Der Wolf ist los

(Und die Schafe haben keinen Stall)

Der Wulff springt in der Welt rum? Elysée-Palast…!
Besteht da keine Fluchtgefahr?
Ist „Beihilfe zur Verseuchung von Volksvermögen“ deutsches oder Europarecht?“
(Zeugs von gestern – „Volks-Vermögen“  – weiß schon! Und „Deutsches Recht“ ist eh‘ ein Witz!)

In Brüssel –  bei der Europäischen Kommission – war Christian Wulff gestern. „Kommissionschef José Manuel Barroso () betonte, welche Bedeutung Wulffs Besuch für ihn habe.“, schreibt da welt.online und erklärt: „Schließlich hatte das neue deutsche Staatsoberhaupt als Ziel seiner ersten Auslandsreise das EU-Parlament in Straßburg erkoren…“ Dass er da die wenigen Kilometer nach Paris noch nahm und dem französischem Amtsbruder einen Besuch abstattete, war da wohl nur der Neuen Sparsamkeit geschuldet?

„Das ist ein wichtiges Zeichen dafür, welche Bedeutung Präsident Wulff persönlich Europa beimisst“, zitiert welt frohlockend Barroso beim gemeinsamen Fersehauftritt mit Wulff in Brüssel: „„Wir Deutschen wissen, was wir an Europa haben“, antwortete Wulff. Europa müsse mit einer Stimme sprechen, „dann werden wir mehr Gewicht bekommen“.

„Es sei eine „Unart, Europa immer dann die Schuld zu geben, wenn etwas schiefgeht“ hätte er gewettert, wen er damit meinte, weiß wohl auch welt nicht, aber:
„Er (Wulff, Anm. d. V.) wolle jedenfalls künftig für die Arbeit der EU werben.“

Der frischgebackene „Präsident der Bundesrepublik Deutschland“, gerade haarscharf am angeblichen Publikumsliebling Gauck vorbei ins Amt geschrammt, zu allergrößter Erleichterung der Kanzlerin und deren Ehrenrettung und vielleicht gar Machterhalt, will man der Media glauben – bekennt in der ersten Woche seines Amtes: Europa! (Bei Köhler  war es wenigstens noch die Frau.)

Vielen wärs ja gleich, soller gehen, nach „Brüssel“, solche Aalglatten kennen wir jetzt schon und wissen bereits, für ihrer coolness sorgt nur ein Herz aus Stein. Aber er hat einen Auftrag übernommen für diesen „Staat“. Und er ist mit einer Menge Kompetenzen über uns, seine „Staatsbürger“ unterwegs – die wir wahrscheinlich nichtmal sind – aber das ist eine andere, wenn auch grundlgende Geschichte – gesetzt dem Falle: Wäre er vom deutschen Volk gewählt, dessen Interessen zu vertreten. Dafür darf er dieses oder jenes veranstalten, hat einige starke Rechte, am Ende könnte er (lesen sie hier im Grundgesetz, und urteilen selbst) die Regierung absetzen?
Später trifft sich der Bundespräsident mit Europas Präsidenten. Viele Deutsche wurden da sicher zum ersten Mal van Rompuy überhaupt gewahr werden. Er kam, ohne ohne von überhaupt einem gewählt geworden zu sein, ins höchste europäische Amt. Von keinem gewählt ist nicht ganz richtig – Étienne Davignon soll ihn dorthin gesetzt haben, der Geheimbündler und Generalsäkretär der Bilderberger, wem das etwas sagt, das letzte Mal in den Medien, als die vermeintlichen Kundenkreise des Kinderhändlers Marc Dutroux verfolgt werden sollten.
Van Rompuy ist einerseits in Groß, was Wulff hier in klein sein sollte, aber van Rompoy ist auch Jesuit. Das mag seine Kompetenz nicht schmälern, wohl zugegebenermaßen eher das Gegenteil ist wohl der Fall – wenn da nicht der Schwur wäre, den ein Jesuit bei Aufnahme in den Orden ablegt. Den relevant erscheinenden Teil aus denm erklären und schwören, daß seine Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen Kirche über die ganze Erde; () er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne seine heilige Bestätigung, und daß sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen.“

Vom Thema abgekommen?
Über den europhilen Bundespräsidenten zum Europräsidenten…
Hoff ich ja auch!
Dennoch: Seine „ehemalige“ Mitgliedschaft zu „Andenpakt“ ist sehr geheimbundverdächtig und verdient Beachtung – („Geheimbünde“ – lassen sich nicht in die Karten schauen. Wenn dort Regierungsmänner „demokratischer Staaten“ (ja – Pendants, für Frauen, gibt es auch bereits) hinter dem Rücken derer, die sie gewählt, und die von deren Offenheit und Ehrlichkeit damit direkt abhängig werden…), und „Atlantikbrücke“, der Wulff ebenfalls angehört, erscheint auf den ersten, zugegeben flüchtigen Blick auch wie ein Pool an Lobbyisten mit dem Ziel, Europa den USA zum Geschenk zu machen.

Am Abend traf sich Wulff auch mit dem Nato-Generalsekretär.

Querverweise:
mehr zu Rompuy – dort auch der Schwur der Jesuiten und ganz unten ein Bild vom „Rompuystilzchen – wie sie ihn dort in Brüssel angebllich hinter vorgehaltener Hand nennen – die könnten sich noch putzen! Van Rompoys oberster General ist der „Schwarze Papst“ geheißen, und mancherorten wird gerätselt; „Welcher hat den nun wirklich die Macht“.
mehr zu Wulff – dort auch zu „Andenpakt“
– vielleicht zu viel Beschäftigung mit Gewesenen, am Ende ist Wulffs Wahl gar unrechtmäßig gewesen, fachsimpelt dieser und dieser http://grundrechteforum.de/2010/rechtswirklichkeit/wahl-zum-bundespraesidenten-der-bundesrepublik-deutschland-ungueltig/, und dieser erklärt es verständlicher
.
mehr zum „Fall Marc Dutroux“ unter dem unglaublichen Umstand, das es im web eine Wortmeldung gibt, Barroso, der Chef der EU Komission, hätte mit dem Verschwinden der kleinen McCann zu tun – sie erinnern sich des Falls vor nunmehr drei Jahren – die Eltern, die im Portugalurlaub schnell mal dinnieren rennen, und bei Rückkehr ist die Tochter entführt? (dazu wikipedia?)

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