Die Herren der Welt

Annäherung an ein Phantom

(in Fortsetzung von „Alte Wölfe in gewendeten Pelzen“)

Sie sind noch immer ein überschaubarer Haufen – die Operateure auf diesem Planeten. Sie sind die Sprosse einiger weniger alter Familien, und das begründet ihren Machtanspruch. In den Herrschern des Morgenlandes vermuten sie ihre Ahnen. Über Tausende Jahre haben sie dieses königlichen Gene bewahrt, wie Hundezüchter. Lieber haben sie Inzest kultiviert, als dass sie Blut vom Pöbel eingemischt hätten. Die Herrscher über diese Welt finden Platz in der sorgfältig beschnittenen Krone eines schwachverzweigten Stammbaumes mit Wurzeln weit vor aller Menschen Erwartung – wir vermeinen sie seit hunderten Jahren fern von Macht und Einfluss – und sie sind aktiver und wirksamer als je zuvor; sie machen nach wie vor die Gesetze, sie behindern die Wissenschaft, sie halten den überwiegenden Teil der Menschen dieses Planeten von einem selbstbestimmten Leben ab, nicht nur notfalls, sondern natürlich hauptsächlich mit List, Lüge und Gewalt.

Sie haben sich mit gefälligen Staaten, Ministern, Regierungen, Organisationen und Religionen ummäntelt, die an ihrer Stelle zu regieren scheinen – man möchte vor einer unübersehbaren Zahl von Entscheidungsträgern kapitulieren – doch das ist geschickte Täuschung einer zunehmend informierbaren Masse – verfolgt man die Fäden dieses Demokratie verheißenden Netzes, gelangt man zu Knotenpunkten mit anderen, aus den ganz unterschiedlichsten Bereichen – Punkten, die den Machtbereichen dieser Eliten unterliegen.

Einen wahrscheinlich sehr einflussreichen beschreibt die London Times 1977:
„Eine Clique der reichsten, wirtschaftlich und politisch mächtigsten und einflussreichsten Männer der westlichen Welt, die sich heimlich trifft, um Ereignisse zu planen, die später so erscheinen, als würden sie zufällig eintreten.“(Quelle)

„Bei der Bilderberg-Gruppe – die Konferenz wurde zum ersten Mal im Mai 1954 im Hotel de Bilderberg…, Niederlande veranstaltet. – (international auch als Bilderberg-Club bekannt) handelt es sich um keine formelle Organisation, es existieren soweit bekannt weder ein Status der Mitgliedschaft noch ein Gründungsvertrag.“(wikipedia)
Hinter starker Polizeibewachung finden diese Konferenzen an wechselnden, geheim gehaltenen, um Polizei und Staatsschutz abgeschirmten Orten ab. Es gibt einen festen Stamm, wahrscheinlich gehören dazu „der Geldadel“, und es gibt zu dem alljährlichen Treffen eine ganze Reihe von eingeladenen Größen aus Politik, Militär, Geheimdiensten, aus der Finanzverwaltung – für deutsche Politiker wie Brandt, Schröder, Merkel, Westerwelle und Koch, die an solchen Treffen teilnahmen, wegen des Gebots der Öffentlichkeit politischer Betätigung bereits rechtliche Grauzone.

Helfershelfern hoffen umsonst, zum Kreis hinzuzustoßen . Sie geben Losungen aus, gemeinsam rufen die leute mit ihnen Change und Perestroika, aber bleiben ein Leben lang Verfügungsmasse
werden hin und hergeschoben, aus der Bedeutungslosigkeit in die Kanzlerschaft und zurück,
geködert mit Macht und Einfluss, aber ebenso oder dadurch noch stärker gehindert an der eigenen Entfaltung, wie auch der Rest der Population nur bis zum Ende ausgebeutet.

Die Geldhaber, die wahren Mächtigen gehen unbeirrt ihren Weg, und sie scheinen nicht aufhaltbar zu sein.
www.fosar-bluedorf berichtet: „Eine interessante Begegnung
1993 veranstaltete die Potsdamer Fördergemeinschaft zur Gründung einer Friedensuniversität in Berlin einen Diskussionsabend. Im Haus der Weltkulturen trafen sich drei Politpensionäre besonderer Art – der ehemalige amerikanische Außenminister Henry Kissinger, der frühere sowjetische Botschafter in der DDR, Valentin Falin, sowie Egon Bahr, in den sechziger und siebziger Jahren persönlicher Berater und Chefunterhändler des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. Thema der Diskussion waren die Erinnerungen der drei Herren an die große Zeit der deutschen Ostpolitik sowie an die Verhandlungen zum Abkommen über den Status Berlins. Als Moderator fungierte der Journalist Giovanni di Lorenzo, seinerzeit Chefredakteur des Berliner „Tagesspiegel“.Im Verlauf der – ansonsten gar nicht so besonders erhellenden – Diskussion sprach Henry Kissinger, fast beiläufig, einen vielsagenden Satz aus, dessen Tragweite wohl der Mehrheit der anwesenden Zuhörer nicht bewußt war: „Die vier Botschafter (der Siegermächte des zweiten Weltkrieges, Anm. d. Red.) brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln. Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.“

Ein weiterer solcher Knotenpunkt der Macht ist die Trilateralen Kommission:
„Die Trilaterale Kommission (TK) ist eine private Organisation. Sie wurde im Juli 1973 auf Betreiben von David Rockefeller gegründet. Sie ist eine Gesellschaft mit über 300 Mitgliedern aus Europa, Nordamerika und Japan“ (wikipedia), aber auch die Weltgesundheitsorganisation, die Weltbank, die Welthandelsorganisation, die Vereinten Nationen stehen im Verdacht, Machtzentralen einiger weniger Kräfte im Hintergrund zu sein.

Ihr Machtanspruch ist seit vielen sie vor vielen hunderten Jahren unangefochten, als sie sich die Herrschaft über den Hang des Menschen nach Spiritualität und innerer Vervollkommnung übertrugen und dieses Recht mit Schwertern, Kanonen und Glasperlen in die Welt trugen. Millionen mussten der Gerechtigkeit ihrer „Heiligen Bücher“ geopfert werden
In denen Büchern stand ihre Auftrag verbucht, niemanden weniger als Gott selbst bis zu seiner Wiederkehr auf seinem sündigen Planeten zu vertreten. Der Papst gilt seither als der einzig würdige Vertreter Gottes
Queen Elisabeth beansprucht, Nachfahrin Davids, des Königs aus dem Alten Testament zu sein – sicher aber hat sie arabisch muslimische Vorfahren – stammt von Propheten Muhamad ab, sagen die Muslime.
Sie thront auf einem Stein, auf dem sich schon der biblische Jakob auf sein Treffen mit Gott vorbereitet haben soll, und das Königshaus behauptet, er hätte seine Fähigkeit über die Jahrtausende nicht eingebüßt, die Gerechten in die Nähe Gottes zu rücken und jedem Unberufenen den Thron Englands zu verweigern.

Die Helden und Heiligen ihrer Bücher frönen der Fremdenfeindlichkeit, der Rachsucht, Zerstörung, Brandopferung (Kinder- Brand – Opferung hier bei 1h14min?)
Diese Zerstörung auf Erden sehnen sie herbei, denn sie leitet nach diesen Schriften das Kommen des Messias ein, und auf diesen Messias warten sie; nach ihren Schriften muss das Heiligste dem Erboden gleich sein, bevor der Erretter, der Erbarmer, erscheinen kann; und darauf arbeiten sie hin; und in diesem Sinne sind einige der gesellschaftlichen Führer dieser Welt wahre religiöse Eiferer – wo es keinen Niedergang gibt, gibt es keinen Aufstieg; diesen Niedergang führen sie in ihren Schildern.

Nicht sehr Andere haben ihre Fortsetzung der Lehre Gottes verfasst und eine Ikone von der Hauptfigur ihrer Erzählungen – die wusste, was Gottes Wille war – angefertigt, haben ihr Kerben und Scharten als Sinnbild des Undanks in den abgemergelten Körper gehobelt und eine Dornenkrone aufgesetzt, mit viel Rot bemalt und ihr das eigenen Gesicht gegeben und in ihre moralischen Institutionen gehängt, die seit 2000 Jahren nun schon, wie sie sagen, nicht angezweifelt werden; nicht angezweifelt werden können – auch sie kommen vom Höchsten.

Die Nachkommen bedienen sich der berüchtigten Rituale ihrer Vorfahren. Bis in die öffentlich gewordenen Folterszenen aus Abu Ghraib läßt sich dies nachweisen. Wie die Heilige Inquisition erfolterten sie in Guantanamo „Geständnisse“, bevor sie den Deliquenten aus dem Verkehr ziehen wollten – im Namen Gottes und seiner Ideale, wie sie sagen.

Aber sie scheinen den Kult auch zu brauchen zum Gelingen ihres abwegigen Werkes. Die Zahlensymbolik um die Terroranschläge in New York scheint der Kabbalah entlehnt. Sie verbringen Tage gemeinsam
in Männercamps, an okkulten Plätzen, werden Mitglieder in „geheimen Orden“und „Logen“, hinter dessen Verschwiegenheit und Geborgenheit sie ihr Gelübde erfüllen, gehorsamst, und allein im Geist der „Bruderschaft“
Es scheint, als brauchten auch sie das religiöse Ritual – zur Stärkung ihres Mutes, ihrer Kraft als Symbol für großen Willen? Sie haben Großes vor – Gott abzulösen, seine Macht zu erlangen. Von da an selbst die Geschicke zu leiten.
Vorerst haben sie die Macht erlangt, Gott zu vertreten und zu interpretieren.

Aber Moment – wir sind jetzt im 21. Jahrhundert, und Obama, Sarkozie, Hillary Clinton, und vielleicht auch Berlusconi und Merkel sind freie Geister und in erster Linie Demokraten und frei von solchem Diktat – die Unabhängigkeit der Politik vom Dogma der Kirche haben demokratischer Staaten glatt vollzogen?
Erinnert einer, dass Merkel einst um die Aufnahme des „Gottesbezugs in die europäische Verfassung“ Worte machte? Was das schon für eine ohnehin bürokratisch überblähten Rechtssprechung nach sich zöge, ist der Christin Merkel wohl in einem gottseeligen Moment nicht gegenwärtig gewesen;
„Gott“ bedeudet im 21. Jahrhundert alles oder nichts, wahlweise. In der Rechtsgrundlage einer Völkerunion – den menschlichen Gesetzen, wie sie eine Verfassung eine Sammlung davon darstellt anpassen – hätte diesen Passus interpretieren müssen. Sich zum Mittler zwischen Gott und den Menschen machen müssen? Würde der Besitz der Auslegungskraft wieder vorrangig. Wer hätte das entscheiden wollen? Der Präsident Europas?
Doch der hat sich mit Haut und Haarem dem Papst verschrieben.

Da sind wir nochmal davongekommen – aus dem weg in ein neues Mittelalter?

Jemand nicht vergessen, dass W. Bush Kunde brachte, es sei Gott, der ihn nach Irak abkommandiere? Solch Aberglauben bei einem weltläufigen Mann des 21. Jahrhunderts? Mit solch hochkritischem Gefahrenpotential! Trotzdem hatte er genügend Mannen, als er dann in die Schlacht zog. Auch die – mit gottgefälligster Absicht; ein Viertel Legislaturperiode schmal war der Zufallsfaden, der Deutschland davon abhielt, wieder einer falschen Verheißung, einem falschen Messias gefolgt zu sein?

Bush muss einem anderen Gott folgen. Die Insignien eines Männerbundes aus seinen (!) Studienjahren an der Yale-Universität zeigen einen Totenschädel mit zwei gekreuze Knochen darunter, lässt eher an Piraterie oder die nationalsozialitische Teufel denken. Viel gab Bush jr. über den Club (de auch Bushs Vater und Großvater angehören) nicht preis darüber: „so geheim, dass man nicht darüber spricht“ beschied er einem Reporter der mehr wissen wollte mit typisch amerikanischer Demokratiegläubigkeit über das Geheimnis einer kleinen Gruppe handverlesener „Club“-Mitgliedern, die die beiden Vertreter im Wahlkampf um die amerikanische Präsidentschaft einer Legislaturperide (W. Bush und Kerry) ins Rennen schicken konnte.

Als Ratgeber für den Irak hat Bushs Gott zumindest versagt.

Weder hat er seinem Ritter zum Pfuhl der geplanten physischen Massenvernichtung geführt, noch hat er ihm Segen in das Land bringen lassen. Dabei hätte er schon in seiner nächsten Verwandschaft – um diesen Kreis wieder zu schließen, Gottesgerechte gehabt, die ihn hätten beraten können;
Seine Großtante beweist seit Jahren schon auf jenem Stein unter dem englischen Thron, auf dem Jakob schon auf Gott wartete, das sie Gott nahe ist.
Ob der derzeitige Präsident der USA von der Gottesnähe seiner Familie profitieren wird?

Die Queen ist mit Obama verwandt(hier44min4osec)?
Das geht doch
gar nicht!
Sagen Sie das nicht zu laut – Bill Clinton, der Demokrat (und u.a. Mitglied der Trilateralen Kommission), hat Obama schon wiedererkannt:“Dieser Typ hätte uns vor Jahren noch den Kaffee gebracht“, fiel ihm ein.
Die eifersüchtigen Hüter des Stammbaumes werden das sicher bedenken.

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Wird fortgesetzt mit KLERUS : Orden, Katholische Kirche, Schwarzer – Weisser Papst, Opus Dei, Jesuiten, Islam

Veröffentlicht in Augenwischer. 1 Comment »

Eine Antwort to “Die Herren der Welt”

  1. Micha Says:

    Das wäre eine Erklärung für den Wahn der Mächtigen dieser Welt. Was wird wohl passieren, wenn der erwartete Gott kommt und diesen Bushs dieser Welt sagen wird, sie hätten vielleicht etwas mehr Verstand ihre Handlung einbringen sollen. Als ob ein Gott irgendeinen Bush jr. braucht. Gott würde wahrscheinlich sagen, sieh zu, dass du Land gewinnst. Wenn du zu lange in meiner Nähe bleibst, dann geht die Dummheit noch auf mich über und ich werde zum Sterblichen.
    Wer kennt nicht das Gesetz: du wirst so, wie die Leute, mit denen du dich umgibst. Warum sollte das nicht für einen Gott gelten?


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