Der Wulff im Schafspelz

– oder wie sie noch so heißen

Wenn die Bundesrepublik Deutschland heute fortfährt, einen Staat zu imitieren und die Parteien gut 600 aussenden, zusammen mit ebensovielen Bundestagsmitgliedern aus den sanktioniert dafür vorgesehenen Köpfen einen „Bundespräsidenten“ zu wählen, sind sie, wollen sie die Vorschläge der Linken und Rechten ignorieren, vor die Wahl gestellt zwischen einem Pfarrer aus der DDR mit nachgesagter Beziehung zur Geheimpolizei dieses ehemaligen Staates und einem angestammten politischen Verschwörer und Ränkeschmied.

Dem ersteren werden am Ende wohl die nötigen Stimmen fehlen, selbst die SPD zeigte sich da gestern noch ohne Illusion, und auch dessen Versuch dabei, bei den Linken im Falle eines Stechens um Stimme zu werben, fiel dort auf taube Ohren. Politisch nicht tragbar, so die Sicht Gysis.

So wird wohl die CDU/FDP-Nominierung heute das Amt antreten, von dem es heißt, es sei ein repräsentatives lediglich, machtpolitisch ganz wertlos.

Aber ganz so ist das nicht, laut „Grundgesetz“ kann der „Bundespräsident“ so einiges, und da der erwartete eben in der Vergangenheit in jenem Pakt sich verschwor mit heute ebenfalls politischen Schwergewichten , wollen wir mit unserem Verständnis von Verschwörung diesen imaginären Posten eines imaginären Staates wenigstens die Ehre des Spektakulierens  antun.

Dieser Pakt, von dem die Rede ist, wurde 1979 von einigen Jung-CDUlern in vom Whisky hochgespültem Frust über die eigene Verfügbarkeit gegenüber der Parteizentrale  geschmiedet; weil sich ihr Fieger dabei gerade über die Anden befunden haben soll, wurde er  „Pacto andino“ – Andenpakt – geheißen, glaubt man einem Artikel des Spiegels von 2003. Dieses bis dahin unbekannt gebliebene Ereignis ist dem Magazin nach nunmehr fast einem viertel Jahrhundert einer (in der Folge weltweit diskutierten) Erwähnung wert, weil es die Schwierigkeiten der Angela Merkel auf dem angesteuertem Weg zur Macht illustrieren soll, der eben gerade mitten durch dieses Rudel machtbesessener Verschwörer führt.

„Aus dem Andenpakt ist eine mächtige Seilschaft innerhalb der CDU geworden.“, fand der Spiegel 2003, „Über die Jahre sind neue Mitglieder dazugestoßen und haben wichtige Positionen erobert“, und nennt da schon „Koch, Wulff, Müller, Wissmann, Parteivize Christoph Böhr, 49, der baden-württembergische Fraktionschef Günther Oettinger, 49, der außenpolitische Fraktionssprecher Friedbert Pflüger, 48, der Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU-Parlament, Hans-Gert Pöttering, der hessische CDU-Fraktionschef Franz Josef Jung, 54, der hessische Innenminister Volker Bouffier.“ ; später kam wohl noch Merz dazu, und Ole von Beust stritt die ihm nachgesagte Mitgliedschaft ab. (zit. hier)

Die von den Autoren des Artikels in der Folge fallengelassenen Interna über die Praktiken, Riten und vermeintlichen „Loyalitäten“ der Verschwörer erinnern an die unlängst bekanntgewordenen anderer „geheimer Männerbünde“, die angeblich oder erwiesenermaßen hinter aufgebauten demokratischen Kulissen die Fäden ziehen. Zwei Passage sollen hier zitiert werden, weil sie auch heute – oder eben noch –  klingende Namen enthalten. Der Spiegel 2003:

„Als der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, der im Andenpakt Gaststatus genießt, vor drei Jahren für das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden kandidieren wollte, redeten seine Paktfreunde ihm dies aus. Müller war bereits kraft seines Amtes Mitglied des Präsidiums, und der Pakt wollte die Wiederwahl seines Mitglieds Christian Wulff nicht gefährden.“

„Das Gründungsmitglied Franz Josef Jung zum Beispiel. Er war Stellvertreter von JU-Chef Wissmann und holteRoland Koch in den Geheimbund…Im Herbst 2000 geht es für Jung um die Frage, ob er seine Karriere für das politische Überleben seines Andenfreundes Koch riskieren will. Koch steht bereits mit dem Rücken zur Wand, als die Medien am 3. September 2000 von einer Großspende über 50 000 Mark berichten, die unter der Verantwortung des Ministerpräsidenten und CDU-Landesvorsitzenden verdunkelt worden sei. Auch Jung wird in den Zusammenhang mit Finanzmanipulationen gebracht. Die hessische FDP-Landesvorsitzende Ruth Wagner signalisiert Koch, dass die christlich-liberale Koalition ohne Opfer nicht zu halten ist. Das Opfer soll Jung sein.
„Wenn ich helfen kann, will ich helfen“, sagt Jung bei einer Besprechung mit
Koch. Am 7. September tritt er zurück. Zweieinhalb Jahre später wird Roland Koch mit absoluter Mehrheit als Ministerpräsident in Hessen bestätigt – und Franz Josef Jung feiert ein Comeback als Vorsitzender der Landtagsfraktion.“ (alles zitiert nach Spiegel, 2003)

2007 hieß es medienweit, den Andenpakt gebe es nicht mehr – zugegeben wurde seine Existenz ja nie. Der ehemalige Bundesarbeits- und Sozialminister Norbert Blüm (CDU) kannte ihn und erzählte dem Cicero: „Mehr Abkapslung als beim Andenpakt habe ich bei keiner anderen Vereinigungen erlebt.“

Wohl ist dieser Glaube von der Auflösung seit dem Rücktritt Kochs wieder vom Tisch. Am 27. 5. schreibt „Handelsblatt“: „Angst vor dem Andenpakt – Hessens Ministerpräsident Roland Koch zieht sich aus der Politik zurück…“ und weiß von einem  „jüngste(n) Treffen dieses legendären Geheimbundes renommierter CDU-Politiker ()Bei Tapas, Rotwein und Bier beriet die Männerrunde über Pfingsten im sonnigen Barcelona nicht nur über den Rücktritt von Hessens Ministerpräsident Roland Koch, man sprach auch über „die Orientierungslosigkeit der Bundesregierung“ und die „Zukunft der Partei“.

In der CDU-Zentrale hätten die Alarmglocken ob dieser Nachricht geschrillt, weiß Handelsblatt: „Was plant der Andenpakt? Soll Parteichefin Angela Merkel aus dem Amt gedrängt werden?“, und konstatiert: „Nun ist Christian Wulff der einzige Hoffnungsträger der Männerrunde“.

Nun soll der aus dem Weg geschafft sein für Merkel?

Wir erinnern uns der oben zitierten Rückkehr des Verzichters Franz Josef Jung als Vorsitzender der Landtagsfraktion, und hielten diesartiges auch für einen Koch in höchster Krise denkbar.

Der Bundespräsident – und seine Neuwahl verdankt sich eines weiteren Rücktritts eines machtgewohnten Amtsinhabers – damit kommen wir auf unsere Verschwörungstheorie zurück, ist eng beteiligt, wenn die Regierung außer Kraft gesetzt wird. Lesen Sie dazu im Grundgesetz z. B.:

Art 58  Anordnungen und Verfügungen des Bundespräsidenten bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Gegenzeichnung durch den Bundeskanzler oder durch den zuständigen Bundesminister.

Dies gilt nicht für die Ernennung und Entlassung des Bundeskanzlers, die Auflösung des Bundestages gemäß Artikel 63 und das Ersuchen gemäß Artikel 69 Abs. 3.

(dieses: 69 (3) Auf Ersuchen des Bundespräsidenten ist der Bundeskanzler, auf Ersuchen des
Bundeskanzlers oder des Bundespräsidenten ein Bundesminister verpflichtet, die Geschäfte bis zur Ernennung seines Nachfolgers weiterzuführen.)

III. Einzelne Aufgaben und Befugnisse des Bundespräsidenten fassen Sodan/Ziekow, Grundkurs Öffentliches Recht (4. Auflage 2010 – zit. hier) zusammen:

1. Ausfertigung der Gesetze
2. Ernennung der Bundesminister
3. Vorschlag und Ernennung des Bundeskanzlers
4. Ernennung der Bundesrichter, Bundesbeamten und Offiziere
5. Vertretung der Bundesrepublik Deutschland nach außen
6. Recht zur Bundestagsauflösung

p.s. ein weiterer Bereich der Befugnisse eines Deutschen Bundespräsidenten ist eng mit den Beziehungen zum Ausland verknüpft. Im Grundgesetz heißt das:

Art 59 (1) Der Bundespräsident vertritt den Bund völkerrechtlich. Er schließt im Namen des Bundes die Verträge mit auswärtigen Staaten. Er beglaubigt und empfängt die Gesandten.

Dies bringt uns direkt in Erinnerung, von einer weiteren Mitgliedschaft Wulffs gehört zu haben: der zur transatlantischen „Brücke“ – der von Verschwörungstheoretikern die Vorbereitung einer Einheitsregierung links und rechts des Atlantik angedichtet wird.
Wie könnte das Wunder heißen, das heute Mittag abwendet, uns hier  mit Staasi- , noch vermeintlich anderen Seilschaften „unseres“ „Bundespräsidenten“ beschäftigen zu müssen?

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Am Himmel spinnen

– Versuch einer Selbstüberzeugung

Wir müssen viel intelligenter mit dem Engineering unseres Planeten umgehen. Das heißt, mehr Management und nicht weniger, mehr Eingriff, und intelligenterer Eingriff…

Ökonom Gernot Klepper, Sprecher des „Kiel Earth Institut“

zit. zeit.de

Der nachfolgende  Artikel  soll eine Dokumentation der Himmelsereignisse über Rudolstadt (Thüringen, D) im Juni 2010 darstellen, die wahrscheinlich eine Aktivität des „Geoengineering“ sind – der Ausbringung lichtabweisender Stoffe in der Atmosphäre. Sie musste mit den einfachsten Mitteln auskommen und konnte sich nur auf optische und „fühlbare“ Wahrnehmungen beschränken – sie mag dennoch ein Stein des Anstoßes sein für die, die von der Veränderung des täglichen Himmels über uns noch nichts bemerkt haben wollen. Mir ging es bis vor kurzem ebenso. Mittlerweile glaube ich, wir müssen intensivste Anstrengungen auch an die Beendigung dieses Missstandes investieren. Es werde Licht!

Vor etwa einem dreiviertel Jahr erst stieß ich auf die Behauptung, in die Atmosphäre würde durch Flugzeuge Stoffe ausgebracht, die das Klima beeinflussen sollen. Es war in einer nicht mehr taufrische  Dokumentation aus den USA (heute  hier, ab 2:00 min), der Autor hatte hier unzählige Filmaufnahmen, Fotografien und Fakten zusammengefasst, um seine Besorgnis  mitzuteilen.

Er erklärte, warum die auf diesen Bildern gezeigten „Kondensstreifen“ eben nicht das Produkt von kondensiertem Wasser sein können, und vermutete, aufgrund deren Zunahme und Beständigkeit, eine gezielte Durchsetzung der atmosphärischen Schichten mit feinsten Partikelteilchen. Er hatte dabei das „Welsbachpatent“ im Hinterkopf, ein US-Patent von 1991 – „beschreibt eine Methode zur Reduzierung der Luftverschmutzung oder der globalen Erwärmung mittels () hitzeabweisender Gase in der Atmosphäre“ (Zit.; download Welsbachpatent -pdf- hier)

Ich glaubte bereits seit den letzten drei, vier Jahren, Zeuge einer Veränderung des Klimas zu werden – der Zunahme der Hitze bei Sonnenschein und der Kälte bei Abwesenheit der Sonne, bei gleichzeitig gefühlter Verringerung der Niederschlagstätigkeit, und hatte daraus auf eine, wenn auch nicht leicht erklärbare oder scheinbar nirgendwo belegte „Ver-Wüstung des Klimas“ geschlosssen.

Ich hatte bis dahin viel gehört von geglückten oder unglücklichen Versuchen, regional  mittels Ausbringung von Kondensationskernen in der unteren Atmosphäre Regen herbeizuzwingen oder Hagelwolken zum Schmelzen zu bringen, und überhaupt galt es in der DDR damals als ausgemacht, dass zumindest an Tagen großer staatlicher Open-Air-Veranstaltungen in Regierungskreisen chemisch für „schönes Wetter“ gesorgt wurde.

Das in der Dokumentation geschilderte Phänomen schien mit letzteren wenig gemein zu haben, wurde aber zu meinem Favoriten, um mir den konstatierten Wandel des Klimas in gemäßigten Breiten hin zu dem, wie ich es mir vortellte, „Klima der Wüsten und Steppen“ zu erklären.

Eine erste Recherche im deutschsprachigen Web ergab: Das Thema „Chemtrails“ – mit dieser englischen Neuschöpfung aus „Contrail“ (Kondensstreifen) mit „Chemie“ wird das Phänomen auch hier bezeichnet – rangiert unter den „Verschwörungstheorien“ (Zit. der Antwort der Partei Die Linke auf eine Anfrage bei Gysi (auf „abgeordnetenwatch.de“)), wurde nicht für wahr genommen (Niedersächsische Landesregierung)
und schien sogar der Bundeswehr unbekannt, glaubt man deren Verlautbarung auf eine Bitte um Aufklärung betreffs einer radargesichteten „Phantomwolke“ über Niedersachsen 2005.

Vielleicht wegen meiner wachsenden Sympathie für Themen hinter diesem „Totschlag-Argument“, ganz sicher aber als sorgsamen Umweltbewahrer und Beobachter der Natur – in den folgenden Monaten recherchierte ich zunehmend zu „Chemtrails“ im Netz (woanders redet man über so etwas scheinbar nicht) und konnte mit meiner anschließenden zögerlichen Annahme ihrer Existenz und den vermuteten Zielen dahinter nicht nur viele neue Fragen erstehen sehen, sondern auch alte, abgrundtiefe Löcher im allgemeinen Gesamtverständnis ausfüllen.

Die Bilder in der Dokumentationen aus USA zeigten von riesigen weißen Gitternetzen gerasterte Himmelszelte – ein Zustand, von dem wir hier bis eben weit entfernt waren.
Doch Europa holt schnell auf!

Ein Video behauptet, den Minuten andauernden Niederschlag auf Buxtehude im Bild festgehalten zu haben; im Gegenlicht glitzert ein dichter, wie aus kleinsten Eiskristallen bestehender, dichter Niederschlag, ein Autor aus der Schweiz stellt auf einem anderen seine Analyseergebnisse („:Aluminium“) vor.

Seit den Wintermonaten vermeinte ich mich zum Thema gebildet genug, Kondensstreifen von Partikelsprühungen unterscheiden zu können, und wurde an den seltenen Tagen mit nicht völlig verhangenen Himmel wohl auch prompt fündig (diese Fotos – anklicken zur Normalansicht, weiteres Mal zum Vergrößern):

In diesem Jahr 2010 (seine fast unverwandt geschlossene Wolkendecke beschränkt allerdings konkrete Aussagen auf nur wenige Tage) hatten wir an fünf Tagen chemtrailfreien Himmel über Rudolstadt (Thüringen)!
Das waren die Tage der Flugverbote um den 18./19./20 April und den 8./9. Mai.

An anderen Tagen – nur an den einigermaßen klaren freilich sichtbar – hingen beim Hellwerden schon die ersten Bahnen der Himmelsspinnen im Süden – parallel verlaufende, schnurgerade Linien von Ost nach West, und waren gerade dabei, sich aufzublähen (Ziehen sie dazu Wasser aus der Atmosphäre? Das könnte die zunehmende Trockenheit und das Aussbleiben von Niederschlägen erklären – bereits Mitte Juni beklagen Landwirte im Nordosten Deutschlands die Trockenheit in diesem Jahr).

An manchen Stellen waren die Bänder „gerissen“. Das schon widerspricht der Abwiegelung, es handle sich um normale Kondensstreifen – denn abgerissene Chemtrails kommen wohl von Nachschubfehlern und Verstopfungen in den Sprühdüsen, und oft sieht man, wie so ein Chemtrail im Nichts beginnt – oder eben endet ( siehe z. B. Foto 1. Bilderblock, Foto „april 2010 –  „abrisse““ [mit cursor darüberfahren zeigt Bildbeschriftung]). Passierte so eine, wenn auch nur kurzzeitige, Unterbrechung des Kondenswasser-Streifens, hätte sein Verursacher ausgesetzt – der die Turbine, der Antrieb ist. Das Flugzeug wäre abgeschmiert.
Auch unterbrachen sich die Bänder nicht an gleicher Stelle am Himmel, was den Einwand unbeachtet lassen kann, Kondensstreifen würden abbrechen, wenn Gebiete anderer meteorologischer Bedingungen angeflogen werden.

Im Laufe des Vormitages wurde im Süden weitergearbeitet, von einzelnen Punkten aus wurden Krähenfüße ins ermattende Blau gesetzt – „Druidenfüße“, fand jemand irgendwo einen guten Vergleich. Gegen zwei, drei Uhr nachmittags waren die Streifen breitgelaufen und nicht mehr weiße, sondern je nach Licht hellbraune oder dunkelgraue Schleier. Sie ließen selbst Sonnenlicht nur diffus durch,  und minderten die erwartete Wärme erheblich. (Viele sprachen in den Tagen der ersten Sonne 2010 davon, im Vertrauen auf die gewöhnlich damit verbundene  Wärme losgelaufen und erst unterwegs die Kälte gespürt und schmerzlich ihre Jacken vermisst zu haben.)

Am Sonnntag vorletzter Woche riss der Filz über uns, der uns schon seit Wochen das Licht nahm. Schnell verschwanden die grauen Fetzen und nach wenigen Stunden lag die Welt sonnenbeschienen unter einer herrlich blauen Halbkugel.

Kurz darauf machten sich die Dunkelmächte bereits an ein neues Netz.

Die folgenden sieben Tage Himmelsereignisse hab ich nun nicht aus den Augen gelassen, fotogafiert und meine sinnlichen Wahrnehmungen vermerkt. Nicht, dass sie die „Existenz von Chemtrails beweisen“ sollen. Dafür gibt es die spektukulären Aufnahmen aus USA z. B., und dass hierzulande stattfindet, was dort stattfindet, dafür steht schon die (neue?) Politik Europas; und so natürlich auch auf dem Gebiet des „Geoingineering“ ist Deutschland dabei, wenn aus dem Ingeneursbüro der Geostrategen das Horn für die Determinierung des Himmels mit „globalem Interesse“ geblasen wird – also auch „über mir“.
Das beweisen die Fotos nicht zuletzt, aber sie sollen hauptsächlich die Himmelsentwicklung innerhalb einer „Lichtphase“ zeigen – also vom besagten Aufreißen des Himmels am 6. Juni bis zu seiner wieder vollständigen Verhängung am 14..

Schon gegen Sonntagnachmittag, des ersten sonnigen Tages seit Wochen, waren die Giftspinner wieder am Werk, was sie am nächsten, Montag, intensivieren (klick für groß!):

Am Dienstag zeigten sich die typischen Muster am Himmel, weiterhin zogen dutzende Flugzeuge ihre nichtendenden Bänder kreuz und quer durch den Himmel:

Gegen Nachmittag waren sie breitgelaufen und aufgequollen, an manchen Stellen des Himmels meinte man,  Wolken von Aluminium zu sehen:

Über Nacht muss sich der Brei weiter verteilt  haben –  nachdem sich der morgendliche Unhimmel (s. folgend 1.Foto) aufgelöst hatte, schienen tagsüber am Mittwoch über den  Himmel lediglich Federwölkchen (Cirruswolken) zu ziehen; weitere Flieger setzten emsig ihre Spuren.

Um die Mittagszeit oder in den frühen Nachmittagsstunden verließ ich das Haus und sah mich einer Hitzewand gegenüber. Die Sonne schien heiß , sicher, aber die Hitze schien nicht unbedingt aus ihrer Richtung zu kommen – man konnte das Gesicht von der Sonne abwenden – die Hitzewirkung aufs Gesicht blieb aber bestehen, auch bei einer Abweichung von 9o° –  es war, als strahle die ganze Südhalbkugel des Himmels eine ungesunde, metallene Hitze ab: 

Der Donnerstag:

Der Freitag, 11. 6. , schiebt eine Wolke vor der aufgehenden Sonne her, deren Farbe weder die Fotos noch sprachliche Versuche wiedergeben. Die ganze Umgebung (im Foto aber viel zu hell wiedergegeben) war in Rotbraun getaucht.

Nachdem die „Morgendunst“ abgezogen war – was wohl richtig heißen müsste: bei entsprechender Beleuchtung (Winkel des einfallenden Lichtes) optische Transparenz angenommem hatte – zierten diesen Freitaghimmel „Feder- und Häufchenwölkchen“, neben den gar nicht ständig abbildbaren Streifenziehern, und „es ist viel zu heiß“.

Samstagmorgen meint man dicke Würste am noch dunklen Himmel zu sehen.

Bis 8 Uhr bedeckte eine graue Masse den Himmel, an keiner einzigen Stelle war auch nur ein Fetzen von ihm auszumachen.

Gegen Mittag behalten nun die „Wolken“ auch ihre Oberhand. Gegen Nachmittag zieht sich der Himmel zu wie zu einem Sommergewittter – aber kein Donner ist zu vernehmen, kein Tropfen fällt. Bis zum Abend wird der Himmel immer dichter, und auch am nächsten Tagen nicht wieder zum Leben erwachen; es bleibt jetzt fortan vier Tage ein filziger, grauer Lappen über unsere Tage – und Nächte – gespannt.

Im vorigen Jahr zeigte die Wetterkarte des heute-Journals (ZDF, 14.1.2009) „Schlangenlinien im Westen“, Zitat: „etwas, was wir nicht als Regen – oder Schnee – identifizieren können“, und vielleicht nur des oben thematisch gestreiften Vorfalls von 2005 mit einer 350 km langen „Phantomwolke“ und vielleicht der Aufarbeitung dessen von seinen Kollegen von RTL wegen, zieht der Moderator den Schluss: „Das haben wahrscheinlich am Nachmittag über der Nordsee ein paar Flugzeuge – Militärflugzeuge – ‚rausgebracht, () in fünf, sechs Kilometern Höhe – hat mit Wetter so nichts zu tun.“

Die Zeit, immer dabei, wenn vor der Weltöffentlichkeit weitestgehend verborgen, einmal im Jahr der Geldadel seine Puppen aus Politik und Medien zu Befehlsausgabe und Erfindung neuer Ränke antanzen lässt, darf da schon mehr, wenn sie im März auf sieben Seiten „Geoengineering“ wohl nun behutsam plätschernd ihre Vorgaben angeht, die Machenschaften zu verharmlosen und auf die deutsche Agenda zu bringen – noch immer nach den überholten und wegen seiner mit Akribie betriebenen und damit der der Lächerlichkeit anheimgefallenen Argumentationskette der „Warner vor der Klimaerwärmung wegen Kohlenstoffausstoß“ („Weltklimarat“ IPCC).
(zeit.de, 8.3.2010, „Wer gewinnt…“, Autor: Christoph Drösser): „Wenn wir einen höheren Anteil der Sonnenstrahlen zurück ins All schicken könnten, dann würde es in der Atmosphäre und am Boden weniger warm. Für Reflexion könnten zusätzliche weiße Oberflächen (etwa Dächer) sorgen oder mehr weiße Wolken in Bodennähe. Diskutiert werden aber vor allem Partikel, die in die Stratosphäre (10 bis 50 Kilometer Höhe) gebracht werden. Vorteil: wirkt schnell, ist billig. Nachteil: Die Nebenwirkungen sind unerforscht, die Ursache des Klimawandels (er meint hier: Kohlenstoffausstoß; Anm. d. Verf.) wird nicht bekämpft…
Die Sache würde auch () praktisch unmittelbar wirken. Und langwierige internationale Abstimmungsprozesse, wie zuletzt in Kopenhagen, könnte man sich glatt sparen – auch eine kleine Gruppe von Ländern, gar eine einzige Macht, könnte zur Selbsthilfe greifen. Ganz kurzfristig ließe sich demnach ein globaler Sonnenschirm aufspannen und die Temperatur nach Wunsch einstellen.“

„Das klingt zu schön, um wahr zu sein“, findet der Autor aber dann und auch – und das soll hier vermerkt sein, weil es ebenfalls nach der Eugenik-Agenda der Neuen Weltordnung klingt – „Ein Zurück zu einem Zustand, in dem der Planet sich selbst ins Lot bringt, ist bei sieben Milliarden Menschen nur romantische Schwärmerei.“

Letztens las ich im Kommentarbereich eines Blogs – Artikels zur Stoffeinbringung in die Atmosphäre – den E-Mail-Wechsel zwischen einer Leserin dort mit der „Zentrale der Grünen in Berlin“. Sie hatte nach ihren Angaben dorthin in etwa geschrieben: „Es gibt eine Internetseite eines Grünen-Ortsverbandes (gemeint ist diese, Anm. d. Verf.), der die Chemtrails als „Verbrechen am Himmel“ bezeichnet. Was sagen die Grünen in ihrer Zentrale dazu? Gibt es die Chemtrails also doch?“

Sie zitiert wie folgt die Antwort aus Berlin: „Es gibt ein modernisiertes Gerät basierend auf den Forschungen von Wilhelm Reich, einen Chembuster (Link und alles im Anhang). Vielleicht ist Ihnen hiermit geholfen, bis wir eine politische Lösung gefunden haben.“

Bis sie eine politische Lösung gefunden haben?
Für unser Recht auf körperliche Unversehrtheit? Die uns schon das „Grundgesetz“ (und das ist wirklich nicht freigiebig) verbrieft? Wie lange kann das dauern?

p.s.

Während ich durch den vorfrühlingshaft kalten Morgen des sich unter diesem Himmel

wohl zum „kältesten 19. Juni seit der Ersinnung des Thermometers“ mausernden Tages (an dessen Ende ich den Sparzwang der Behaglichkeit vorzuziehe und n i  c h t die Heizung andrehe) unter dicken Würsten, die am ansonsten nachtblauen Himmel durchhängen, bibbernd nach Hause radle, fällt mir wieder eine Meldung ein, die ich gestern (18. 6.) morgen irgendwo zwischen Deutschlandfunk und mdrInfo von bevorstehenden „verstärkten Sonnenaktivitäten“ in den nächsten Wochen gehört hatte; (be)merkenswert erschien mir bei nur halben Zuhören die mitvermeldete Hervorhebung des gesundheitlichen Gefahrenpotentials hier auf der Erde bei solchen Ereignissen auf der Sonne; diesmal würden erhebliche Aktivitäten erwartet, besonders gefährdete „Patientengruppen“ wurden hervorgehoben, (mir ist wie „Herz-Kreislauf-Anfällige“, denn: „Wer ist das wohl nicht?“, hatte ich wohl gedacht; (mehr weiß vielleicht dieser blog).

In der offiziösen Verlautbarungen über den Sinn einer Niederfrequenz-Funkanlage auf Alaska (HAARP) wird auch die Abwehr von Sonnenwinden genannt. An anderer Stelle, wurden den Chemtrails neben den hier bereits erwähnten ein weiterer „Nutzen“ nachgesagt: Sie erzeugten ein Fluidum, einen stofflichen „Äther, auf dem dann die verschiedensten Schwingungen verschickt werden können. (Gestern, 23. 6. hat das Pentagon verlautbart, Langwellen- Waffen im Afghanistan einzusetzen.)

Vielleicht hat die vermutet metallische Kontaminierung des Himmels mit diesen „befürchteten“ (Kann man wahrhaftig so paranoid sein – die Sonne als Feind zu erkennen und bekämpfen?) Sonnenerruptionen und unserem „Schutz“ zu tun; dann werden diese Himmel in den nächsten Wochen anders schwingen als jedem von uns vielleicht erträglich;  seien Sie also besonnen, meiden extreme Wettersituationen, lassen sich nicht seelisch aus der Balance bringen – einfach eben weil Sie wissen, andere haben auch daran zu knabbern, und viele ahnen nicht einmal, wie wir hier, die Zusammenhänge.
Sollten sich unsere Sorgen entgegen allem Augenscheins und deren vehementen Totschweigens oder Abwiegelns als unbegründet erweisen sollen – wohl keiner sähe dann beglücktere Lacher über eine (1) Verschwörungstheorie?

Höchste Zeit, das Thema nun vollständig in aller Munde und Köpfen zu wissen!
Höchste Zeit, wenigstens den Artikel nun mal abzuschließen, mahnte mich der Himmel gestern morgen.

Dies die letzten Bilder:

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Quellen, genutzte:
Dieser besagter mein erster Kontakt mit Chemtrailbehauptungen, heute als „Chemtrails – Wolken des Todes“ Teil einer sechteiligen Arbeit auf youtube.
Der geoengineering-Artikel in „Zeit.de“
Auszug aus dem Welsbachpatent (das ganze als pdf zum downlod), oben übersetz und auszugsweise zitiert: „A method is dicribed for reducing atmospheric or global warming from the precence of heattrapping gases in the atmosphere, i.e., from the greenhouse effect. Such gases are relatively transparent to sunshine, but absorb strongly the long-wavelenght infrared radiation released by the erth. The method inc(l)udes the ste of seeding the layer of heat-trapping gases into the atmosphere with particles of materials characterized by wavelenght-dependent emissivity. Such materials include Welsbach materials and the oxides of metals which have high emissivity (and thus low reflectivities) in the visible and 8 – 12 micron infrared wavelenght regions…“

Rätseln um unsichtbare Wolken bei Behörden und Meteorologen:
donnerwetter.de zusammenfassend über die Bemühungen um Aufklärung.
Die Anfrage bei der Landesregierung, von und berichtet bei donnerwetter.de.
Die Anfrage bei Abgeordnetenwatch, Gregor Gysi.
Der zitierte Vorschlag der Grünen gegenüber einer Leserin bei „Alles Schall und Rauch“, chembusters bis zur Findung einer politischen Lösung zu finden, nachzulesen hier.–
unterstützende/weiterführende:

Die „Wissenschaft“ der Abgehobenen und Hasardeure: Geo-Engeneering.

Aufzeichnung eines Vortrags von Werner Altnickel (ExGreenpeacemann und „Deutschlands Aufklärer in puncto „Chemtrails“ (Zit. Stetten, AZK)
Altnickels Webseite.
Die Webseite des Schweizers Gabriel Stetter.
Sehr umfangreiche sehr inhaltsreiche deutsche Webseite.
Eine ebenfalls lehrreiche deutsche Webseite.

Video: Die Zerstörung des Himmels. Immer mehr Leute nehmen es wahr und ernst. „Ich hab nie vorher Kühe husten gehört!“

Weitere, viele Videos dort zum und zu verwandten Themen.

Weiterführende:
Ein Video über eine „neuartige Krankheit“!
Ein weiteres, und wie man sich davor schützen soll.
Überhaupt Bilder und Texte zum Stichwort „Morgellons“
Ein Telefoninterview mit Altnickel auf nutze-deine-freiheit.blogspot.com zum Thema und vor allem mit Enthüllungen zum Thema Langwellenwaffen, was auch eng mit chemtrails in Verbindung gebracht wird.

Viele Meinungen zum Thema:
http://missioncontrol.wordpress.com/2008/09/10/freemantv-the-freeman-perspective-chemtrails-haarp-deutsch/

http://onlinertreffen.blogspot.com/2010/04/chemtrails-des-nato-terror-kapital.html

http://www.united-mutations.org/?p=158

http://www.europnews.de/2010-04-06-chemtrails-6-4-2010.html

http://www.natural-politics.com/portal/technik-und-genetik/chemtrails.html

http://genesgreenbook.com/content/study-persistent-contrails-chemtrails-indeed-produced-non-regular-air-traffic

http://www.chemtrails-info.de/chemtrails/lichtmangel.htm

http://www.rumormillnews.com/cgi-bin/archive.cgi?noframes%3Bread=55483

http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite2144.php

http://www.youtube.com/watch?v=U1m_aK8KEvo

http://video.google.com/videoplay?docid=-1109540226824030871&hl=en#docid=-4546706879476302330

Es ist noch immer Suppe da!

Und wie man den Löffel hält – demnächst bei der Kanzlerin

Das wäre auch zu fett gewesen – der letzte Beweis, dass sie uns für völlig verblödet halten; haben uns gerade nackig gemacht, und dann bedarf es noch eines „Treffens der Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Opel-Standorten… mit Bundeskanzlerin Angela Merkel “ über „Staatsbürgschaften“ für einen Automobilhersteller?! (zit welt-online)

Aber wir wissen schon – Opel hatte lediglich ein schlechtes timing. Denn sonst jederzeit herzliche gern, und besonders zur Sanieung der internationalen Banken und Automobilhersteller steht Deutschland in den Farben der Olgarchie immer schon gern zur Verfügung.

Wir sind hoffentlich nicht zu beeindruckt von Merkels Absage?
„Sie hatte das Krisentreffen anberaumt, nachdem Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) Staatshilfen… abgelehnt hatte.“ zit. nach tagesschau

„Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Ministerpräsidenten der vier Bundesländer mit Opel-Standorten nun für Donnerstag nach Berlin eingeladen. Auf dem Treffen soll es dem Vernehmen nach darum gehen, wie Opel aus anderen Quellen Geld erhalten kann (zit. n. mdr-info, s. Absatz unten).“

Über Kanäle, die der Wissenschaftsförderung dienen sollen – verlautbarte  heute Abend auf mdr-info.

Das erinnert uns doch, und wir nehmen die Streichliste  nochmal her. „- Acht Punkte für solide Finanzen, neues Wachstum und Beschäftigung und Vorfahrt für Bildung -“ (z. B. hier), lesen unter Punkt „1. Grundlage für die Zukunftsfähigkeit: Vorrang für Bildung und Forschung… sind   die   zentralen   Säulen   für  die   Zukunftsfähigkeit   unserer   Gesellschaft. Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Rückgrat
(klicken Sie aber mal hier! …aber weiter aus „achtpunkte…“:)
„Innovative Produkte, die durch  Forschung und Entwicklung  entstehen,
sichern unseren Wohlstand und unsere Arbeitsplätze. Auf diesem Fundament ruhen auch die
Systeme der sozialen Sicherung.

Deshalb halten wir an unserem Ziel fest, 12 Mrd. Euro zusätzlich für Forschung, Bildung und Entwicklung bis 2013 bereit zu stellen. Die Bundesregierung   setzt   damit   eine   klare   Priorität   für   die   Zukunft   unseres   Landes.“

Innovationsfördernd, wird die Presse morgen finden, das Nein der Rgierung. „Merkel weist Automobilherstellern Weg in die Zukunft!“, und wie das alles heißen könne.

An die Fleischtöpfe –  haben wir gesehen.

Und begriffen?

Die machen keinen Spaß!

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Raum ohne Volk?

Heim ins Reich – oder nie fortgewesen?

Und handeln sollst Du so, als hinge von Dir allein das Schicksal ab der deutschen Dinge, und die Verantwortung wär Dein!

J. G. Fichte

auf der Homepage des Zentralrats Deutscher Staatsbürger

Ein großes Thema, innenpolitisch in seiner Brisanz wohl nicht zu schlagen, und völkerrechtlich von nicht geringer Wichtigkeit.
Und alles schien so einfach: Die Bundesrepublik ist lediglich eine GmbH, die darauf wartet, in einen Staat verwandelt zu werden. Eine Verfassung stünde uns ins Haus, an der nicht jeder dahergelaufene Politiker herrumschreiben kann, Schweizer Zustände gar, und vor allem: Deutschland nicht mehr Vasall der Massenschlächter.
Alles hätte so schön sein können: wir machen Merkel und Co. klar, dass sie wieder in ihre Berufe gehen müssen, nehmen das Regieren selbst in die Hand (Blinder hätten wir den Karren auch nicht an die Wand fahren können?). Wir beendeten die Korruption in unserem Land, begännen wieder, sinnvoller Arbeit nachzugehen, bildeten engagierte Lehrer für unserer Kinder aus, profitierten von zukunftsweisender Forschung neugieriger, unabhängiger Wissenschaftler, errängen unseren Ruf als friedliches Volk zurück – und sicher, in wenigen Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahren, könnte die Welt genesen auch in Nachbarschaft deutscher Wesen.

Durch ein Video-Interview mit Dr. Werner Ratnikow bin ich auf mein sonnig-schiefes Brett gekommen;
Der ist Pressesprecher des „Zentralrat Deutscher Staatsbürger“ – ZDS (dessen Seite) – „eine(r) Menschenrechtsorganisation zur Wahrung der Rechte, insbesondere der Grundrechte.“ Die „Betroffene darüber aufklärt, wie sie sich bei ihrem Widerstand gegen erlittenes Unrecht innerhalb der Grenzen des Erlaubten verhalten können“ und „Menschenrechtsverletzungen in Folge vorbeugen (will), um sie zu beenden“ sowie sie „informiert über das Internationale Völkerrecht und ermuntert Betroffene unterstützend, gegen rechtswidrige Maßnahmen der Verwaltungsbehörden Rechtsmittel einzulegen und bis zur letzten Instanz zu gehen.“ (Zit. n. Satzung ZDS)
Der ZDS versteht sich als „Bürgerplattform“ derer, die ihre „Pflicht als Staatsbürger“ anerkennen, sich „in Notstandszeiten für unseren Staat und sein Staatsvolk einsetzen zu müssen, wenn der Staat nicht erreichbar ist“, und erklärt: „Der Zweite Weltkrieg ist nie wirklich beendet worden. Es gibt keinen Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten. Die Freiheit der Bürger in Deutschland und Europa ist akut gefährdet. Mit wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung über legislatives Unrecht wächst auch die Gefahr eines Bürgerkrieges, den es unter allen Umständen zu verhindern gilt.“

Leichtzüngig, von Jo Conrad an entscheidenden Punkten massenverständlich hinterfragt,  bringt der  kompetenzausstrahlende Mann uns dort auf Wünsche nach politischer Reife. Verheißt uns höchsten Segen durch endlich übernommene Verantwortung und lässt uns frohlocken angesichts der aufgezeigten juristischen Kurzstrecke dorthin.

Das Weltweitweb ist voll mit ähnlichen Behauptungen. „Niemand hat die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches angetreten – nicht vor, nicht nach der Wiedervereinigung – mit der wir zusätzlich unser Grundgesetz von 1949 einbüßten. Wir sind selbst nach der 1907 völkerverbindlich vereinbarten Frist von sechzig Jahren noch immer politische Gefangene der (West-, die UdSSR verzichtete 1990) Alliierten und führten deren – wen sollte dies wundern – deren Befehle aus. Es bedarf einer kleinen gemeinschaftlichen Anstrengung – Findung – und wir stellten einen Zustand her, märchenhaft wie beschrieben in der, so die Fündigen der letzten für uns noch gültigen Verfassung, in der nur der heutigen Zeit anzupassenden von 1871.

Aber http://www.krr-faq.net hat mich gebremst, und so steht hier keine zukünftige Heldengeschichte. In einer Mail hab ich eben beim ZDS Beschwerde über die Verwirrung meiner Siegesgewissheit geführt und um Aufklärung gebeten.

Bis dahin frustriert mich die glaubhafte Behauptung des Verfassers auf  http://www.krr-faq.net/ident.php, alle Bestrebungen, auf Neuordnung der Verhältnisse müssten vor wasserdichten Gesetzen haltmachen; den ZDS kannte der Betreiber (2005) noch nicht, er bezieht sich in seiner Aufklärung auf „Behauptungen der „Reichsideologen““ (gemeint ist „Kommisarische Reichsregierung“), die allerdings vom selben Loch im Gesetzesboden ausgehen.

Journalismus kann nur am letzten Tag gültige Aussage machen; wegen der möglichen Verschiebung dessen – was ein Resultat aus einem positiven Bescheid sein könnte – sollte dieser Artikel vorher erscheinen. Ich häng den jetzt marktschreierisch in die Agentur, verlinke unten noch ein paar themenhaltende Webseiten, und vermute morgen, übermorgen – wenn die Aufklärung oder Kapitulation vom ZDS eingeht oder am Wochenende, wenn ich das anderweitig herausbekommen habe –  interessierte Fortsetzungsleser oder sogar hinweisende Kommentare Ihrerseits.

Finden – als Nation – müssen wir uns so oder so?

………..

Quellen
genutzte:
Video bei Bewusst.tv „Juristische Fragen der BRD“ – Interview mit Pressesprecher vom Zentralrat Deutscher Staatsbürger.
Homepage des ZDS – oben schon verlinkt
Blog, der den Verheißungen widerspricht oben schon verlinkt

weiter- und fortführende:
Video auf Bewusst.tv, Interview – Auch KriminalkomissarInnen können Zweifel bekommen
Video von Bewusst.tv, Vortrag – ein Türke legt den Deutschen einen Weg aus dem juristischen Dschungel in die politische Freiheit vor die Füße. (Mein nächst favorisierter Pfad – und Ihrer Auseinandersetzung sehr zu empfehlen!)
Video auf yt: Eine vielleicht missverstandene Aussage Gabriels zur politischen Rechtsrealität in „Deutschland“
blog mit Beitrag von einigen zum Thema

Der Mai hat aufgehört

Da geht er hin, der „Wonnemonat“.
Ganz unwonniglich läßt er uns zurück.

Nun, der Begriff ist in seiner Herkunft ohnehin umstritten; vielleicht ging er ein, als in den Sechzigern ein frohes, hoffnungsvolles Treiben des Volkes dem Staate in den Kram passte? „Karl der Große“, aus dessen Mund „Wonnemonat Mai“ angeblich zum ersten Mal gekommen sein soll, war ja nicht des Geistes gewesen, dass sich konstruktive Gefühle ungefälscht der Nachwelt überliefert hätten.

Wonniglich friedlich war es im Monat Mai – relativ zu anderen Monaten freilich nur und nur entgegen unseren Befürchtungen vielleicht. Als musste der Faschismus, der uns droht zu überziehen, Atem holen; Vorbereitungen treffen – tagen hinter Polizeimauern, Manöver abhalten im Schutze rechnergestützter „Aschewolken“

Im Golf von Mexico kriecht die Hungerpest für tausende Menschen an Land, und um Korea herum tut sich Bedrohlich-Verschwörerisches;
Israel hat gestern eine Freistellung von atomaren Beschränkungen von den USA. erhalten (zu lesen etwa hier), also auch kein Grund, dem Mai wenigstens wegen seines Abschlusses über weltweite Konventionen für Atomwaffen zu preisen. Heute hat Israel eine internationale Flotte in internationalen Gewässern vor Gaza mit 10.000 Tonnen Hilfsgütern für Palästina angegriffen und 20 Menschen getötet (dazu z.B. hier).

Aber diese Probleme werden aufgrund ihrer räumlichen Entfernung wohl weniger wahrgenommen, als Deutschlands Teenager-Charme beispielsweise.
„Hindukusch“ klingt ja bereits nach „Vor der Haustür“, und die Wahrheit über die Lüge kostet da dann schnell dem obersten Deutschen das Amt.

Wir wollen mit Wonnemonat Mai wonnigliche Außentemperaturen verbinden. In den Parks lebenshungrige Mädchen stellen, die kurze Gartensaison nutzen, spazierengehen in unserer unverdienten, aber unverschuldeten Freizeit; wir sind vor allem des Winters müde und sprühen vor frühlingshaften Erwartungen; wir sind der Entwicklung in unserem Land völlig abgeneigt, und bei langem Grübeln türmen sich vor unseren Zukunft unerklimmbare Berge auf – wir brauchen einen zweistündigen Gang durch grüne, sonnenbeschienene Unschuld, und wir ticken wieder.

Er war der nasseste, der kälteste, der trübste und er war der dunkelste Mai – das wussten heute unzählige Medien. Sicher war nur nicht die Zeitmarke – hundertzwanzig oder zwanzig Jahre zurück. Manche fabulierten dennoch eine „durchschnittliche Temperatur über den normalel Mittelwert für Frühling“ herbei, aber wir kennen die Weise und erahnen die Verfassser hinter den Verfassern; eine große Zeitung musste online gar die Kommentarespalte auf einen maiwetterbezüglichen Artikel unzugänglich machen; das Thema Wetter hat immer Brisanz und erregt die Gemüter nach wie vor.

Ganz anders wohl, als von seinen neuen Machern beabsichtigt? „Neue Macher“ – das sind die, die dort oben was immer auch versprühen, unter welchem Vorwand auch immer – die Träumer, würden manche sagen, die die zunehmende Vergrauung unseres Himmels auch beobachten – Träumer von einer besseren (klimastabilen) Welt; die Verbrecher, die auch unter diesem, viel zu lange verheimlichten Vorwand wieder nur an der Reduktion der Erdbevölkerung arbeiten – nennen wir die, die wir sie schon länger beobachten.

Unter Hobbygärtnern im Internet herrscht Verwunderung. Nichts verhält sich wie gewohnt, es ist die fehlende Wärme, vermuten einige nur, es ist, als wäre falsches Licht, können sich andere nicht helfen; beobachten gesunkene Keimraten, extrem verzögertes Wachstum anfälliger, kraftloser Pflänzchen; einen verfrühten Trieb zum Blühen, Fruchtmachen; prompt kommen auch schon erste Meldungen von Irregularien auf den Kornfeldern, wo das Brot für morgen wachsen soll. „Notreife“ – diagnostiziert man dort kopfschüttelnd.

Mütter, deren Frucht unter Sonnenmangel heranreift, bringen krankheitsanfällige Babys zu Welt, im Allgemeinen hat Sonnenlicht zumindest einen anerkannten Segen – seinen fast konkurrenzlosen Gehalt an Vitamin D (zu lesen u.a. hier), einem schier lebenswichtigen Stoff.

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