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Sonntagsgedanken

Nun habe ich mich zwei Tage lang an den stark gestiegenen Leserzahlen meines Blocks erfreut – vielen Dank für Ihr Interesse – nun soll  hier fortgesetzt werden.
Zur Auswahl stehen tausende Themen. Eine Auswertung der Recherchen zum Thema: Können Erdbeben Menschenwerk sein?, bin ich Ihnen schuldig (Artikel über Haiti-Beben, hier, am Ende), und es wäre auch Zeit dafür.
Es gibt neue Erkenntnisse (beziehungsweise neu zugänglichgemacht Erkenntnisse) über die Herrschaftsstrukturen auf unserem Globus – deren Erwägungen könnten ganz maßgeblich zu unserem Erkennen der zunehmende Entdemokratisierung beitragen, Lösungen gegen die politische Krise ins Auge fassen. (Sehen Sie selbst, Viertelstündchen-Video?)
Diese oben gemachten Erkenntnisse ersparen uns nun wenigstens ein Verzetteln in der Diskussion um Parteienpolitik, aber auch das, was uns wirklich interessieren muss, ist so breit gefächert, dass sich ein Zusammenhang nicht auftun will, „jedes Wort“ verschenkte Energie scheint, weil ausgesprochen an der falschen Stelle.

Wir wären nicht hier, wenn das wirklich so wäre.

Dem Thema Amoklauf an deutschen Schulen müssten bereits die nächste Betrachtung folgen: Der zynische Missbrauch einer menschlichen Tragödie seitens der Politik – Geschichtsklitterung in der deutschen Presse nach einem Jahr Winneneden – da türmt sich rechts der neue Stapel: Missbrauch an katholischen Schulen! Ist der Papst involviert? Ist Vergewaltigung Liebesersatz?
Ganz anfänglich scheint das eine nichts mit dem anderen zu tun haben, unterschiedlichen Themas zu sein. (Was gleich ist, sind die gebetsmühlenartigen, unwissenden Verlautbarungen der „etablierten Medien“).
Dann: Soll der Schwindel um die Klimaerwärmung weitergehen? Aus Politik und Medien klingt es so! Als hätte es alles eilige Zurückrudern nicht gegeben? Meinen die uns so verwirrt, dass wir den „Fall mit den veröffentlichten E-Mails“ schon vergessen haben – um nur das Eingängigste zu erwähnen? „Der Skandal um die Veröffentlichung der E Mails“? Nein, oder? Der Skandal ihrer E x i s t e n z !
Auf einem Schweizer blog fand ich eine Aufklärung eines Falles, als die Bewohner eines französichen Dorfes vorrübergehend in „Raserei“ gerieten – was auch ein paar Dauergeschädigte und ein Handvoll Toter hinterließ. Nun war herausgekommen, dass der amerikanische Geheimdienst dort im Zuge eines Experiments den Bäckereien LSD ins Mehl gemischt hatte; momentan ist die französische Regierung mit einem Dementi beschäftigt betreffs der Aussage, Frankreich persönlich hätte dem Experimemnt damals zugestimmt.
Erhellend, besonders für Anhänger von Verschwörungserkennungstheorien – aber, vielleicht auch deshalb, nicht zuallererst hier zu berichten?
Der nichtbeginnende Frühling und der fühlbare Mangel an Sonne, der misstrauische und immer fündige Blick auf diese „Chemtrails“ – das Wiederkommen von draußen und wahrhaftige Spüren von Niedergeschlagenheit, Energielosigkeit, heraufziehenden Kopfschmerz – ist wohl nur Einbildung?   Dennoch – fliegen „sie“ jeden Morgen aus, verrichten bis Mittag ihr schmutziges Werk, bald darauf, gegen zwei, drei Uhr, ist der Film so dicht, dass von Sonne nicht mehr viel Wärme kommt. Abgesehen davon, wie das aussieht – jetzt, wo wir alle „Dreckschleudern“ abgeschafft haben – orangefarbene Waberwolken, wenn das Auge zum Horizont hin sieht?
Nun, und es war gleich Sonntag, bei dieser o. g. wohlgefälligen Betrachtung des Besucherzählers, und weil der springende Gedanke wohl noch einen Moment brauchte – Radio an, computermüde. Auf Deutschlandfunk läuft samstags zu sonntags „Die lange Nacht“ – eine 3stündige Betrachtung zu einem Thema.
Gestern: Erich Fromm (deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe: wikip.Zitat) u. a. Gespräche und Interviews mit dem (1980 verstorbenen) „Schüler Freuds“.
Lesen Sie diesen Auszug nur:
Zu Freuds Begriff des Lebens- und Todestriebes – Sie werden darin nur anfänglich einen Wechsel vom bisherigem „Thema“ vermuten – sagte Erich Fromm:
„Ursprünglich habe ich diesen (die Psyche erklärenden Begriff Freuds, Anm. d. V:) immer abgelehnt oder für lange Zeit abgelehnt, wie die meisten Analytiker. Und zwar aus dem Grunde, dass es mir vorkam, das ist reine Spekulation, das hat gar keine empirische Ursache, und es war mir zu spekulativ und abstrakt.
Dann aber habe ich, von meinen klinischen Erfahrungen her, gesehen… dass er, wie so häufig, etwas ungeheuer Wichtiges getroffen hat, wenn auch in einer theoretisch verbesserungswürdigen Weise: Nämlich das die zwei Urkräfte im Menschen sind. Die Hinneigung zum Lebendigen – und die Hinneigung zum Toten und Zerstörerischen…

Der Hauptunterschied (zwischen Freuds und Fromms Erklärungen, Anm. d. V.)…:Erstens einmal, und am wichtigsten darin, dass bei Freud beim Menschen beide Kräfte parallel geschaltet sind – dass also  die Zerstörungslust so sehr wie () die Lebensfreude, beide gleich stark im Menschen angelegt sind. Das glaube ich nicht.
Ich glaube es nicht zum Teil aus biologischen Gründen. Denn vom Standpunkt des Überlebens macht es keinen Sinn dass die Selbstzerstörung einen ebenso wichtigen Teil bilden sollte wie die Tendenzen zur Erhaltung und Förderung des Lebens. (Wenn man einmal davon ausgeht, das die Lebenserhaltung tatsächlich das biologisch oberste Prinzip ist.)
Und außerdem glaube ich es nicht, () weil man zeigen kann, dass die zerstörerischen Tendenzen, also die Todestriebstendenzen, tatsächliche Resultate sind eines Versagens der Kunst des Lebens, des nicht richtigen Lebens – dass der Mensch, der keine Möglichkeit hat, frei zu sein, sich zu entfalten, zu denken, der eingeengt ist, der in einer Klasse oder Gesellschaft lebt, wo alles mechanisch ist, wo alles unlebendig ist – dieser Mensch verliert die Fähigkeit des Sprudelns.
Und es ist sehr interessant zu sehen, dass zum Beispiel, auch sozial gesprochen, sich diese Unterschied findet. () Man kann es auch sehen bei einzelnen Menschen, es gibt ja nicht selten Menschen, deren Familien so tot sind, dass diese Menschen ihre ganze Kindheit nie einen Hauch des Lebendigen spüren – alles ist ist bürokratisiert, alles ist routinisierte, alles ist Eigentum, alles ist Regel, und jede spontane Lebensregung wird von den Eltern eigentlich als etwas Schlechtes angesehen.
Das Kind, das von Natur aus die Tendenz hat sehr, sehr lebendig und aktiv zu sein – neurologische Forschungen haben das gezeigt- wird mehr und mehr entmutigt, lebendig zu sein, und nimmt dann einen anderen Weg: Einen Weg in dem das Unlebendige angezogen wird; und letzten Endes kann man sagen, dass: Wenn der Mensch nicht Freude aus seinem Leben hat, dann als Mensch, da er nicht wie ein Würfel sein will, den der Zufall hinwirft, will er sich rächen, und er will lieber das Leben zerstören, als zu fühlen, dass er gar keinen Sinn aus seinem Leben machen konnte. Dass er zwar physiologisch lebendig war, aber seelisch tot. Und dann kommt die aktive Zerstörungslust, dann kommt die Leidenschaft, lieber alles zu zerstören – und sich selbst auch – als sich einzugestehen, dass man geboren wurde, und es verfehlt hat, je ein lebendiger Mensch zu sein.
Das ist ein sehr bitteres Gefühl für die, die es erleben und es ist keine Spekulation nur, anzunehmen, dass dann dieser Wunsch: Zerstören!, die Reaktion ist.

Ich höre solches mit den Anklängen von „Winnenden“, mit dem ich eben noch beschäftigt war – und eben auch, weil ich für Ausgeschlossen halte, dass der Junge solch Hölle hatte, die, nach siebzehn Jahren schon, solch Monster gebiert. Ich hör dies mit den Anklängen des erhellenden Vortrags über die verwandschaftlichen Beziehungen der Herrschenden auf unserem Planeten, den ich eben gesehen hatte – streng hierarchisch gegliederte Struktur – wie sonst auch könnten sie noch immer sein? , Sitten wie bei Hofe – PRINZEN sind es noch immer, die um unsere Anerkennung buhlen oder uns beseitigen. Prinzen – nicht im übertragenen Massstab – Prinzen im Sinne noch immer gültigen Rechts!
Und damit gleich verdächtigt – verdächtiger als computerspielende und bei Bundeswehrmusterungsbescheid nach der Psychoanalitikerin greinende Jungs wie Tim K.?
Mit dem Makel ihres Geblüts: von der Wiege bis zur Bahre gehorchen zu müssen, nie man selbst sein zu dürfen: Queen of the hearts?
Und weiter, tun sich Parallelen zwischen den isolierten Themen auf. Sie haben gehört von den merkwürdigen Ritualen der uns eigentlich ganz vernünftig erscheinenden vermeintlichen Sagern auf diesem Planeten – den Prinzen? Erwachsene Männer, die sich untereinander die Treue schwören und das, unter Öffentlichkeitsausschluss – logisch, mit Ritualen zelebrieren, bei denen „symbolisch“ Blut fließt, „Opferfeuer“ lodern und Nachbildungen „Satans“ den Schwur abnehmen? Wie Minderjährige im „Fall Dutroux“ (Kinderschänderprozess) gerade von solchen Veranstaltungen sprachen, bei denen sie Zeugen wurden (berichtet hier, letzte 20 Zeilen d. Artikels)? Dieser Fall, wo noch immer der Vorwurf der Mitbeteiligung höchster belgischer Regierungsmitglieder in den Köpfen der einfachen Leute dort kreist;
Die Vorfälle in Kinderheimen der Katholischen Kirche – nicht als „Liebesersatz“ misszuverstehen!?
Weltweit Kindsentführungen? Die Sadismen in Abu Ghreib? Das Morden in Palästina und Israel? Kindermorde!
Sie werden vor uns nicht haltmachen. Nicht aus eigenen Stücken, und nicht im Kreis von gleich morbid gestimmten. Und ich will bei aller thematischer Freiheit Fromms Worte nicht vergessen: Das ist ein sehr bitteres Gefühl für die, die es erleben.

Gleich ist Montag, und es gibt zu tun; eine Petition gegen die Verschmutzung der Luft: „Petition: Klimaschutz – Kein Einsatz von Geo-Engineering über Deutschland“ wartet auf Unterzeichner, am 7. 4. schließt die Liste (etwa 14 000 haben schon unterschrieben!) (hier klicken zur Anmeldung, ganz unumständlich).
Eine österreichische Wissenschaftlerin hat über die Möglichkeit, Erdbeben könnten menschgemacht sein, spekuliert; mit weniger Worten noch als hier es für denkbar erachtet, dass im patriachaisch wirtschaftendem Bewusstseinszustand auch Demoralisierung, Demolierung und Dezivilisierung Optionen seien könnten; auf die stürtzen sich gerade die vermeintlich geschmähten Patrias und fallen nicht nur stark im Konsens der Geschlechterachtung zurück;

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