Wo laufen sie denn hin?

(Folgt ihnen nicht!)

Die sind doch nicht die Leute, die plötzlich keine Lust mehr haben?

Alle haben sie Jahrzehnte, manchens (?) Sippe jahrhundertelang, nichts anderes getan, als Macht anzusammeln – und plötzlich: Keine Lust an mehr?
Eher kann man noch glauben, sie bringen sich schon mal im Mond in Sicherheit!

Althaus, Rüttgers, Oettinger, Koch, Wulff,  Beust  – innerhalb eines Jahres ging und geht ein halbes Dutzend CDU-Ministerpräsidenten (rp-online.de)„. (hier mit Bildern von den Herren). Köhler – noch so ein Rücktrittler, und die Verbandelung im „Andenpakt“ der vier Letztgenannten erinnert uns noch eines weiteren: „Verteidigungsminister“ Jung, „gefallen“ für Afghanistan.
Von Beust hatte seine Mitgliedschaft ja immer geleugnet; es hieß ja auch, den Pakt an sich gebe es längst nicht mehr – aber wer wollte die Herren ernsthaft des Verrats verdächtigen? Der Unweltmännischkeit? Wenn Männer sich ihr Jawort geben, verfolgen wir bei der Mafia, um den „Heiligen“ Stuhl herum oder bis ins Weiße Haus hinein – dann ist das wohl bitterer Ernst und für ewig.

Es muss nur wegen des Aufhängers „Rücktritt von Ole von Beust“ nicht weiter interessieren, ob speziell Beust gleich Andino-Paktmitglied. Der Macht verpflichtet – und darum auch ein Aufhorcher, wenn er plötzlich: „keinen Bock mehr“ (auf biblisch) nahebringt – der Macht verplichte ihn bereits sein altes Geschlecht: „Beust ist der Name eines alten altmärkischen Adelsgeschlechts mit dem Stammhaus Büste bei Stendal. Es erschien urkundlich erstmals 1228 mit Henricus de Bujez, nobilis, mit dem auch die Stammreihe beginnt.“ (Zit. hier) Zahlreiche Abkömmlinge der Familie waren in Politik, Totschlag und Geheimbündelei hochaktiv. Und Stammbäume, haben wir mit ungläubiger Fassungslosigkeit gelernt, werfen bis heute, in so-verufene: „demokratische“  – „dem Volkswillen gehorchende“ –  Zeit, ihre faulen Früchte in die Körbe der Völker und Nationen.

Zurück zum Pakt mit oder ohne Beust und der Theorie über diese Verschwörung:
Sammeln für die Zeit dannach?

Sehen Sie, was ich beim Umhergehen ohne (allzu) eigentlichen Sinn online fand:
Eine Bitte um Hilfe in einem Geschichteforum (geschichteboard.de): „Ich soll zu der These Stellung nehmen, dass der Machtantritt Hitlers durch die Regierungsform der Präsidalkabinette in der Endphase der Weimarer Republik (1930 bis 1933) mit vorbereitet worden sei.“ Antwort des Administratoren: „(Zuerst) solltest du dir () einmal anschauen, wie viele verschiedene Kanzler und Regierungen es in dieser Zeit gab. Diese wechselten recht oft, weil die große Wirtschaftskrise nicht bewältigt werden konnte. Keine Regierung schien viel dagegen tun zu können und die Bevölkerung bekam den Eindruck, dass die Regierungen unfähig waren. (ebenda)

Irgendwie sehr der eigenen Vorstellungskraft nahe – wenn auch 80 lange Jahre Demokrativerfeinerung (;-/) später?

Diese als Beihilfe zur Hitlers Machtantritt diskutierte „Regierungsform der Präsid(i)alkabinette in der Endphase der Weimarer Republik (1930 bis 1933)“ erklärt dem Laien z.B. Wikipedia: „Als Präsidialkabinette bezeichnet man in Deutschland gemeinhin die letzten drei Reichsregierungen der Weimarer Republik unter Heinrich Brüning (Zentrum), Franz von Papen (Zentrum/parteilos) und Kurt von Schleicher (parteilos). Zuweilen wird auch überspitzt von einer Präsidialdiktatur gesprochen. Der Begriff „Präsidialkabinett“ ist weit verbreitet, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass laut Verfassung jedes Reichskabinett vom  Reichspräsidenten  eingesetzt wurde (), und dass diese Kabinette bereits vor 1930 oft keine parlamentarische Mehrheit hatten.

Der entscheidende Unterschied zu vorigen Minderheitsregierungen und charakteristisch für diese letzte Phase der Weimarer Republik war, dass Reichspräsident Paul von Hindenburg die Reichsregierung auf besondere Weise stützen musste: Er machte dazu vor allem vom Artikel 48 der Weimarer Reichsverfassung (WRV) Gebrauch, demzufolge der Reichspräsident Notverordnungen mit Gesetzeskraft ausfertigen durfte.Diese Notverordnungen waren dazu in der Lage, die Gesetzgebungstätigkeit des Parlaments zu umgehen.“ Als Gründe für eine Notverordnung wurde 1930 (wikip. weiter folgend) angesehen: „Gründe für Hindenburgs Einsatz dieses Mittels waren der Bruch der Großen Koalition am 27. März 1930 aufgrund der Kompromissunfähigkeit der demokratischen Parteien…

Ihren „Präsidenten“ – den der „Bundesrepublik“, wie Deutschland nun heißen muss – hätten die Andenpakter nun schon im Amt, und auch er könnte, heute, 80 Jahre später, noch immer mit geschickten Griff, gewisse regierungsbildende Notstandsgesetze erlassen oder mitvertreten oder einem Putsch ohne Blutvergießen sehr dienlich sein. Der Präsident muss ohnehin der Politik nicht naseweis daherkommen, und  im Bellevue schont sich Image gut.

Vielleicht müsssen sie ja wirklich ihre politische Kredibilität über diese Krise bringen. (Öttinger sitzt derweil per EU- Gesetz am Ölbohrventil in der Nordsee.) Vielleicht ist dem deutschen Volk ja doch ein gewisser Hinterfragementalitätszuwachs anzumerken. Vielleicht haben sie nun einfach nur Schiss um ihre psychische Unversehrtheit? (Kann sich einer solche Phobie ausmalen: Politiker, die Schiss vorm deutschen Volk haben;-)
Im Verborgenen den Sturm vorbeigehen lassen, um dann als die Retter im verwüsteten Land angenommen zu werden?
An keinen der folgenden „unpopulären“ Massnahmen beteiligt, mit keinem Schießbefehl auf Demonstranten auch nur im kleinsten Zusammenhang erwähnbar, nicht die eigene schiefe Fratze bei Trauerveranstaltungen mit Angehöriger Gefallener der Bundeswehr in der Glotze bieten?
Und vor allem nicht ein Einpeitscher des staatlich verordneten volksgemeinschaftlich Erfrierens und Verhungern fürs Vaterland, oder in Ermangelung: für die Banken und Automobilfirmen, sein!

Das machen jetzt die Testlauf- und Minderheits-Regierungen alten Coleurs (für deren BossInnen bleibt natürlich auch ein Platz im Bunker frei!), und wenn der Winter und die Versorgungsengpässe und die Energieknappheit und Orkane ausgetobt haben, im Sommer 2011, könnte so ein neues Kabinett heilsbringend aus der Asche des gebeutelten Vaterlands aufstehen?
Genug Zeit bliebe da für das alte Trans-Atlantiker, unser letztes Hemd bis dahin bei „Obama“ abgeliefert zu haben, gern auch wieder großkoalitinär, sozialdemokratisch oder rot-dunkelrot-grün (auf jedem Fall aber undemokratisch), und es wäre nun wieder Zeit für Zucht und Ordnung und Besinnung.

Wie ging das weiter (Zit. Geschichtsforum) „Parteienfrust vor 80 Jahren“?
„Deswegen wollte Hitler auch alle Parteien aus Deutschland rausschmeißen – und kam damit beim Volke an.“

Er muss dann nicht erst Hitler heißen, der „neue“ Heilsbringer, Deutsche, oder?
Wir wären schon vorher wach?

………..
Quellen:

Spiegel 2003 zu Andenpakt spiegel.de
Stichwort Atlantikbrücke www.miprox.de
Text und Links zu Bundespräsident und Paktbruder Wulff volksauge.de
Anfänglich als Beusts Nachfolger gehandelt: Andenpaktmitglied Volker Bouffier sueddeutsche.de, mit Koch noch aus einem anderen Gelübbde bekannt.
Update zur Dauerhaftigkeit von Geheimbünden: italienisch – P2.2.
ANHANG
http://de.academic.ru/
„Beust ist der Name eines alten altmärkischen Adelsgeschlechts mit dem Stammhaus Büste bei Stendal. Es erschien urkundlich erstmals 1228 mit Henricus de Bujez, nobilis, mit dem auch die Stammreihe beginnt.Das Geschlecht wurde seit dem 13. Jahrhundert in Urkunden der Altmark erwähnt. Es hieß in frühester Zeit von Büste (auch de Bujez), nach dem Ort Büste (Altmark) im Landkreis Stendal, der bis zum Ende des 14. Jahrhunderts im Besitz des Geschlechts blieb. Durch Diphthongierung wurde später daraus der Name von Beust. Sie waren Stammesgenossen zahlreicher weiterer altmärkischer Familien, so unter anderem von Rohr, von Königsmarck und von Möllendorff.

Dietrich von Beust wurde 1326 Domherr von Stendal und Johannes von Beust 1427 Bischof von Havelberg. Joachim von Beust war ein kursächsischer Konsistorialrat. Von ihm stammt der kurpfälzisch-bayerische Kämmerer Leopold von Beust, der durch ein Diplom aus dem Jahre 1777 den Reichsgrafenstand erhielt. In Kursachsen wurde der Grafenstand 1785 anerkannt. Andere Linien führten seit dem Ende des 17. Jahrhunderts den Freiherrentitel, dessen Erwerb allerdings nicht nachgewiesen ist. Einer im Großherzogtum Baden ansässigen Linie wurde 1856 der Freiherrenstand anerkannt.

Wappen

Das Stammwappen ist von Rot und Silber in drei Spitzen gespalten. Auf dem Helm steht eine wachsende, rot (auch rot-silber) gekleidete Jungfrau mit einem Blumen- oder Perlenkranz im offenen goldenen Haar, die in jeder ausgestreckten Hand eine auswärts schräggestellte, wie der Schild bezeichnete Fahne hält. Die Helmdecke ist rot-silber.

Namensträger

* Achim-Helge Freiherr von Beust (* 1917; † 2007), Politiker in Hamburg
* Adam Liebermann von Beust (* um 1650; † 1706/07), Geheimer Rat, Kammerrat und Amtshauptmann
* Ernst August von Beust (* 1783; † 1859), preußischer Oberberghauptmann
* Franz Freiherr von Beust (* 1776; † 1858), badenscher Kammerherr und Generalmajor
* Friedrich Constantin von Beust (* 1806; † 1891), sächsischer Oberberghauptmann
* Friedrich Graf von Beust (* 1813; † 1889), Wirklicher Geheimer Rat, Kammerherr und Oberhofmarschall, Generalleutnant und Generaladjutant, Ehrenritter des Johanniterordens
* Friedrich Ferdinand Graf von Beust (* 1809; † 1886), sächsischer und österreichisch-ungarischer Diplomat und Staatsmann
* Heinrich von Beust (* 1778; † 1843), königlich-sächsischer Amtshauptmann und Besitzer der Rittergüter Neuensalz und Zobes
* Joachim von Beust (* 1522; † 1597), deutscher Jurist
* Ole von Beust (* 1955), derzeitiger Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
* Otto von Beust (* 1799; † 1864), bayerischer Generalmajor
* Woldemar von Beust (* 1818; † 1898), königlich-sächsischer Kreishauptmann
(alles hier zitiert)

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