1. Verhandlungstag im Frankfurter Kriegsverbrecherprozess

Frankfurt/M., 17. 05. 2017

Heute war der erste Tag der öffentlichen Verhandlungen im Frankfurter Kriegsverbrecherprozess. Nach drei Monaten interner Vorbereitung (wir berichteten) eröffnete heute das Völkergericht die Hauptverhandlungen gegen die Mitglieder des „Bundes der Schwarzen Sonne“ und die Regierungschefs von zehn Staaten.
In einer einstündigen Holografievorführung wurden den 2700 Journalisten und Prozessbeobachtern eine erste Einführung in den Ermittlungsstand gegeben.

Sieben Kilometer Schriftstücke – Rücken an Rücken – waren dafür durch die Hände der Untersuchungskommissionen gegangen, fast 70 000 Stunden – das sind 12 Jahre – Filmmaterial hatten die 3300 Untersucher und ihre Assistenzgruppen  ausgewertet. 50 Millionen Bürger weltweit unterstützten die Voruntersuchungsausschüsse ehrendienstlich.
Angeklagt in der heute beginnenden Hauptverhandlung sind neben den 13 Mitgliedern der Bruderschaft – dem nach bisherigen Aussagen und Ermittlungsergebnissen sogenannten „Oberprister PanX“ und seinen „Jüngern“ (sie sind im Durchschnitt 109 Jahre alt) – die Regierungschefs von zehn Staaten (wir berichteten), nach den Plänen der Bruderschaft die Führer (oder deren Inthronisierer) der Kernländer von zukünftigen „zehn Weltreichen“ – mit nach Faktenlage zunehmender Wahrscheinlichkeit als „Adepten“ gehandelt und völlig von der Sekte abhängig.

In hunderten weiteren Regierungen, bis hinunter zu fast jedem Staatsekretär oder Minister fast jeden Landes, im Direktorium fast jeder nationalen oder internationaler Institution, in ungezählten „Orden“ und „Geheimgesellschaften“, zurück in der Zeit, bis es keine Überlebenden mehr gibt, müsste Anzeige erstattet werden wegen Beihilfe zum Massenmord, so in seiner Eingangsrede einer der vier Obersten Richter des Frankfurter Tribunals, Owen Meany: „Wir haben durch den – das muss ich nach unseren Untersuchungen leider zugeben – in der Geschichte erstmaligen Fall, dass uns die Rädelsführer persönlich bekanntgeworden sind, nun auch die Gelegenheit, nicht nur die „Kleinen zu hängen“ Es werden sich noch Verantwortlichkeiten zeigen, von denen wir keine Ahnung haben, Verbrechen Namen zugeordnet werden, die uns bisher integere Persönlichkeiten der demokratischen Welt bezeigten. Im obersten Drittel der Pyramide suche ich vergeblich nach Unschuldigen an der systematischen Massenvernichtung der letzten Jahrzehnte.“
Die 23 Anklagen, da bestünde überhaupt kein Zweifel, würden längst nicht die einzigen bleiben können. Aber sie seien „ein hoffnungsstarker Einstieg in die Aufklärung einer Weltverschwörung“.

In den ersten Verhandlungstagen sollen die Taktiken und Mittel geklärt werden, wie Bund Schwarze Sonne unentdeckt die Weltherrschaft an sich reißen konnte.

Rechtsanwalt Silvio Berlucchi, einer der 400 Hauptermittler und Sprecher der Sektion Medienkriminalität legte in einem dreiviertelstündigem AllMedia-Vortrag den Beitrag und die Wirkungsweise der Massenmedia dar.

Berlucchis Vortrag ist der erste Punkt unter der Oberkategorie „Geistige Kriegsführung“. Er war gespickt mit Querverbindungen zu anderen Untersuchungsausschüssen, und er machte eventuell Sensationen Erwartenden vorher klar, Media sei lediglich die Überbringerin der Botschaft gewesen. „Diese Ersichtlichkeit des niederen Interesses, die dem Betrachter heute so unverblümt ins Auge springt, kann er nicht nur wegen seines heutigen Wissens, sondern auch nur außerhalb aller anderer Einflüsse empfinden, denen der Mensch damals ausgesetzt war.“, so der Referent; Verbrechen in anderen Bereichen und viel gewichtigen Kalibers hätten den Boden bereitgeschossen für die Saat, die hier gelegt werden sollte; er verwies auf die übermorgen vortragenden Sektionen Chemische und Physikalische Bewusstseinsmanipulation. „Dass wir den Reigen der Ungeheuerlichkeiten eröffnen ist einfach nur dem Umstand geschuldet, dass wohl 80% der Weltbevölkerung die letzten zehn, zwanzig Jahre vorm Fernseher verbracht hat. Denen haben sich diese manipulierten Nachrichten und gefälschten Bilder als Wahrheit ins Hirn gefressen, als wären sie selbst zugegen und Zeuge gewesen. “

Mit diesen Vortrag wurde sogleich eine erste Arbeitsgruppe gebildet, die diese Ausführungen nun prüfen wird.

Momentan arbeiten vier Journalisten in unserer Redaktion auf Hochtouren, die Links von Berlucchis Vortrag auszuwerten.

Am heutigen Nachmittag hält der Ire McGovern seinen Vortrag als Sektionssprecher „Religionsmissbrauch“. McGovern war vor zwei Monaten endlich dem Druck der interessierten Weltöffentlichkeit gewichen und hatte sich „zu einem kurzen Statement, schon ganz dem Tageslicht entwöhnt, tagelang nichts gewechselt als die im Schichtdienst arbeitenden Übersetzer und Sachverständigen“, versucht, „in Worte zu fassen, was ich eben schwarz auf weiß noch gesehen hatte.“

Dem Reporter Aucken vom DailyNorth, auf dessen Frage, was es denn Wochen gedauert habe zu einer Verlautbarung zu kommen, gestanden McGovern : Manchmal hab ich wieder und wieder eine einzige Passage lesen müssen, um zu begreifen und wohl auch aud das neue Ich wartend, dass sich mit der Erkenntniss aus dem Gelesenem bilden werden müssen. Alles ist ganz anders, als ich immer dachte…“

Zurück zum Vortrag von Silvio Berlucchi und des Autors erster Teilnahme an einem „echt holografischen Vortrag“.

Angelegt war die Szene wie für den Betrachter der damals noch massenhaft gebräuchlichen TV. Vermittelt wurde die „Quintessenz eines gewöhnlichen Fernsehabends – „Das nur gesagt, um Ihr Empfinden danach zu erklären“, so Berlucchi: „Die ganze ausweglose Aggression wird Sie für einen Augenblick anfallen.“ Und es spiele dabei keine Rolle, welchem kulturellem Kreis jemand angehöre – das in einer „Vollholo“ angewendete Prinzip der Gedankenübertragung könne leicht jedes Hirn auf die Frequenz der dazugehörigen Empfindung von Pein und Depression transformieren: „Eine Errungenschaft der Wissenschaft der Neuen Weltordnung“, so Berlucchi, „und mit unserem Blut bezahlt. Wie ich hoffen will, diesmal zum Dienste der Menschen.“

Ich sah dann auch die Bilder der Tagesschau vor mir abrollen, hörte die eindringlichen Stimmen der Moderatoren, wie eine einstimmige Verheißung, und sah keine anderen Auswege nahegelegt als:
Raub! Betrug! Chauvinismus!
Und Deutschland über alles !

Mein portugiesischer Kollege aus Beira, der als Kind noch die Zeiten des „Estado Novo“ unter Diktator Salazar erlebt hatte, hatte „plötzlich wieder diese ganzen Radioansprachen im Ohr, die mich als zehnjärrigen, obwohl ich ihren Sinn nicht verstand, unerklärlicher Verzweiflung nahe brachten, manchmal zu depressiven Heulanfällen, für die ich mich so schämte. Und mein geliebter Großvater, mein erster Freund aus Kindertagen, der behutsam ein kleines Vögelchen aus der Wiese klaubte und seinen Flügel schiente und bandagierte, in Stiefeln auf und ab stampfend, unsere Dielen ruinierend, mit der Reitpeitsche Morddrohungen gegen „diese verdammten, undankbaren Nigger“ ausstoßend…“

Von den „zwölf Jüngern“ (wir berichteten) sind weiterhin fünf flüchtig und zum Teil namentlich nicht bekannt; dass es sich mit David Rockefeller um PanX handeln könnte, gilt mittlerweile als ausgeschlossen. „Viel zu kleines Licht“ – hatte Papst Johannes Paul III. blicken lassen, bevor er sich wieder auf seine „einzige Auskunftspflicht – die gegenüber Gott“, berief: „Mehr preiszugeben, verbietet mir der Herr.“

Nachdem Fahndern letzte Woche die Debenelux-Kanzlerin und Prokuratorin über Österreich, Rumänien und Nordungarn in Sotschi ins Netz ging und der russische Präsident sich selbst stellte, bleiben auf der „weltlichen“ Seite der vorläufigen Anklagebank, der der Regierungschefs und Vorbereiter der zehn Weltenreiche, nur noch der Platz des Präsidenten der Amerikanischen Union und der des Großwesirs von Nordafrika und Südarabien frei.

Um das Verfahren voranzubringen – und zum Beispiel „die Angeklagten von ihrem bis zum Irrsinn geglaubten Schweigegelübde zu entbinden“ (Peter Kinte, Anwalt Afrikanische Union“), soll nächste Woche der Ethikrat zu einer Entschließung zusammentreten, Hypnose in den Befragungen zuzulassen.

Frankfurt am Main, 17. 05. 2017  17:17

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Eine Antwort to “1. Verhandlungstag im Frankfurter Kriegsverbrecherprozess”

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