Fürze im Kopf

Vielleicht kann sich noch jemand erinnern, eine Leistung wäre es nicht, es ist gerade wenige Jahre her, da hieß es, der Klimawandel wird zu einer drastischen Abkühlung des Planeten Erde führen. Großartige Folgen zeigte dies nicht, vom üblichen Hin- und Hergerenne einiger Lobbyisten und Vertretern dieser Sache abgesehen. Einen Hollywoodfilm brachte die These auf die Leinwand, und wenn der es schaffte, Angst zu machen, war zumindest dieser Aspekt erfüllt.

Kurz darauf war das Ozonloch diagnostiziert. Die übliche Geschichte: Horror über Horror und eine geringfügige Ängstlichkeit gegenüber des lebensspendenden Zentralgestirns unseres Sonnensystems.

Nun gibt es wieder einen Gipfel, diesmal soll die drohende Erwärmung unseres Planeten auf der Tagesordnung stehen.
Eine Begrenzung der Erwärmung des Planeten auf nicht mehr als zwei Grad bis zum Jahre 50 wird als Ziel ausgegeben; in einer Zeit, als sich gerade alle Planeten unseres Sonnensystems erwärmen.
Nun ist die Sau des Klimawandels sooft durchs Dorf, dass keiner vor ihr mehr Angst hat. Doch diesmal können sie uns wirklich kriegen: geplant ist eine Kohlendioxidsteuer.
Von Bedeutung ist die momentan in unserer Wahrnehmung erst einmal für Entwicklungsländer, wie China und Indien. Die haben das auch schnell als neuen Ausdruck des Kolonialisierungsstreben des Westens erkannt. Länder wie die USA oder Deutschland, die ihre Produktion bereits ausgelagert haben, dürften hiervon anfänglich noch nicht tangiert werden.
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Schon witzelt man auf der Straße, die Roulade würde teurer, weil die Kühe zu viel furzten. Kuh“fürze“ bestehen aus  Methan – Methan ist wahrhaftig ein Treibhausgas. Ganz anders als CO2. Doch der Volkswitz hat die Tendenz schon begriffen: existiert erst eine CO2-Steuer – und fiele sie vorher erst auch nur im großen Rahmen an – ist sie dennoch auf gewisse Art eine Steuer auf Leben. Kohlendioxid ist ein Gas, das im Lebenszyklus vorkommt und vorkommen muss. Die Luft des Planeten besteht zu wenigen hundertstel Prozent aus Kohlendioxid, ein Wert, der nicht, und schon gar nicht von uns, überschritten werden kann. Neue Auswertungen von Messergebnissen, die zu anderslautenden Diagnosen führten, werden gerade als Fälschung entlarvt.

Wenn eine Lüge oder Dummheit erst einmal Gesetz geworden ist, hält sie keine zehn Pferde mehr auf, und keiner wird Jahre später an diesem Wissen oder Leitsätzen rütteln wollen.
In diesem Sinne können wir dem Gipfel in Koppenhagen nur das allerschlechteste Gelingen wünschen.

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