Sendebewusstsein – ein durchaus lässliches „Wort zum Sonntag“

Können wir schon wieder übers Wetter reden? Sie an diesem kalt verhinderten Ausflugswochenende vorm PC nochmal daran erinnern – Wir können ohnehin nur konstatieren, wie sich nicht zuletzt an diesem Beispiel – „Wettermanipulationen“ – zeigt, hinterfragen, befragen beklagen, verklagen – als sei der Himmel, Gottes gesamte Schöpfung, bereits in ihren Händen, wird uns mürrisch in allen Belangen die Fragekompetenz wegen Geistlosigkeit abgesprochen.

Gesternhimmel, Heutehimmel

Gesternhimmel, Heutehimmel

Das war der angebliche Sieg der Aufklärung, die sie ins dunkle Mittelalter brachte, dass sie dem Menschen erstmals Gelegenheit bot und diese förderte, seine Fragen angesichts beträchtliche Ungerechtigkeit gezielt zu stellen unter Vermeidung jedes Dogmas im Denken und der Lösungsfindung. Wir konstatieren eben auch hier – es mag einen weniger interessieren, wie das Wetter heute war, der wende sich „seinen“ Problemen zu – wir konstatieren auch in der Meinungs b i l d u n g den krassen Rückfall vor Zeiten, die bisher als epochale Chancen für die Menschheit verstanden wurden.

Wir sahen auch, dass die Schlachten weiterhin unter der Schirmherrschaft des Glaubens denn des Wissens – Problemlösens, geführt wurden – weniger an Heeresmassen benötigend, weniger zeitaufwendig, weniger beobachtet, nicht im Herzen Europas – aber gleichwohl nicht weniger effizient oder ungezählt noch effizienter in der Erbringung von Opfern. Und wie damals schon, trotz, und sogar auch wegen angeblich wacher Menschenrechtsorganisationen, traf die Nichtkombatanten das meiste Leid.

Vor gerade mal einem Jahr verabschiedeten die Ritter der westlichen Weltmacht sich in Richtung „Südostasien“, und heute wird dort ein Feind detektiert, wie er abscheulicher sich nicht vorstellen ließe. Alle Versuche, dem eine agressive Haltung zu bescheinigen, laufen fehl, und so wird stattdessen eine Sicherheitsempfehlung zu einer atomaren Kriegserklärung umfunktioniert.

Wie delegieren solche Szenarien nach „Ganzweitweg“, und scherten uns wirklich besser um die eigenen Belange. Die bestimmt ein vorchristliches Finanzsystem, dessen schneeballsystemartiger Aufbau, so rechneten nahmhafte Ökonomen über die letzten 2 Jahrhunderte vor, nur im Nachobenschaufeln – wo die Banker einsammeln – einen Antrieb, seinen Existenzgrund, sein Funktionieren haben kann. Zwischenschichten sammeln bereits ihrerseits, und Zypern zeigte letztendlich, dazu gehören selbst die Gesetzgeber dieser Gestze, die später dann vollstreckt werden sollen.

Massenweise Leid brachten eingefädelte „Finanzcrash“s, begleidet gern mittels der Geldwaschanlage Krieg. Haben wir beim Denken in „Gelt“ jemals die Kriterien aufgegeben, die uns letzendlich – doch die „Brüderlichkeit“ verhindern, die eine gewalttätige Elite als Handelnsgrund vorgegeben haben? Haben wir seit der dunklen Zeit jemals anders gedacht als neidisch, uns nicht beindrucken lassen vom Pomp – den nochdazu wir erst erschufen – und jemals den uns vor Gott hingestellten Dämon erkennen können?

Die meisten von uns wirds nicht merklich treffen, dieses Band von proklamiertem Vermögen und Alimentation reißt eines Tage „blitzartig“, bis dahin fängt es unsere verschlankten Ansprüche ab. Der böse Bub, als den die Welt ihn zunehmend erkennt, hat noch seine Waffen in unseren Kellern. „Kriegslist“, nennt das wohl die Haager Landkriegsordnung, „lebendige Schutzschilder“ der humanitisierende Jagon; wir könnten nicht einmal „friendly fire“ auschließen … Wahre Freunde haben wir eh‘ nicht mehr, seit wir klüngeln, feige intrigieren, derweil Afrika massakrieren, im Gefolge des Bösen Waffengänge tun!

Lassen Sie sich nicht instrumentalisieren!

Anmerkungen, Quellen

[1]
Alarm in allen Blättern auf eine gezielt missverständlich wiedergegebene dpa-Meldung, gar der gebrandmarkte Westerwelle kann seinen lange fälligen Kotau einbringen in seiner Eigenschaft. Russia Today letztendlich bringt Klärung: eine Sicherheitswarnung, und Moskau fühle sich nicht veranlasst…

„North Korea asked foreign embassies to consider evacuation amid growing tension, warning it will be ‘unable to guarantee’ their safety after April 10. Moscow says it is examining the request, but is not planning to evacuate diplomats anytime soon.“ More there, RT

Deutschlandfunk, „Nordkorea ist „völlig unberechenbar“
FDP-Politiker warnt vor Verharmlosung der nordkoreanischen Kriegsrhetorik
Bijan Djir-Sarai im Gespräch …
Nordkorea überschätzt seine militärischen Fähigkeiten, sagt der FDP-Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai. Die nordkoreanische Führung sei „völlig ahnungslos“ und kenne ihre Grenzen nicht. Diese Kombination mache das Land unberechenbar.“ mehr da, DLF

[2]
Deutschlandfunk, „Der zyprische Parlamentsabgeordnete Christos Messis glaubt, dass Freunde und Verwandte von Regierungsvertretern ihr Geld aus Zypern gebracht haben, bevor mit der Troika die Zwangsabgabe beschlossen wurde…“ mehr da, DLF

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