung von Lücken grösser als eine Baumlänge entscheidend wirken könnten. … Dank grösseren Zwischenräumen in den Kronen steigt die Bewegungsamplitude der verbleibenden Bäume; der Dominoeffekt wird dann offensichtlicher. Sind einmal einzelne Lücken gebildet, tritt der Wind mehr in die Lücken ein und bildet Turbulenzen, welche den Lückenrand in Windrichtung destabilisieren (GARDINER et al. 1997). Ab einer bestimmten Auflösung des Bestandes kann die Netzwerkwirkung der Gerüstbäume nicht mehr funktionieren und die Kohärenz der Struktur hält nicht mehr Stand. So genügen bei fortgeschrittener Auflösung des Bestandes wenige starke Böen, um flächige Schäden zu verursachen.“

Wieder einmal kann man glauben, oder man kann es lassen; die Panzer der Umgestaltungswut aber rollen unbeeindruckt, und warum nicht mit Grüngeschminkten im Cockpit. Wie läßt B. Traven so sinngemäß im “Totenschiff” über den aufkeimenden Kommunisten in Europa sagen: “Warum sollte ich sie hassen? Aus den schlimm Verfolgten sind oft noch schlimmere Verfolger geworden…” Macht macht blind.

Siegesgewissheit auch?
Können sich die mit den Schlichtungsgeprächen zu S21 Befassten erinnern, wie die Koalition der Unwilligen, zu der auch die Grünen von Badem-Würtemberg und BUND zählten, der Bahn das Schönrechnen der aus S 21 hervorgehenden wirtschaftlichen Zukunftserwartungen für Stuttgart und das Ländle nachwiesen? Denen könnte gewahr sein, über welch einflussstarke Beziehungen die Interessenlobby verfügt, wie sie unvehohlen die Politik unter der Knute hält und selbst in Mathematik und Naturwissenschaft mit neuen Regeln aufwarteten darf? Welcher Pein der logisch Denkende ausgesetzt war angesichts der von Bahn und Politik gemeinsam betriebenen Ignoranz des gesunden Menschenverstandes, wie oft er sich der geistigen Ohnmacht nahe fühlte unter dem allesverhüllendem Singsang der Lobbyisten?
Dem mag ein Klick auf diese Seite diesem übelerregende Gefühl wieder näherbringen, wo es ebenfalls um Betrug am Volk geht, um “systematische Fälschung der Leistungsprognosen” auch hier zur Durchsetzung beim Bürger unbeliebter und ihm schadenbringender Projekte geht, und – ganz am Thema – um Falschrechnungen durch den Windvermarkter Suisse Eole zugunsten seiner Projekte.

Waren es doch Kretschmann und Palmer, die fast gebetsmühlenartig und am Ende doch ohne Erfolg appellieren mussten, den Fokus der Faktenschlichtung auf die einzig interssierende Frage zu lenken, die bei der Offenlegung der Pläne zum Projekt “Stuttgart 21″ – und die wohl, schlicht formuliert, unserer Verständnis von “Demokratie” allgemein wiedergibt – die Präferenz haben müsse? “Kosten – Nutzen – Abwägung” war die Forderung der Grünen im Stuttgarter Rathaus – Was bekommt der Bürger für sein Geld, für seinen Verzicht auf Bewährtes, Geliebtes, als Gegenwert für die nun einsetzende und fast zehn Jahre anhaltende Störung seiner Ruhe und des gewohnte Ablaufs im Leben seiner Stadt?

Neben den Kosten-Nutzen-Abwägungen müsste Grün klar machen, wie es energetisch den Grundstein für seine neue Energiepolitik legen will. Das weiß der Kretschmann – wer ihn bei der Schlichtung sah – auch: Windräder, Solarzellen, (‘was vergessen?) – die Herstellung all dieser feinen Sachen ist sehr energieintensiv. Noch dazu, wenn scheinbar Windeseile oberstes Gebot ist: Wie werben sie für den Atomausstieg? – “2017 können wir den Stecker ziehen”. Wir kennen doch den Laden, oder? Ziehen “wir” dann dort den Stecker – Wahlversprechen ist Wahlversprechen! – und haben noch nicht rechtes Alternatives geschaffen? Wie gemütlich, wie urwüchsig alternativ! Sitzt Deutschland friedlich bei Kerzenschein, und draußen heult der Wolf…
Die Windenergiegewinnung dürfte ja kaum über ihre Grundlagenforschung hinaus sein. Ihr Strom kann nicht gespeichert werden. Windstille Tage – auf die wir ja auch weiterhin wenigstens spekulieren wollen – sind dann elektroenergetisch stille Tage. Wer weiß, dass die Grünen auch die Chemtrailattacken protestlos mit ansehen, kann sich auch den Grad der Effizienz von Solaranlagen unter deutschem Himmel ausmalen.
Etwas vergessen? Dass Solarzellen leicht unter UV zerbröseln, und ihre ganzen giftigen Bestandteilchen um das Haus herum den Boden kontaminieren, vielleicht. Und sich ein weites Feld zur Kooperation mit der Wirtschaft auftut hinterm Umweltschutz und man ja sehen wird, wie die Grünen der Versuchung widerstehen?
Tragisch nur, dass mit den verpatzten Auftritten solcher Pakte immer dem Geist, unter dem sie sich vorgeblich sammelten, Schaden zugefügt wird.
Und diesen Tipp an Hartz-IV-Kostgänger vielleicht noch – begehren Sie bald nach Wahlerfolg von Grün einen 1-€-Job als Krötenüberdiestraßeträger. Da brauchen Sie sich nicht später an der MaPoT (Man Power Turbine) zu schinden;-)

Ja, und so hat “Das Grüne Sofortprogramm” mit dem Versprechen: “Wir Grünen haben die Konzepte” weitere 12 Punkte aufgeführt. Ich hinterlasse sie Ihnen als Link in den Quellenangaben. Ich bin nur noch darübergeflogen. Thema Gentechnik hab ich gesucht – vielleicht mit unbegründbarer Ahnung, wo die nach dem erfolgten Atomausstieg benötigten Energieträger zu befürchten sein, vielleicht, weil mir der Grünen ganzheitliche Weltsicht vor Augen springen möge – gefunden hab ich keinerlei Aussagen zur Gentechnik. Und dass die “Umweltschützer”-Koalition bei Treibhausgase – von denen sie nicht gelassen hat – nicht mehr explizit “CO2″ in den Mund nimmt.

Bisher sehe ich einen guten Beitrag zu Neuen Weltordnung, wie sie fühlbar gerade über uns kommt – mit Krisen, “Natur”-Katastrophen, Ressourcenvernichtung, entfesselter Gewalt des Staates “im Interesse” einer immer weniger zustimmenden, dafür immer mehr betonten Mehrheit; und das nicht nur bei S 21 – womit wir wieder im Ländle wären, wo ich mich gefreut hätte, dem Wähler von Morgen seinen vorgefassten Wahlbeschluss überdenklich gemacht zu haben.

Letzter Satz. Eigentlich soll Journalismus auch Wege aufzeigen. Liebe Baden-Württemberger – dieser Artikel muss das leider schuldig bleiben. Wie das geht – dass der Bürger eine Regierung in seinem Sinne wählt, ist ein gesamtdeutsches und grundlegendes Problem – morgen wohl noch nicht zu beheben…

………..
update 16:00: Sie wählt Mappus: Video, videogold.de
weitere Wahlhilfe s. Kommentar
update II 16:30, Video, youtube, weniger humoresk
update III 23:21 gerade gefunden, wenn auch hundealt; dennoch – dringliche Sehempfehlung: Video, alpenparlament.tv Sollte Grün nicht wissen, wovon hier die Rede ist? Dürfte einen echten Freund der Harmonie (Gottes – oder der Natur halt) dieses keiner Untersuchung wert sein? Der Interviewte spricht davon, dass sie es nicht wahnehmen wollen. Freunde, ich glaub besser denGrünen und BUNDlern und Greenpeacern – kein Wort! So blind kann man nicht sein; die leben klar davon, dass die Probleme sich verschärfen…
des updatens heute kein Ende – IV, neu, über Katastrophenangst als Einnahmequelle, Video
update V, 28. 3. 22:45 stevenblack.wordpress.com: …Beispielsweise seit etwa ca. den 1985 er Jahren, macht sich Herr Volker Beck aufrichtige Sorgen, um die – ja, wirklich, es ist so – “rechtlich harte Situation für Pädophile”. Lieb, gell, der Herr Beck?! Kindersex ist Menschenrecht – Volker Beck (Grüne)…”…viel mehr noch dort
………..
Quellen: Das Grüne Sofortprogramm

Dagegen redet z. B. windland.ch aus der Schweiz über ähnliche Pläne dort unter der Überschrift “Das Grosse Halali auf den Wald ist eröffnet”

Die Fotos dort – Autor: Mathias Kreh, Deutschland
“Wer das als ökologisch bezeichnet, soll sich doch so eine Baustelle mal genauer anschauen.”
http://www.windland.ch/wordpress/wp-content/uploads/baustelle3.jpg
und http://www.windland.ch/wordpress/wp-content/uploads/baustelle5.jpg

Remmel, Grüne: „Wir werden den Windenergie-Verhinderungserlass der Vorgängerregierung durch einen Windenergie-Ermöglichungserlass ersetzen.”, zitiert und mehr hier bei energieblog24.de

“Bundesveband Windenergie e.V” zu Rheinland-Pfalz

2 Antworten to “Oben bleiben!”

  1. kuckuck Says:

    bitte auch in nrw alle im mai wählen gehen, vorschlag: wahlzettel durchsstreichen und vermerken: wir wählen keine volksverräter!


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