Alle reden nur vom Wetter

– aber keiner tut etwas dageben

(us-amerikanischer witz)

Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat.

Jaroslav Seifert

Das Wetter – bringt uns direkt zum Thema. Aber zuerst zum Wetter:
Bisher war ja eher gar keines, aber seit den letzten 14 Tagen wieder. Heute war ein Viertelstündchen die Sonne zu sehen und es regnete nur wenig; die Tage davor waren pitschnass. Gestern regnete es 24 Stunden ohne Unterlass. Es ist August, und das bringt mich näher zum eigentlichen Thema.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass in diesem Monat die Endreife der Früchte – aller – ob in Ihrem Garten oder in den Kartoffelfeldern, ob im Wald und auf der Heide – alles will nun Samen bilden – die Überlebensgarantie der Spezies für die Zeit danach – für den Fortbestand der Spezies in die folgenden „Vegetationsphase“ – unter Regen und Abwesenheit der Spätsommersonne ein mühseliges Verfahren. Zumindest die Flora mit kurzer Geschichte – unsere Züchtungen, unsere Kulturen – was uns hauptsächlichst ernährt – hatte es besonders schwer; das kalte Frühjahr, die langanhaltende Trockenheit in der Wachstumsphase, die überbordende und eher fäulnisgerierenten Wassermassen, als alle Pflanzenwelt sich schon auf Mangel, Krise, Sparen eingestellt hatte…

Schon werden Brot und Brötchen teurer, und die zu erwartende Missernte dieses Jahres steckt da erst hypothetisch im Preis; für des Deutschen Grundnahrungsmittel „prophezeite“ gestern das Fernsehen das selbe. Landein – landaus melden die Bauern Verluste;
Eine drohende Nahrungsmittelknappheit will es der Sprecher beim Institut für Landwirtschaft und Umwelt nicht nennen. Das Getreide sei, nach seinem Wissen, wenn nicht in Mehl-, dann aber doch in Futterqualität.
Einbußen von 20 – 30 Prozent werden beim Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes vermeldet, wohin er mich für eine genauere Auskunft verweist. „Das Erntejahr 2010 ist von Wetterextremen geprägt, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) in seiner 1. Erntemeldung mitteilte. Noch im Frühjahr hatte sich das Getreide durch den langen schneereichen Winter und die anhaltend nass-kalte Witterung im April nur verzögert entwickelt. Die nunmehr seit Mitte Juni vorherrschenden hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit haben jetzt die Abreife der Getreidebestände zu sehr beschleunigt und den Erntebeginn verfrüht. Damit sind alle Aussichten auf eine Ernte im mehrjährigen Durchschnitt geschwunden.“

Das dort geschilderte Erntejahr bringt mich näher an mein Thema: Schon im Mai hatte ich es mit dem Wetter. Klein- und Hobbygärtner hatten von sonderbare Phänomene im gewohnten Vegetationsablauf berichtetet, Klimaerwärmung oder -abkühlung wegen Sonnenaktivität, unbegrenzten Co²-ausstoß, gesteigerte Treibhausgasemission – alles das taugte nicht als Erklärung; eher schon ein Mix aus all diesen Theorien – unbedacht freilich der Tatsache, dass  dabei konträre Annahmen zu gleicher Zeit für wahr gehalten werden müssten.
Auch sie sind sind sich zunehmend einig geworden: Normal kann das nicht sein! Normal – dass es natürlich wäre.  Hätte Mutter Natur diese Phänomene auf ihrem Zettel, wäre sie eine andere als die uns vertraute;
Klimawandel – menschverschuldeter! Freilich doch – aber wer sind dann diese „Menschen“?

Das bringt mich direkt zum Thema.
Dass das Wetter sich wieder in unsere Erinnerung rief, nachdem es in den vergangenen Wochen – abgesehen von ein paar knallheißen Sonnentagen – schlicht abwesend war – mäßigwarm bei Tage, mäßigkalt in der Nacht, mit einer Tendenz zu halbverhangenen Himmeln – ging einher mit dem Unglück zweier Regionen dieser Welt – einer Superdürre und Bränden in Russland, einer Sintflut in Pakistan.

„Wenn es um so dramatische Dinge geht wie die Wetterkontrolle, sind die Verschwörungstheoretiker nicht weit. In einschlägigen Internetforen diskutieren sie, wie finstere Mächte das Wetter manipulieren.“, warnt zwar Focus.de, aber ist nicht ausgesprochen bemerkenswert, dass genau in dem Moment, als wegen einer Reihe politischer Vorfälle, von denen immer nur Ungenaues erfahrbar wird und zusätzlicher „Erkennntnisse“ aus den Veröffentlichungen von Wikilaeks alle Welt mit einem Einfall der Terrorjäger in Pakistan rechnet, dort ein Wetter sich ereignet, dass Generation noch nicht erlebt haben; die „Taliban“ die Regierung Pakistans zum Boykott internationaler Hilfe aufruft, der französische Präsident sich nun erkühnen kann, die Europäer zu einer Mission nach dem  Land aufrufen kann und Özdemir, der Grüne, ein europäisches Krisentreffen fordert? Gleichzeitig, aber für Ihre Begriffe vielleicht schon über das Thema hinaus und wegen der vielleicht ansonsten absurd erscheinenden Konklusio am Ende nur angesprochen, wird, hauptsächlich „der unschuldigen Kinder wegen“, nach Hilfsorganisationen und der „WHO“ gerufen – Gründungen und Profitagenturen der Mächtigen, die wir auch als Strippenzieher hinter Kriegen, Hungersnöten und Eugenikprogrammen erkannt haben?

Zurück zum Thema, oder meinetwegen nun: Hinein in die Verschwörungstheorie!
Am Ende wird Focus.de mit dem Aufsagen der Reihe der löblichen Intentionen zum Eingriff ins Wetter schließen: „Unwetter vermeiden, Gewitterwolken zum Abregnen bringen, bevor sie Acker- und Obstkulturen durch Hagelschlag zerstören; „In der Region Moskau wurde die Technik im vergangenen Jahr gegen Waldbrände eingesetzt“, den Versuch „spanische(r) und israelische(r) Forscher, an der Mittelmeerküste eine „Regenfabrik“ zu errichten, kommt aber nicht umhin, auf eine ausreichend lange Geschichte und Probezeit für Wettermanipulationen zurückzublicken:
„Nach dem Zweiten Weltkrieg sahen die Militärs die Chance, die Vision des Vordenkers Kenney in die Tat umzusetzen. Der „Kalte Krieg“ zwischen der damaligen Sowjetunion und den USA hatte bereits begonnen, und auf beiden Seiten wollten die Generäle durch einen „Wetterkrieg“ Vorteile erringen.()Eine andere Idee hatte das „Army Ordnance Corps“ der USA: Die Ingenieure in Uniform wollten Silberjodid und Trockeneiskörnchen in riesigen Granaten in Wolken feuern, um diese zum Abregnen zu bringen, bevor sie sowjetisches Territorium erreichten. Dadurch käme es im Feindesland zu Dürren, die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung wäre bedroht. Diese Kontrolle des Wetters könne „eine subtile neue Waffe werden, welche die Agrarproduktion beeinträchtigt, die Wirtschaft schädigt und die Industrie lahmlegt“, schrieb 1961 der US-Admiral Luis de Florez. Deshalb solle die Regierung ein groß angelegtes Projekt zur Wettermanipulation starten.()Besonders pervers war die später enthüllte Idee einiger Kommissköpfe von der Insel, eine Atombombe in einem künstlich erzeugten Sturm explodieren zu lassen. Dann würde der radioaktive Fallout über ein viel größeres Gebiet verteilt als normal.()Projekt „Popeye“. Es zielte darauf ab, mittels künstlicher Regenfälle Straßen unpassierbar zu machen und so die Nachschublinien für die Guerillas der nordvietnamesischen (kommunistischen) Vietcong zu unterbrechen. „Make mud, not war“()Allerdings setzte eine 1977 verabschiedete Uno-Resolution den Spielchen mit dem Wetter ein Ende. Darin verpflichteten sich alle Signatarstaaten – darunter die USA – dazu, auf militärische Einsätze der Wettermodifikation zu verzichten. Ein Jahr später gestand die US-Luftwaffe ein, die Wettermanipulation tauge als Kriegswaffe nicht.“

Das war vor 33 Jahren. Aber auch in jüngerer Zeit können  einige verstörende Fakten und Verlautbarungen wahrgenommen werden, die letztendlich wenig dienlich sind, „Verschwörungstheoretiker“ von der Absurdität ihrer Gedanken zu überzeugen.
Weiter Focus.de: „Doch 1996 entwickelten US-Militärs neue Allmachtsfantasien von der totalen Kontrolle des Wetters. In einer Studie mit dem Titel „Owning the weather in 2025“ (etwa: Herr über das Wetter sein im Jahr 2025) des Air War College in Alabama prognostizieren die Autoren, dass es spätestens im Jahr 2025 möglich sein wird, das lokale Wetter in jede für Kampfeinsätze nützliche Richtung zu lenken. Entsprechende Techniken sollen die verschiedenen Faktoren, die Regen, Hagel, Wolken, Sturm oder Nebel hervorbringen, entweder abschwächen oder verstärken.“

Altnickel, wegen seiner Forschungen zum Geoengineering von Greenpeace gechasst, ergänzt auf seiner Webseite: „Chruschtschow erklärte bereits 1960 vor dem Präsidium, dass diese neuen Waffen alles Leben auf der Erde auslöschen könnten. (Richtungsenergiewaffen u.ä.). 1975 versuchte Breschnew in den SALT Gesprächen, ein Verbot dieser Waffen zu erreichen. US-Senator Pell sagte bei einem Senats – Hearing 1975: „Wir brauchen einen Verbotsantrag, bevor die militärischen Führer der Welt beginnen, Stürme zu lenken, das Klima zu manipulieren, und Erdbeben gegen ihre Feinde zu richten.““

Wie echauffiert sich Focus.de ob der „Verschwörungstheoretiker“: „Eingeweihte wussten schon immer, wer hinter solchen finsteren Machenschaften steckt. ()Sie entwickelten eine geheime Technologie () weiter, um doch noch die Weltherrschaft zu erringen.“

Kann man auch beim Wetter die Frage nach dem Verursacher klären, indem man den Nutznieser ermittelt? Ohne anstatt dessen gleich annehmen zu müssen, der Herr höchstselbst hätte die Reinigung des Planeten vom Menschen beschlossen?

Angesicht der ihr nachgesagten Intentionen könnten die Neue Weltordner zu ihrer Durchsetzung jedenfalls auch von einem Neuen Wetter profitieren; mit den klimatischen Absonderlichkeiten seit Mitte des vorigen Jahres wenigstens – hatten sie es bereits.

………………………………………………………
Nachtrag: Um die sicherlich bald spürbaren – neben den mittelbaren, wie Vitamin-D-Mangel als Auslöser von Depression und Suizid und fehlendes Sonnenlicht als Gesundheitsrisiko für Neugeborene – Auswirkungen unseres Neuen Wetters anschaulicher zu machen, Auszüge aus den Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes vom Juli dieses Jahres:

„Führte die von Mitte Juni bis Ende Juli anhaltende Trockenheit bei hohen Temperaturen zu einer schnellen Abreife des Getreides mit zügigem Ernteverlauf, geht die Ernte derzeit aufgrund der Niederschläge nur noch schleppend voran. () Auch würden sich die Sorgen der Bauern mehren, dass durch die nunmehr feuchte und schwüle Witterung die Gefahr von Qualitätseinbußen bei Getreide wächst.() Die Erträge der Wintergerste liegen bundesweit 8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, mancherorts () ist ein Ertragsrückgang von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. (Anmerkung: Schon das Vorjahr wartete mit einem Minus zum Vorjahresertrag auf.)
() Sofern die Witterungsverhältnisse es zulassen, (beginnt) nun auch die Ernte der Sommergerste. In den übrigen Regionen steht die Sommergerstenernte am Anfang des Drusches. Die bisherigen Ernteergebnisse deuten auf Mindererträge von 10 bis 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hin. Belastbare Aussagen zur Qualität lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen. Es gibt jedoch bereits Hinweise auf geringe Vollgerstenanteile.
() Winterweizen: Zwar lassen die bisherigen Ergebnisse eine fundierte Einschätzung der Erträge und Qualitäten noch nicht zu, allerdings deuten sich Mindererträge von etwa 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr an.
() Auch die Ernte von Roggen hat zwischenzeitlich begonnen. Die wichtigste Anbauregion für Roggen ist Brandenburg, wo allerdings erst ein Drittel der Anbaufläche gedroschen wurde. Eine weitere wichtige Anbauregion ist Niedersachsen. Dort wurden bisher höchstens 50 Prozent der Fläche geerntet. Anderenorts hat die Ernte erst begonnen. Dementsprechend sind die bisherigen Daten zu den erzielten Erträgen wenig belastbar. Sicher erscheint jedoch, dass auch bei Roggen mit deutlichen Ertragseinbußen gerechnet werden muss.
) Raps: Die bisherigen Ergebnisse lassen auf Ertragsminderungen von etwa 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei stark schwankenden Ölgehalten von unter 40 bis 44 Prozent schließen.
() Die Maisbestände haben insbesondere auf den leichteren Standorten unter der extremen Trockenheit gelitten und waren im Massewachstum daher teils erheblich zurückgeblieben. Lediglich auf den schwereren Standorten mit besserer Wasserversorgung bzw. bei einzelnen Gewitterschauern während der Hitzeperiode hat sich der Mais besser entwickelt. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben zwar zu einer leichten Entspannung geführt, das Längenwachstum konnte jedoch vielerorts nicht mehr aufgeholt werden. Daher ist in diesem Jahr hinsichtlich der Masseerträge von unterdurchschnittlichen Werten auszugehen. Dies sehen sowohl die Betreiber von Biogasanlagen als auch die Futterbaubetriebe mit großer Sorge. Insbesondere die Futterbaubetriebe bangen um eine ausreichende Grundfutterversorgung. Der 1. (Gras)Schnitt fiel vielerorts nach dem nassen und kalten Frühjahr quantitativ und qualitativ wenig zufriedenstellend aus, der 2. Schnitt litt unter der sich anschließenden Hitze. Die langanhaltende Trockenheit erschwerte zudem einen neuen Aufwuchs. Erst durch die jüngsten Niederschläge entschärft sich die Situation hinsichtlich der weiteren Grundfuttergewinnung.
Trotz Regen seit Ende Juli bleibt die Lage bei den Kartoffeln angespannt. Bundesweit werden niedrige Erträge erwartet. Hinzu kommt, dass die Anbaufläche für Speise- und Veredlungskartoffeln um rund 3 Prozent eingeschränkt wurde. In diesem Jahr ist eine scharfe Trennlinie zwischen beregneten und unberegneten Flächen zu ziehen. Während auf gut beregneten Flächen nur 10 Prozent niedrigere Erträge zu verzeichnen sind, werden auf unberegneten Flächen teils Einbußen zwischen 30 und 40 Prozent erwartet. In Niedersachsen sind kurz vor Ende der Frühkartoffelsaison bis zu 15 Prozent Ertragseinbußen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Bei den Speise- und Veredlungskartoffeln, deren Ernte bald beginnt, zeigen erste Proberodungen große Unterschiede im Knollenansatz. Bei den Speisekartoffeln werden zwischen 15 und 20 Prozent weniger Ertrag erwartet, der Anteil vermarktungsfähiger Ware wird noch niedriger liegen, da die Knollen sehr kleinfallend sind. Die Erzeuger hoffen, dass die Veredlungsindustrie die Größenanforderungen nach unten korrigiert.
(Anmerkung: Ein dritter Erntebericht beim Deutschen Bauernverband wird derzeit erstellt.)


Bilder: auf der Seite des DBV

Focus.de im oben zitierten Artikel: „Umgekehrt will die US-Firma Dyn-O-Mat Regenfälle verhindern. Angeblich hat sie ein spezielles Gel entwickelt, das von Flugzeugen verstreut wird und dabei so viel Luftfeuchtigkeit aufnimmt, dass die Wolkenbildung unterbleibt.“
Hatte ich nicht dieses Gel nicht in diesem Jahr auf den Gartenfrüchten gefunden? Den Artikel hab ich letztens erst wahrgenommen, aber hatte ich nicht im Juni – eben genau in der Zeit des lange ausbleibenden Regens – bei den Erdbeeren in meinem Garten das Gefühl, als seien die Früchte mit einem leicht klebrigen Film überzogen? Von anderen wird es nun gründlich abgewaschen sein oder in deren Fäulnisstadium nicht mehr nachweisbar.

Bilder aus meinem Garten, August

Weitere Quellen:
Ein empfehlenswerter Film von Robert Greene, USA., 2009, 92 min.: Owning the Weather und dazu eine Rezension:http://www.facets.org/pages/cinematheque/films/may2010/owningtheweather.php: „The weather might be the most important thing to humankind. It affects our moods, what clothes we wear, what foods we eat and how we live. Despite centuries of scientific victories that have enabled us to exert some control and „air condition“ the elements out of our lives, we may never escape the weather. The desire to modify the weather has been around forever; but the threat of catastrophic climate change, water wars, and intensifying hurricanes, a new breed of weather control emerged. Mixing character-driven verité with the scope of an essay film, Owning the Weather tells the story of weather modification in the United States, from Charles Hatfield’s infamous rainmaking days to modern plans to engineer the climate. There are more than fifty active weather modification programs in the United States alone. Through the eyes of key individuals on the front lines of a crucial but largely unknown debate, the film introduces the cloud seeders struggling for mainstream recognition, the „legitimate“ scientists who doubt them, and the activists who decry any attempts to mess with Mother Nature. Will the scientific renegades in the weather modification community ever shed the label of „snake-oil-salesman“? Will they succeed in securing government funding for the first time in decades? Traversing vast ethical, political, and social currents, the film asks the question, „will we have to own the weather to save the planet?“ This compelling study of science, nature, ingenuity, and eccentricity unfolds as a stark meditation on, and cautionary tale about, our all too human need to control.“

 

Überhaupt allerlei amerikanisch „Verschwörungstheoretiker“:
http://www.nola.com/movies/index.ssf/2010/07/well-balanced_owner_the_weathe.html
http://www.crossroad.to/articles2/007/weather-peterson.htm
http://www.californiaskywatch.com/index.html
http://www.weatherwars.info/
Ein deutscher; Altnickels Seite, oben schon verlinkt: http://www.chemtrail.de/html/tschernobyl.html
Das hier geschilderte Phänomen auch in unserem Zusammenhang zu verstehen? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/08/raketenabwehrsystem-verursacht.html
Beiträge zur Agenda der Neuen Weltordner:
„Halte die Menschheit unter 500 Millionen“ – Richtlinien für die Welt auf den „Georgia Guidestones“ („das „amerikanische Stonehenge” – Wikiped.) – das steingewordene Pogramm der angemaßten Weltenlenker; hier u.a. ausführlich auf Video.
Folge der US-Propaganda oder Zeichen der „Krise“? http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=18082010ArtikelPolitikSansigre2

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Urlaubern gegen den Krieg

Was tun, wenn dein Staat deine Urlaubsregion zu Feindesland erklärt?

Mit: „Terrorwarnung  – Die Regierung in Jerusalem hat alle Israelis in einer „dringenden“ Warnung zum sofortigen Verlassen der Sinai-Halbinsel aufgefordert.“ lässt uns am Dienstag 13.04.2010 spiegel.de aus den Betten fahren und zitiert einen am selben Tag „veröffentlichten Aufruf“ Israels an seine Bürger im Sinai mit „konkreten Hinweisen“ dafür, dass „Terroristen die Entführung israelischer Bürger planten.“

„Es ist ein ungewöhnlicher Schritt, und die Warnung ist außergewöhnlich scharf formuliert.“, resümiert es, und zitiert: „“Wir rufen alle Israelis, die sich auf dem Sinai aufhalten, dazu auf, sofort nach Israel zurückzukehren“, hieß es.“

tagesschau.de ergänzt: „Mit dem Aufruf, „sofort abzureisen und heimzukehren“ versuchte die israelische Regierung () die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu wecken, damit Israelis ihre Verwandten und Bekannten, die in dem Gebiet unterwegs sind, möglichst rasch von der drohenden Gefahr unterrichten.“

„Es müsse weiter damit gerechnet werden, dass islamistische Terroristen versuchten, israelische
Urlauber im Sinai zu entführen“, wird auch heute (14. 4. 10) von tagesschau.de der Befehlshaber der Terrorabwehr, Brigadegeneral Nitzan Nuriel, im israelischen Rundfunk zitiert: „Die Warnung ist gültig. Sie basiert auf einer konkreten, aktuellen Geheimdienstinformation. Es gibt im Sinai eine Terroristen-Gruppe, die ihre Vorbereitungen abgeschlossen hat und sich in einem sehr fortgeschrittenen Stadium befindet. Vielleicht hat sie ihre Pläne auch schon ausgeführt und wir wissen es einfach nicht.“

Die Armee hatte zuvor schon Meldungen, auf dem Sinai sei bereits ein israelischer Soldat entführt worden, dementiert. Auch die später durch die Medien plätschernde bereits vollzogene Entführung eines Touristen konnte, das wollte obige Aussage – „wir wissen es einfach nicht“ – wohl meinen, bisher noch nicht bestätigt werden.

Der israelische Anti-Terror-Stab hatten bereits vorm jüdischen Pessach-Fest vor zwei Wochen eine allgemeine Reisewarnung für den Sinai herausgegeben. Dennoch reisten etwa 20 000 Israelis, wie dort gesagt (und eine „36%ige Zunahme“ kostatiert) wird, nach ägyptischen Angaben reisten 35.000 Israelis, in den Sinai.

Auch die neuerlichen und dringenden Warnung würden, so heute Deutschlandfunk in seiner Sendung (14. 4. 10; 18:30 Uhr) nicht sonderlich ernst genommen: Eine Reisewarnung für israelische Urlauber auf dem Sinai hätte in der Vergangenheit immer bestanden und sei längst von Israelis und ihren Medien als „Meinungs- oder Panikmache“ verstanden worden.

„Ein Angehöriger der ägyptischen Sicherheitskräfte“ so berichtete stern.de auch heute, Mittwoch, hätte auf Anfrage erklärt, die von Israel veröffentlichte Warnung entbehre jeder Grundlage. Es gebe keine aktuelle Gefahr für Touristen auf der Sinai-Halbinsel und auch keine speziellen Risiken für Israelis.“ Auch Vertreter der ägyptischen Polizei hätten die Berichte über eine Terrorgefahr auf dem Sinai dementiert.

Natürlich, auch der Sinai – als Nachbar Israels – spitzt bei solchen Tönen die Ohren – respektive Ägypten, an das vor über einhundert Jahren die Osmanen die ca. 60 000 km² (das ist weniger als Bayern) große Halbinsel abgeben mussten. Im Oktober 1956 stand Israel, unter Waffen, erstmals am Suezkanal und wollte den besetzen.  Doch USA und Sowjetunion schickten es zurück. Dennoch bekam der Sinai (und der des Kommunismus verdächtigte – er hatte den vom internationalen Finanzkapital gewegebelagerten und politisch kontrollierten Suezkanal „verstaatlicht“; seinem Volk zurückgegeben – ägyptische Präsident Nasser) wenig Ruhe.

Im November 56 wurde – ihr erster Einsatz, eigens dafür geschaffen – die „Internationale Friedenstruppe“ auf der Sinai-Halbinsel instaliert – die sich erst 1967  wieder zurückzog; auf dass der Sinai („Sechstagekrieg“) aber wiederum von Israel besetzt wurde. Diesmal mit der Unterstützung der USA, und Europa, denn (wikiped.): „Damit reagierte Israel auf die Sperrung der Straße von Tiran, Israels einzigem Zugang zum Indischen Ozean, durch die Ägypter.“ Ägypten wendet sich vom Westen ab, und dem Osten zu, und erhält nun auch seine Rüstung nun von der Sowjetunion. 1973-1979 schickte man eine weiteren UNO-Mission (UNEF II),
(Weiter Wikiped.): „Nach dem Camp-David-Abkommen 1978 und der Unterzeichnung des Israelisch-ägyptischen Friedensvertrag 1979 wurde sie 1982 (nach der Ermordung des ägyptischen Präsidenten – meine Anm.) an Ägypten zurückgegeben.

Nach dem Ende von UNEF II folgte am 3. August 1981 eine außerhalb der UN angesiedelte internationale Friedenstruppe, die Multinational Force and Observers (MFO).“ (alles wikiped.-Zit.)

1989 endlich, mit der Rückgabe des letzten Stücks Land durch Israel, war das Territorium des Sinai wieder vollständig unter ägyptischer Hohheit. .

2004, 2005 und 2006 kam es zu Terroranschlägen in drei Sinai-Badeorten, die alQuaida zugeschrieben worden und bei denen mehr als 120 Menschen getötet worden, darunter auch Israelis.

Israels Regierung ging heute von verbliebenen 550 israelischen Urlaubern auf den Sinai aus. Dass diese Zahl sich wohl nicht verringern wird, legt ein Bericht bei Deutschlandfunk (23:10h, „Das war der Tag“) nahe. Auch die neuerlichen und dringenden Warnung würden, so die Recherchen des Senders, zunehmend mehr Israelis nicht abhalten können, ihren Urlaub im schönen Sinai zu verbringen.

Ägyptisch-israelische-Grenze bei Eilat Quelle wikipedia

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Wahrheitshalma

– wo der aussetzt, der nicht recht ist

In den Jemen geht es also – in die Heimat des verstocktem AlQuaida-Herzens, wie wir lernen, des verhinderten Attentäters, und nicht in seine Wiege, nach Nigeria. Dort wär‘ auch gut zu machen – doch so viele Wege führen zu Ruhm. Die Welt ist rund!

Mal jemand nachgesehen, wo der Jemen liegt?
Wie Somalia und Eritrea und andere, zu Kopfschmerzregimen erlärte Staaten, am Ufer einer wichtigen Wasserstraße. Wie Afghanistan, Pakistan, der Irak, der Iran, auf erdölreichem Gebiet. Wie der Irak, Kuwait, Isreal und die „umkämpften Gebiete“ umklammert es die Arabische Halbinsel. Züngelt nach Iran – dem Staat von verbliebenen fünf ( dazu Kuba, Lybien, Nordkorea, Sudan – seit Afghanistan 2001 und der Irak 2003 fielen), die noch nicht in Rothschilds Imperium zahlen – heißt: wo noch nicht der Dollar herrscht. Auf dem Weg nach Osten – wo die großen Sehnsüchte sind: Indien, China, Russland; (Ihren „Hauptfeind ab spätestens 2018“ können die USA schon heute benennen: China.)

Wenn er doch aber eben mit dem Jemen in Verbindung war, der auf dem Flug nach Detroit am 1. Weihnachtfeiertag zündelte?

Wenn über den Namen des Auftraggebers – „Al Quaida“- in den US-Medien sofort Klarheit herrschte, waren über den Ausführenden zunächst einmal vier verschiedene Namen und Biografieauszüge im Umlauf – eine Benennung durch die Republikaner, eine des Heimatschutzes, eine des FBI (die noch heute in der Anklageschrift steht und ganz medien-ungängig), sowie eine weitere, die momentan gängige, mit dem Namen einer der „angesehensten Familien“ Nigerias.
Zu all diesen vier Namen gab es auch erste biografische Ausrisse: eine war „definitiv“ mit Al Quaida verbandelt, eine andere die eines Absolventen einer Ausbildung des Terrorabwehrzentrums der USA (US-Counterterrorismus-Zentrum NCTC), die dritte die eines Studenten der Ingenieurerstechnik; dieser nun endlich besäße eine Millionenvilla in London und lebte dort, hätte unter Aufsicht des MI 5, des britischen Geheimdienstes, gestanden, sei Sohn eines Ex-Ministers in Negeria, Aufsichtsratmitglied aller möglicher Banken und Konzerne, Lenkungsausschussmitglied im Ölgeschäft und ehemaliger leitender Buchhalter und Hauptmanager beim zentralen staatlichem Militärkonzern Nigerias. Eine Woche nach dem Vorfall „überrascht“ noch der Telegraph mit der Erkenntnis, der verhinderte Attentäter hätte einen gekannt, der Nähe zu islamistischen Gruppen hätte und ebenfalls unter Aufsicht des britischen Geheimdienstes gestanden hätte..
Nichts erscheint ganz sicher, aber eines schon: dass der Nigerianer Verbindung habe zu AlQuaida – und zwar dem jemenitischen Arm von AlQaida – und seine Tat als Racheakt für die Einsätze des jemenitischen Militärs gegen „Mitglieder des Terrornetzwerk Al Kaida“ gelten müsse.
Von nun an erinnerte sich die ganze Welt an „bewiesene“ und vermutete jemenitischen Terrortaten (sehr gut zusammengefasst hier).

Drei Tage vorher war das noch anders. Drei Tage vorher, am 22. Dezember, traf sich Barack Obama mit hochrangigen Vertretern der Spionage-, Polizei- und Militärbehörden im Weissen Hauses, so berichtet das US-Magazin “Newsweek”. Barack Obama hätte hier ein Schreiben der Geheimdienste über eine Bedrohung des Heimatlandes durch mögliche Attentate im Inland über die Weihnachtsfeiertage überreicht bekommen. Über den genauen Inhalt schweigt sich der „hochrangige Informant aus der US-Regierung“ gegenüber „Neewsweek“ zwar aus, betont aber, der Staat Jemen sei in diesem Schreiben kein einziges Mal genannt worden.
Und das, obwohl die USA spätestens seit Monatsmitte schon im Krieg im Jemen führen, wie schiitische Aufständische im Jemen behaupteten.?

Die Rekonstruktion des „Falls“ an sich erweist sich als sehr mühevoll.
Wieder haben alle Terrorabwehrkräfte gleichzeitig Büroschlaf gehalten.
Das Bürschlein wird von einem ominösen gutsituiertem Herren gegen alle Regeln und nach Absprache mit dem Manager des Flughafens ohne Papiere mit den Worten: „Er ist aus dem Sudan. Wir machen das immer so.“, in die Maschine verfrachtet. Das berichten Mitreisende.
Die für die Fluggastabfertigung in Amsterdam zuständige Sicherheitsfirma war ICTS – ein globales Unternehmen, das auch am 22. Dezember 2001 am Flughafen Paris den „Schuh-Bomber“ Richard Reid verpasste und am 11. September 2001 auf den Flughäfen Dienst hatte, von wo die Terroranschläge auf New York ausgingen.

Den ganzen Flug über nach Detroit am 25. Dezember 2009 macht ein nicht weiter indentifizierter Fluggast stehend mit einem Videorecorder Aufnahmen im Innern der Kabine, auch, so die Zeugenaussagen (hier ab 6min30sec), „sehr ruhig“ während des Attentatsversuches.
Der „Attentäter“, von Zeugen als „sehr jung“, „etwa 16-17 Jahre alt“ beschrieben, der sich mehr als dilletantisch, „im Trace“, und sich über den Ausgang seiner Handlungen eher überrascht zeigte.
(Glatt überzeugend, sowohl im Habitus, als auch in der Aussage, der „Held“?)
Eine zweite Festnahme – nachdem, so Zeugen, die Sprengstoff-Spürhunde angeschlagen hätten nach dem Landgang in Detroit – leugnen die Behörden zunächst, räumen sie später, als es zu viele Zeugen dafür gibt, doch ein; bis zum Jahresende geben sie dann angeblich fünf verschiedenen Versionen darüber zur Kenntnis.
Dafür gibt es jetzt die Selbstbezichtigung des Bübchens, dem im Flieger alles misslang, der aber mit weiteren „mindestens zwanzig“ zum Terrorkampf ausgebildet worden sein will – „von AlQuaida“, versteht sich.

Vorgestern nun ist Westerwelle zu einem „Überraschungsbesuch“ im Jemen aufgestampft. „Deutschland macht die jemenitische Regierung für das Erstarken der Qaida verantwortlich. Das hat Außenminister Westerwelle Präsident Salih bei seinem Besuch klargemacht. Unmissverständlich.“, fasst am 11. 1. Spiegel.online zusammen. Mit eisigen Minen standen die beiden nach einstündigem Gespräch, bei dem sie sich „fast angeschrien“ hätten (Spiegel), dann vor den Kameras.
Präsident Salech riecht die Bedrohung bereits:
„Wenn unsere Freunde glauben, dass sie einfach mal hundert Soldaten schicken – und dass diese dann mit Al Quaida aufräumen können und sie töten – dann sind sie auf dem Holzweg! Der Jemen steht dafür absolut nicht zur Verfügung“, lässt er Sultan al Barakini, den Fraktionsvorsitzenden seiner Regierungspartei, der ARD ins Mikrofon diktieren. Sein Land erledige das allein.
„Wir glauben, dass eine militärische Lösung nicht erfolgreich sein kann“, zitiert der Spiegel derweil Westerwelle. „Er sei der Überzeugung, dass nur eine politische Lösung dem Terror den Nährboden entziehen könne.“ Und das – so wird später nachgereicht, schreibt der Spiegel – hätte er auch dem Präsidenten so gesagt.

Schon September 2006 verlangte die Koalition aus SPD, CDU und CSU Hoheitsrechte in Jemen und Oman für die deutschen Streitkräfte und Marineverbände, um „als Teil des Anti-Terror-Einsatzes „Enduring Freedom“ gemeinsam mit den Seestreitkräften anderer Staaten Nachschubwege von Terroristen blockieren.“ zu können.

Der jemenitische Arm von AlQuaida, das verrät tagesthemen am 11. 01. auch, umfasst „geschätzte zwei- bis dreihundert“ Mann.

Haupt-Quellen: auf http://www.radio-utopie.de/
eine Chronologie in drei Teilen
1. Akt I Flug 253 – Chronologie einer Inszenierung ,
2. Akt II Von London nach Houston und
3. Akt III Von Detroit nach Jemen,
eine umfangreiche Arbeit und sehr zu empfehlen für die genauere Beschäftigung;
tagesthemen 11. 1.
weitere: andersfarbige Textteile sind Links auf die im Text verwertete Quelle.
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Alte Wölfe in gewendeten Pelzen

Die Geschichte scheint noch immer die alte zu sein, und wie immer haben wir uns schön ablenken lassen.
Gefühlt haben wir es über alle Jahrzehnte – es ist etwas mit den Mächten, dass die uns nicht das Paradies lassen wollen – ein Honig- und Milchfließland für alle und jeden, der das will – und die uns immer, wenn wir uns wieder eingewöhnt haben, das Land zum Erblühen gebracht, Zwischenmenschlichkeit wiederhergestellt, Kinder und Pläne gemacht, wieder aufscheuchten und – hier haben wir es in den letzten Jahren nicht so gespürt – ganze Völker „nackig in die Wüste schickten“.

Unter „den Mächten“ verstanden wir die eigenen oder fremde Regierungen, Imperien, „die Reichen“.
Unser eigenes Ungemach empfanden wir als von einer neuen Zeit, und vielleicht gerade deshalb als „Strafe Gottes“ – an dessen Gerechtigkeit, wenn auch nicht Existenz, man zunehmend in beleidigenden Zeiten glaubt. (Was sie, genaugesehen und worauf wir später nochmal zurückkommen müssen, ja auch tatsächlich ist; nur, dass unserer „Sünden“ eben anderer Art sind, als wir vernehmen.)
Dass „die da oben“, die Mächte, unsere Regierungen oder die anderer Länder, die eigentlichen Brandstifter und Bombenleger sind, bekommen wir zunehmend und nur ganz langsam nicht mehr aus den Kopf. Aus der Historie lernen wollen wir nicht, da sind wir von uns und der Einzigartigkeit „unserer“ Zeit zu überzeugt, und bis die Fäden sichtbar, geschweige sich sich entwirrt haben, sind die Besten schon erdrosselt. Das zumindest wäre eine Lehre aus der Welthistorie.
Kann also gut sein, die Fäden behindern uns bereits. Das irgendetwas schief läuft gerade wegen der Mächte, ahnen wir bereits. Bevor wir den Überblick erlangen, sollten wir vielleicht nicht klüger als andere Jahrhunderte sein wollen- vielleicht haben auch wir gar keinen Grund dazu; sollten wir also sehen, was die anderen wussten – wir werden zumindest nicht dümmer zurückkommen, als wir die Welt momentan finden:

Wenn wir an „die Mächte“ dachten, waren über den vergangenen Jahrhunderte auch „die Kirche“ bedacht; der Klerus ist uns zur Genüge überliefert als Anpeitscher für Völkermord und Vertreibung, für Kolonialisierung, langwährende Kriege, für die Inquisition, für „Hexen-“ und „Heiden-“ Mord im großen Ausmaß. Das war unglaublich, predigte die Kirche, egal welcher Konfession, doch genau das Gegenteil. Dabei profitierte sie auch noch an der angestifteten Verwirrung. In der historischen Rückschau erscheint es uns als ein Beweis für die Bewusslosigkeit und geistige Unzulänglichkeit der Massen, des einfachen, ungebildeten Volkes „damals“, dies nicht gesehen und sich wieder und wieder vorm Karren dieser Mächte wiedergefunden zu haben. Heute hat die Kirche natürlich ein ganz anderes Gesicht: das des Samariters, des Verzeihenden, des beinahe selbst um Verzeihung Bittenden – mindestens auf Augenhöhe – (wenn auch etwas verstockt in „Glaubenssachen, aber die tangieren uns nicht) – beinahe sympathisch. Die Menschen strömen den alten und den neuen Konfessionen wieder zu, und scheinen hier endlich wieder Heil zu finden. Die Kirche – erst der polnische Papst, dann die Besinnnung in den Gotteshäusern, war selbst uns modern „atheistischen“ Europäern Brücke aus dunkelstem diktatorischsten Sektierertums ans Licht der Demokratie, und der Deutschen Kanzlerin wollte den Gottesbezug gar in der europäischen Verfassung verewigt wissen, verwaltet sicher dann vom irdischen Verwalter von Gottes Willen, verwaltet von der Kirche und Gottes Stellvertreter? Vielleicht eine letzter müder Anklang an die alte Mär von der Trennung von Kirche und Staat, vielleicht ein fehlender Verwaltungshebel – die Diskussion darum kam so schnell auf, wie sie wieder verging – vielleicht nur ein fehlender Paragraph brachte uns darum, in Zukunft wieder Gottes Stellvertreter in Rom zu folgen.
Dass die Kanzlerin sich damit selbst entbehrlich gemacht hätte? Vor ihr schon ganz andere haben demonstriert, dass für entbehrliche Kanzler bestens gesorgt ist – mit ihrer Unterschrift unter den EU-Vertrag hat sie ohnehin bereits den Weg zu ihrer Abschaffung geebnet. Der weltliche Hirte für Europas Schäfchen ist seit dem 1. 12. 2009 der Präsident des Europäischen Rates. Und der erinnert uns plötzlich wieder an längstvergessenen Mächte.

„Ich…werde jetzt, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gebenedeiten Jungfrau Maria, des gesegneten Erzengels Michael, des seligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und all der Heiligen und heiligen, himmlischen Heerscharen und zu dir, meinem geistlichen Vater, dem oberen General der Vereinigung Jesu, gegründet durch den Heiligen Ignatius von Loyola, in dem Pontifikalamt von Paul III. und fortgesetzt bis zum jetzigen, hervorgebracht durch den Leib der Jungfrau, der Gebärmutter Gottes und dem Stab Jesu Christi, erklären und schwören, daß seine Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen Kirche über die ganze Erde; und daß aufgrund des Schlüssels zum Binden und Lösen, der seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesus Christus, gegeben ist, er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne seine heilige Bestätigung, und daß sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen.“

Dies und mehr hat der Präsident der Europäischen Union vor Zeiten geschworen. Das waren die ersten Sätze des „Schwures der Jesuiten“, und der am 19. November 2009 auf einem Sondergipfel des Europäischen Rats zu dessen erstem ständigen Präsidenten gewordene (nicht gewählte, nicht in einer öffentlichen Diskussion bestimmte) Van Rompuy i s t Jesuit.
Jesuiten? Waren das nicht die…
Doch – das „waren“ sie! Verantwortlich für Völkermord im spätmittelalterlichen Europa, für Juden-, Hexen-, Ketzer- (und wer sich ihnen sonst nicht ergab) Verfolgung, Initiatoren und blutrünstige Vollstrecker der „letzten“ Inquisitionswelle, mit den schmutzigen Fingern noch im letzten Weltkrieg, oder gar dessen Organisatoren.
Und heute?

Van Rompuy ist vielleicht ein erster gut sichtbarer Fingerzeig. Eine merkwürdige Langlebigkeit totgeglaubter Mächte zeichnet sich allerdings durch alle Zeiten ab. Sie verdient es möglicherweise, aufgezeichnet zu werden – bis wir Beweise oder Anzeichen finden, dass heute die Fäden ganz anders verlaufen.
Solange wird der Blick auf „die Kirche“ auf diesen Seiten hier nicht erlöschen – denn wir hätten es mit einer dogmatischen, selbstherrlichen, jahrtausendalten und blutrünstigen Macht zu tun. Die sollten wir also besser kennenlernen. Wir wollen schließlich schlauer sein als unsere Ahnen; wir sind es ihnen auch schuldig…

Van Rompuy   Foto: diepresse.com

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Krieg den Hütten?

Wie  die  degenerierte  Elite  ihre  Angst  vorm  strotzenden  Volk  behandelt

Hier war die Arznei, die Patienten starben und niemand fragte, wer genas, so haben wir mit höllischen Latwergen, in diesen Tälern, diesen Bergen, weit schlimmer als die Pest getobt

Goethe (Dr. Faust)

„Ernährung, Injektionen und gesetzliche Verfügungen werden zusammen von jungen Jahren an jene Art von Persönlichkeit und jene Art von Ansichten hervorbringen, welche die Obrigkeit als wünschenswert erachtet.
Und jedwede ernstzunehmende Kritik an der herrschenden Macht wird psychologisch unmöglich werden.“

Bertrand Russel, Nobelpreisträger

Thema: Kurze Reise durch 100 Jahre Eugenik im Dienst von Monarchen, Diktatoren und Massenmördern – und wo wir uns dabei wiederfinden – Abschrift aus der Dokumentation von Alex Jones „Endgame“:

„Die reichen Schichten, und besonders die Monarchenfamilien auf der Welt, die zuvor schon von Fortpflanzung besessen und von einer tiefen Verachtung für die Unterschichten erfüllt waren , stürzten sich auf die Wissenschaften und begannen, deren Ziele mit äußerster Vehemenz auf der Welt durchzusetzen. Biometrik erweckt den Anschein einer neuen Wissenschaft, sie wurde jedoch von Galton in den 1870er Jahren entwickelt, um Rassenmerkmale und genetische Entwicklung zu verfolgen, sowie um zu entscheiden, wer die Erlaubnis zur Fortpflanzung erhalten solle.

1904 wurde die Forschungsvereinigung Cold Springs Harbour in den Vereinigten Staaten vom Eugeniker James Devenport mit finanzieller Unterstützung der prominenten Raubbarone Carnagie, Rockefeller und Harryman gestartet … 1907 wurden die ersten Sterilisationsgesetze in den Vereinigten Staaten eingeführt;  Bürger mit leichten Missbildungen oder niedrigen Zensuren in ihren Schulzeugnissen wurden verhaftet und zwangssterilisiert.

1910 wurde das Amt für Eugenik-Aufzeichnung in den USA eingerichtet. Zu dem Zeitpunkt hatten die Briten bereits das erste Netzwerk von Sozialarbeitern geschaffen, um als Spione und ausführende Organe des Eugenikrassenkultes zu dienen, der rapide die Kontrolle über die Gesellschaft in der westlichen Hemisphäre übernahm. Die Sozialarbeiter entschieden, wessen Kinder geraubt worden, wer sterilisiert wurde, oder, in einigen Fällen, wer heimlich still und leise ermordet wurde.

1911 exportierte die Familie Rockefeller die Eugenik nach Deutschland, indem sie das Kaiser-Wilhelm-Institut finanzierte, welches später zu einem wichtigen Stützpfeiler des Dritten Reiches wurde.

Bei der Internationalen Eugenikkonferenz in London im Jahre 1912 wurde Eugenik zum Internationalen Hype und gewann immens an Popularität. Der Futurist und Bestsellerautor im Science-Fiction-Genre, H. G. Wells, hatte unter hochrangigen Eugenikern Biologie studiert, er verbreitete den Glauben weltweit. 1916 begann die Geliebte von H. G. Wells, Margaret Sanger, Eugenik in Amerika zu bewerben.1923 erhielt Sanger erhebliche finanzielle Unterstützung von der Familie Rockefeller. Sanger schrieb an ihren Eugenik-Kollegen Clerence G. Gamble, dass schwarze Führungsfiguren benötigt würden, um als Strohmänner für Sterilisationsprogramme zu dienen, die sich gegen schwarze Gemeinden richten. 1924 schrieb Hitler das Buch „Mein Kampf“, in welchem er Eugeniker aus den USA als Inspiration benennt. Hitler schrieb sogar einen Fan-Brief an den amerikanischen Eugeniker und Naturschützer Madison Grant. Er nannte Grants Buch „The Passsing Of The Great Race“  seine Bibel.
Hitler entwarf seinen Plan zur Massentötung der Juden und anderer, wie er sie nannte, Untermenschen auf der Grundlage von Grants Arbeit.

1920 hat der Eugenik die Akzeptanz der Massen erreicht. Die sogenannte Wissenschaft wurde in Schulen, Kirchen und auf Volksfesten in den einzelnen Bundesstaaten (der USA, Anm. d. V.) aggressiv beworben. Kirchen veranstalteten Wettbewerbe untereinander mit Bargeldpreisen für denjenigen, der Eugenik am besten in seinen Predigt einbauen konnte. Große Glaubensgemeinschaften erzählten den Amerikanern, dass Jesus Eugenik vertreten würde. Im selben Jahr verabschiedeten über 25 Bundesstaaten der USA Gesetze für Zwangssterilisation…

Als Hitler 1933 die Macht ergriff, verabschiedete er als erste seiner Amtshandlungen Eugenikgesetze, die den Gesetzen der Vereinigten Staaten nachempfunden waren.
Der Film „Tomorrows Children“ von 1934 brachte die Eugenik-Agenda auf die Kinoleinwände in den Vereinigten Staaten.

1936 war Deutschland weltweit führend auf dem Gebiet der Eugenik. Effektive Schritte wurden unternommen, um hunderttausende Opfer zu sterilisieren und zu töten. Die bedeutendsten drei amerikanischen Eugeniker – Davenport, Laughlin und Garth – wurden von den Rockefellers nach Deutschland gesandt, wo sie die Nazis darin berieten, wie das System der Vernichtung ausdifferenziert werden könne. Mit der tatkräftige Unterstützung der USA und Englands hatte Deutschland jede Grenze überschritten. Viele Millionen Menschen verloren ihr Leben.

Nach Ende des Krieges bewahrten die Alliierten Nazi-Wissenschaftler vor strafrechtlichen Konsequenzen, welche Tausende Menschen zu Tode gefoltert hatten; das Nazi-Eugenik-Programm brachte die Elite in Verlegenheit, jene hatten jedoch keinerlei Absichten, ihre Pläne zu stoppen. Die alliierten Mächte kämpften darum, wer die hochrangigen Eugenikwissenschaftler der Nazis bekommen würde. Es war nicht von Bedeutung, dass die SS-Ärzte Tausende zu Tode gefoltert hatten –  sie wurden einfach freigelassen. Der Todesengel Josef Mengele und sein Vorgesetzter Otmar von Verschuer wurden nicht strafrechtlich verfolgt. Verschuer setzte sogar nach dem Krieg seine Arbeit in Deutschland fort.

Die Eugeniker waren erzürnt darüber, dass ihr großes Werk bloßgestellt worden war – also machten sie sich daran, ihre Agenda zu tarnen. Die Publikation „Eugenik vierteljährlich“ wurde umbenannt in „Sozialbiologie“, der amerikanische „Bund für Geburtenkontrolle“ wurde umbenannt in „Geplante Elternschaft“, neue Begriffe, wie „Transhumanismus“, „Bevölkerungs-Kontrolle“, „Nachhaltigkeit“, „Erhaltung“ und „Umweltschutz“ ersetzten „Rassenhygiene“ und „Sozialdarwinismus“.

Die Alliierten schleusten tausende Nazi-Wissenschaftler aus Deutschland ins Ausland und platzierten sie in Schlüsselpositionen des militärisch-industriellen Komplexes, wie die Biowaffen-Forschung und Raketenwissenschaft. Der Gründer von IBM war ein treuer Anhänger Hitlers gewesen – Thomas G. Watson hatte den Nazis seine Lochkarten-Rechner und IBM-Techniker für den Einsatz in den Vernichtungslagern gesandt. Die Tätowierungen der Lagerinsassen waren IBM-Identifikationsnummern, die in die Rechner eingegeben wurden. IBM hatte ähnliche Lochkartensysteme schon 1928 bei einer Studie über Rassenvermischung in Jamaika benutzt. Die ersten richtigen Computer wurden von einem Eugeniker für die Verwendung auf dem Gebiet der Eugenik erfunden.

Julian Huxley, ein hoher Funktionär bei den Vereinten Nationen und ein unverbesserlicher Eugeniker, argumentierte, dass die von den führenden Eugenikern gestarteten Umweltschutz- und -erhaltungsbewegungen als Vehikel für die Schaffung einer Weltregierung eingesetzt werden sollten. Gemäß der Vision von H. G. Wells sollte diese Regierung (der USA, Anm. d. V.) von einer Wissenschafts-Diktatur kontrolliert sein und von den Leitsätzen der Eugenik charakterisiert sein. Huxley startete den World Wildlife Font (WWF) zusammen mit dem Bilderberg-Gründer und ehemaligen SS-Offizier Prinz Bernhard von den Niederlanden sowie mit Prinz Philipp aus England.

„Im Falle meiner Wiedergeburt würde ich gern als ein tödlicher Virus wiederkommen, um einen Beitrag gegen die Überbevölkerung zu leisten“ Prinz Philipp, dpa,  August 1988

Der Autor von Brave New World,  Bruder von Julian Huxley, hielt im Jahr 1962, kurz vor seinem Tod, eine Rede an der Universität von Burkley. Er gestand ein, dass sein im Jahr 1932 verfasstes Bestseller-Werk (dtsch.: „Schöne Neue Welt“) nicht auf Fiktion basierte, sondern auf dem, was die Elite tatsächlich umzusetzen versucht.

Die Elite hat eine massive Schneise an Zerstörung hinter sich gelassen durch kaltblütige Experimente an der Bevölkerung – als wären wir nichts als Laborratten. Eine Serie von Ermittlungen des Kongresses hat mehr als 20 000 geheime Versuche aufgedeckt, die zwischen den Jahren 1910 und 2000 an der (USA-, Anm. d. V.) Bevölkerung vorgenommen worden. Eine weitläufig bekannte Eugenik-Studie, das „Takidi-Syphilisprojekt“, führt zum Tod von hunderten Afroamerikanern und erstreckte sich über 40 Jahre, bis es schließlich 1972 unter anderem durch einen Ermittler aufgedeckt wurde.

In der Zeit zwischen 1943 und der Gegenwart testeten die Briten tödliches Nervengas an ihren eigenen Untergebenen zu Wasser, zu Land und in der Luft. Viele starben sofort, andere starben erst nach einer mehrere Jahre andauernden Todesqual. Die Bundesregierung (der USA, Anm. d. V.) gab geheime Experimente mit radioaktiven Substanzen an tausenden Patienten ohne deren Einverständnis in Auftrag. In hunderten Krankenhäusern der USA wurden gesunden Männern, Frauen und Kindern Uran und Plutonium injiziert. Die verabreichten Dosen reichten von „nicht gesundheitsfördernd“ bis „tödlich“ – und viele Testpersonen starben. Den schwangeren Frauen von Armeesoldaten wurden von den Ärzten der Militärbasen Vitamintabletten gegeben, welche in Wirklichkeit radioaktives Uran 239 sowie Plutonium 331 enthielten – grässliche Missgeburten oder der Tod der Mutter waren das Resultat.

Soldaten, Seemänner und Matrosen wurden bei hunderten Tests mit Atom- und Wasserstoffbomben als Versuchskaninchen benutzt, patriotische Amerikaner wurden Seite an Seite mit Labortieren verstrahlt, Piloten wurden gezwungen, wiederholt durch die pilzförmigen Wolken zu fliegen, deren Strahlung gravierendste DNA-Schäden hervorrief.

Zwischen 1951 in 1961 zahlte die US-Armee dem israelischen Gesundheitsministerium 3 Millionen Lira für die Durchführung von Experimenten mit Röntgenstrahlen an saphardischen (osteuropäischen, Anm. d. V.) Judenkindern, die nach Israel emigriert waren. Die Schulen sagten den Kindern, dass sie eine medizinische Untersuchung bekämen und dass die Röntgenaufnahme dafür angefertigt würde.
Das Pentagon hatte bereits über 4000 Heimkinder in den Vereinigten Staaten verstrahlt, von denen viele starben. Über 110.000 der dunkelhäutigeren Juden wurde wiederholt die 35fache „sichere Maximaldosis“ an Röntgenstrahlen durch den Kopf gejagt. Viele der Kinder starben innerhalb von Monaten. Alle verloren ihre Haare. Manche sind heute noch am Leben und leiden an furchtbaren gesundheitlichen Schäden.

Die geheimen Tests mit chemischen, biologischen und radioaktiven Substanzen an Bürgern ohne deren Wissen werden heute weltweit fortgesetzt. Zwischen 1940 und 1970 wurde die überwiegende Mehrheit der britischen Bevölkerung mehr als 2000 mal durch Flugzeuge mit tödlichen Chemikalien und Mikroorganismen besprüht, ohne jemals davon informiert worden zu sein. 1968 testete das Pentagon eine tödliche Biowaffen im New Yorker U-Bahn-System und platzierte Personal in nahgelegenen Krankenhäusern, um die Auswirkungen zu beobachten.

Die Zwangssterilisation von Männern und Frauen wurde in vielen Bundesstaaten bis in die 1980er Jahre energisch praktiziert. Die USA und England testen derzeit Pestizide und hochgiftige experimentelle Substanzen an zehntausenden gesunden Kindern in staatlicher Obhut. Viele von ihnen sterben an den Experimenten.

Gefängnisse im ganzen Land haben Häftlinge gezwungen, in grausigen Experimenten teilzunehmen – von Pestizid-Studien bis hin zur subcutanen Implantation von Dioxin-Tabletten am Rücken.

Durch selektive Fortpflanzung werden sich erblich bedingten Unterschiede zwischen Herrschern und Beherrschten graduell vergrößern, bis sie beinahe verschiedenen Spezien sind. Ein Aufstand des Pöbels würde damit genauso undenkbar werden wie der organisierter Aufstand von Schafen gegen den Verzehr von Hammelfleisch. Bertrand Russel

H. G. Wells, Aldous Huxley, Bertrand Russel sowie Hunderte weiteren Eugenikern prahlten unaufhörlich damit, dass sich das Establishment für eine separate Spezies hielt, die höher entwickelt sei als der normale Mensch.

Manche der wichtigsten Eugeniker waren dreist genug, zuzugeben, dass ihr wahres Ziel nicht die Verbesserung des Normalmenschen ist, sondern dessen Verdummung zur besseren Handhabung. Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Russel schrieb ausführlich darüber, wie mit Quecksilber und anderen hirnschädigenden Substanzen versetzte Impfstoffe zu partiellen Lubotomien und damit zu einer unterwürfigen und zombieähnlichen Bevölkerung führen würden…“

Quelle: endgame,  dtsch. Synchronfssg. Alex Jones, 124 min
Die zitierten Passagen finden Sie ab 1:32:2o. Der komplette Film ist sehr informativ.

Bis ich zu der Stelle kam, wo ich abbrach: “ Russel schrieb ausführlich darüber, wie mit Quecksilber und anderen hirnschädigenden Substanzen versetzte Impfstoffe zu partiellen Lubotomien und damit zu einer unterwürfigen und zombieähnlichen Bevölkerung führen“, hatte ich das alles noch in eine andere Zeit, an einen anderen Ort vedrängt. Mit den Erkenntnissen eines Nobelpreisträgers und den Inhaltsstoffen, die sich nun in der uns verordneten Impfung wiederfinden, sprang das Thema in mein Hier und Jetzt.

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(nicht nur) Aus gegebenem Anlass

Sehr geehrte Damen und Herren.

Es ist nur noch wenige Tage hin, dass uns wieder die Köpfe siegestrunken von den Mattscheiben und aus den Zeitungen angrinsen werden und wir dann wieder wissen, was wir vorher wussten: Wieder nicht! Dann ist, ein kleiner Trost, aber die Saison vorbei, in der uns Zeitung und Fernseher mit nichtssagenden und unverbindlichen Wahlprogrammen oder den Streit darum langweilten.

Gehen wir zur Wahl – oder lassen wir es?

Wohl dem, der noch Ideale hat; verziehen, wer glaubt, auf diesem Wege Demokratie zu üben oder Schlimmeres verhindern zu können; gutverstanden, wer darin keinen Sinn sieht, zu beneiden oder zu belächeln die, die Alternativen für „dort oben“ ans Ruder zu bringen glauben.

Es sieht so aus, als seien uns alle Hände gebunden. Selbst wenn wir alle entscheiden würden, dieses Spiel nicht mitzumachen – Merkel und Steinwelle und Westermeier und wie sie alle heißen würden es auch ohne uns spielen. So gehen die Regeln dieses Spiels.

Wer unser Desinteresse als „Politikverdrossenheit“ abtut, hat nicht hingehört. Die Diskussion über Politik hathier nie aufgehört. Wir reden nur nicht mehr mit den Zungen derer, die ihren eigenen Zirkus gründen wollen und uns nur als zahlende und applaudierende Zuschauer benötigen. Und wollen von denen eigentlich nur nicht behindert werden, selbst ein einigermaßen lebenswertes Dasein zu führen. So mag es von dort oben aussehen, als seien wir am Leben nicht interessiert, hätten keine Ideen oder seien zu dumm, an „politischen Prozessen“ teilzunehmen.

Während wir nun so sitzen und auf bessere Zeiten oder neue Köpfe warten, zur Wahl gehen oder nicht und die da gewähren lassen, verschlechtern sich unsere Chancen zusehends. Was haben wir mit den Autofirmen zu schaffen, deren Subventionierung nun der Grund für ein noch tieferes Schlittern des ganzen Landes in die „Krise“ bedeuten wird? Was triebe uns, hinfällige und längst bankrotte Finanzinstitute zu unterstützen, von denen wir keinen Cent erwarten, wenn es uns mal schlecht geht? Und vor allem, aus gegebenen Anlass: Warum sollen wir dieses Kasperle- und Hypnosetheater nun auch noch mit unserem Wilhelm versehen?

Ganz einfach: Weil wir keine andere Chance haben. Weil das unsere einzige Möglichkeit der Einflussnahme in die Politik unseres Landes ist; wenn die einmal dort oben sind, sind unsere Einflussmöglichkeiten fast Null; wenn wir denen erstmal den Weg nach oben geebnet haben, sind sie in trockenen Tüchern und können höchstens noch über einen anderen dort stolpern. Und so soll das auch sein – nominierte „Anwälte“ des Volkes vertreten, ohne Angst um ihr tägliches Einkommen, blind gegen die Erwartungen der Wirtschaftslobby und anderer auf lediglich finanziellen Gewinn orientierter Interessengruppen, Volkes Interessen.

Wer allerdings dort hoch kommt, das bestimmen wir. Wir können nicht nur wählen, wir können sogar a u s w ä h l e n.

Für diesmal mag es zu spät sein. Gleich hören wir wieder das Kryptisch aus unseren Radios und Fernsehern sickern, dass wir kaum noch verstehen und von dem wir trotzdem hoffen, dass es eintreten möge, weil es immer irgendwie auf blühende Landschaften vertröstet. Am Anfang wird es siegestrunkenes Gelall sein, als sei der jeweilige Kopf wahrlich für sein augenfälliges Eintreten geehrt worden; bald wird er sich wieder seinen Interessen zuwenden…

Wir wollen uns eine neue Regierung suchen! Wir wollen uns unsere Vertreter selbst aussuchen, auswählen. Wir werden von ihnen klare Antworten fordern, und wenn wir zu unintelliegent für diese sind, werden sie sich uns mit anderen Worten erklären müssen. Wir wollen über unsere Sorgen und Nöte befragt sein, denn diese gilt es dann dort, an oberer Stelle, zu vertreten.

Wir können viel hinterm heimatlichen Herd brummeln. Die, die es hören müssten, wollen selbst laute, öffentliche oder gewalttätige Proteste nicht mehr zur Kenntnis nehmen; das Leben, so glauben die, geht auch ohne unsere Meinung weiter. Davon, es ist allerhöchste Eisenbahn, müssen wir sie kurieren.

Ich (hier noch ein einzelnes Ich) möchte diesen Platz hier zum Runden Tisch für Volkes Meinung und zum Organ seines Mitbestimmungsrechtes machen.

Ich lade Sie ein, hier ihre Meinung, kundzutun, ihre Vorstellungen für ein besseres Leben, ganze Beiträge, wenn Sie wollen. Ich bitte Sie, diese Adresse weiterzuempfehlen, falls Sie damit ersteinmal warten wollen und nur besuchsweise hier ab und zu hereinschauen.

Ich bin mir der Beschränkung unseres Kreises sehr wohl bewusst, nicht jeder, der sich für uns interesssieren könnte, kann oder will online gehen. Wir wären hier auch schlecht vernehmbar, unter Milliarden ähnlicher Adressen; wir wollen uns hier treffen, bis wir mindestens eine Parkbank ausfüllen könnten, und da wir erstmal nur im Umkreis Rudolstadt beginnen können, diese auch in eine öffentliche Räumlichkeit zu vielleicht sogar feststehenden Zeiten tragen. Wenn Sie wollen, werden wir nicht zu übersehen sein.

Sie finden hier eine Emailadresse unserer Redaktion. Nehmen Sie gleich jetzt am politischen Gespräch teil. Äußern Sie ihre Gedanken oder ihre „Fantasien“. Veröffentlichen Sie anonym oder unter vollem Namen, geben sich für Rückfragen offen, seitens der Redaktion, seitens der anderen Mitleser/schreiber, oder erzählen zumindest Ihrer Oma, Ihrer/Ihrem Liebsten, Ihren Kindern von uns…

Ihr André Mitsching

Rudolstadt/Thüringen volksauge@googlemail.com

Uns ist egal, wie hoch und wohin die Kanzler fliegen. Haupsache, sie fliegen uns nicht davon.

Lassen Sie uns ein Beispiel nehmen: Mit der „staatlichen“ Unterstützung für Opel sollten Arbeitsplätze gerettet werden, sollte der Standort Deutschland erhalten bleiben. Jeder weiß aber auch, dass zahlreiche Mitglieder unserer derzeitigen Regierung ebenfalls Posten im Aufsichtsrat in der Automobilbranche begleiten. Wenn bekannt wird, dass die Regierung, einer hat das ausgerechnet, für jeden gefährdeten Arbeitsplatz einen Betrag von 300.000 € zur Verfügung stellen will (eine Summe, von der der Unterhalt des betreffenden Arbeiters mehr als 10 Jahre, solange lebt kein Opel mehr, gewährleistet werden könnte), wenn alle gute Vernunft in den Wind geschlagen und eine „ Verschrottungsprämie“ ausgeschüttet wird, um die Kaufkraft der Automobilbranche zu erhalten, die nun ihren ganzen Schrott, denn mehr wird er nicht sein im Zeitalter des ökologischen Autos, abgestoßen haben mag und nun schon zähneklappert vor der Zeit nach der Prämie warnt – ist da der Gedanke zu weit hergeholt, dass es unseren Köpfen dort oben erst einmal darum ging, ihrer maroden Betriebe zu versilbern, als dass es ihnen um das Wohl ihres von Arbeitslosigkeit und anderen Spielarten des sozialen Verfalls bedrohtes Volk ging?

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