Osterspaziergang. Ein Wintermärchen.

Es bietet sich ja auch an, hinter dieser kurzzeitigen – durchaus vergönnten – von Werbefachleuten, Medienmachern, Priesterschaften so eifrig befeuerten Imagination einer versunkenen gerechten Welt, mit Sonne, grünen Gefilden, Lämmchen und Wiederauferstehung der Gerechten – noch dazu unter Würdigung der ja auch nicht unumstrittenen Gestattung einer fast viertägigen „Feier-„, „Fest“-tagslaune beim Volk – einen schönen Beitrag für die Pläne der faschistoiden Weltmachtsphantasten zu vermuten – so wollen wir die „Alternativlos“-, „Basta!“-Argumentierenden, und, als ob damit legitimiert, allen anderen mit Terror, Krieg, Maulkorb kommenden, „Bestimmer“ vorerst nennen, als Arbeitstitulierung sozusagen, bis wir sie mit den Namen aufsagen können.

Dass ganz andere Netze über uns gespannt werden als die Segnungen eines neuen Papa auf dem Erdkreis, lässt den ansonsten schon „feier“-süchtigen Autor dieses Artikels nach seiner Ansicht ohnehin am Ostersonntagnachmittag in der Bude hocken; selbst in der zugigen Eckkneipe gestern abend begann einer selbstvergessen den „Osterspaziergang“ aufzusagen – zur Befreiung „aus dem hohlen, finsteren Tor“ kam es heute höchstens unter Inkaufnahme abnormer Außentemperaturen. Bunt wär‘ sie wohl gewesen, die Schaar auf den windigen Höhen („KiK“-bunt eben oder wie heißt der einzig verbliebene Klamotten-Massenvermarkter in der Stadt?), der Autor hier war nicht dort, sitzt neben aufgedrehter Heizung am PC und sinnt, mit Blick auf die sich nun gegen Abend abzeichnende und seit Wochen nicht gesehene „Auflockerung“ des Himmels – während dessen Dunstschleier sich mehr und mehr aufgelöst haben und durchaus blau zu nennender Himmel sich durch die Raster der abziehenden gitterförmigen „Wolkenformationen“ abzeichnet -, ob in den Befehlständen der Nato vielleicht auch eine gewisse religiöse Feierlaune Einzug gehalten haben könnte, dass die Sprutze von der Geoengineeringstaffel heute nicht mehr, und morgen nicht vor Mittag, fliegen müssen. „Zu Weihnachten 19?? wirft das christliche Amerika mal keine Bomben auf vietnamesische Dörfer und Städte,“, hab ich als zynischen Kommentar aus einem Dokumentarfilm über den Vietnamkrieg noch im Kopf, und in den vergangenen drei Jahren, während derer ich das Chemtrailing nun beobachte, an wenigsten einen Tag zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten, diese Christlichkeit wohl auch beobachtet.

Dass uns ihre Trojaner auch über die Leckerlies zu Ostern verabreicht werden, wollen wir dabei nur am Rand mitdenken, wenn wir ihre Intentionen, mittlerweile als uns feindlich gesinnt verstanden, in Konsequenz unserer Annahme von einer umfassenden Verschwörung auch bei der friedlich-besorgten Zelebrierung der Festtage nicht außer Acht lassen wollen, doch für zunehmend immer mehr Leute degenerieren Festtage in einer Art verzweifelter Reminiszenz ans Mithalten im Konsumwahn zu Tagen des ungehemmt unaufgeklärten Verzehrs.

Auf wieviel Christlichkeit können wir denn hoffen – oder was soll dieses laute Erinnern an dies alte Denktum bewirken? Uns den Kontrast zwischen Ist und Soll darzustellen – höhnisch, oder um daraus unser Betragen einzuklagen? Eine Art der Inquisition, einer „von GOTT“ gegebenen und in seinem Sinne vollstreckten Verfassung, scheint nun mit Blick auf die zunehmende Globalisierung und dem lauter werdenden Ruf nach gegenseitiger Toleranz aus den verschiedenen gotteswilleninterpetierenden Lagern undenkbar; gerade dieses Gedankengut sei aber, so meinen Katholiken und bibeltreue Christen, das Einfallstor des Antichristen. Nur durch ihren Herren wissen sie vom Himmelreich, und nur durch diesen Einen wollen sie wieder dorthin. „Ökumene“ als ein Patchwork im Glauben, kann mit ihnen somit nicht möglich sein. „Ökumene“ – die das Gute aus allen Religionen in eine neue Religion abfließen lassen, das Negative außen vor lassen will, steht bei Bibeltreuen in Verdacht, einen okkult gott- und geistlosen Mischmasch produzieren zu wollen, der ohnehin weite Teile der westlichen Völker längst befallen habe. „Satanismus“ sei mithin die letzte Konsequenz des Abfalls von Jesu Christi als Messias – eine Spielart des religiösen Gedanken nur, nennen dies verdächtig unkonventionell die ewigen Mitverdiener in Unterhaltungs- und Kulturindustrie, und in seinen harmlosen Grenzen durchaus tolerabel…

„Europa muss sich mit dieser Frage weiter beschäftigen“, verlangte die Kanzlerin 2007 anlässlich der EU-Verfassungsgebung „in einem Gespräch, das FOCUS mit ihr“ – als damalige EU-Ratspräsidentin – „und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, organisiert hatte“ … „Mit Hinweis auf jüdische, christliche und muslimische Beiträge zur abendländischen Kulturgeschichte“, hätte Merkel bekannt: „Europa ist kein Christenclub“, sondern eher „ein Werteclub“. Für diese Werte müsse Europa allerdings „bereit sein zu kämpfen“…“Mit einem Bekenntnis zum Christentum sei „niemand ausgegrenzt. Wir hätten aber „aus lauter Angst vor Ausgrenzung Andersgläubiger darauf verzichtet, für unsere Überzeugungen zu werben“; Kardinal Lehmann hätte sich „sehr froh“ über diesen Appell der Kanzlerin gezeigt und hinzugefügt: „Die Zögerlichkeit und manchmal auch Feigheit, den eigenen Standort deutlich und klar zu markieren, ist in der Tat unsere größte Schwäche.“ Eben deshalb sei es fraglich, „ob wir wirklich einen ernsthaften Dialog mit dem Islam führen können“.

Von dieser anderen Seite der Welt, den „Muslemisten…Muslimen…Moslems“ wissen wir nur, was wir wissen sollen, und das ist wenig, und selten das, was die dort über sich selbst annehmen; dass die aber schon aus religiösen Gründen – die wir dort als heilige Basis allen Denkens und Handelns vorausgesetzt haben wollen – irgendwie nicht zu uns passt, der Moslem unser Feind sein m u s s, wissen wir nach einem Jahrzehnt islamfeindlicher Propaganda so gewiss, dass sich dahinter Jahrhunderte der geistigen, wissenschaftlichen und kulturellen Befruchtung von einst verstecken müssen!

Buddhismus, Hinduismus? Müssten wir vorher unsere Kastenzugehörigkeit kennen! Wer von uns geht als Brahmane, wer als „Unberührbarer“ in deren Rad der Wiedergeburten ein? Im täglichen Leben dort soll das weitreichend Konsequenzen haben…

„Die Juden“ will wohl der nicht in einer Debatte über Mensch- und Göttlichkeit wiederfinden, wer die blutbesudelten „Alternativlos-Basta“-Kommandanten des Staates als im jüdischen Glauben unterwegs missversteht. Thoragläubige betonen die devote Geduld des Glauben, während andere in seiner schriftgewordenen Auslegung („wie die Regeln der Torah in der Praxis und im Alltag umgesetzt werden sollen“ zit wikip. ) Ermunterrung und Ermahnungen zu Genozid, Unterdrückung und Täuschung in der Welt der Anderen finden. Als Gojim – „Dreck, Viech“ seien wir dort verstanden, die wir keine „jüdischstämmige“ Mutter in der Ahnenreihe nachweisen können, und Palästina und die „angrenzenden Regionen“ zumindest werden von der Behandlung wie „Dreck, Viech“ ein Lied mitsingen können.
Wenn nur als Nutzvieh – wollen wir unter diesen auserwählen Schirm?
Jesus soll sich strikt gegen den Dämon gewandt haben – er gab sämtlichen Jüngern zur Aufgabe, in die Länder zu ziehen und die Juden dem falschen Gott zu entreißen, dem sie nach seines wahren Gottes Worten angeblich verfallen waren. Der sich nicht wiederfand in den Huldigungen für einen „Mörder und Betrüger“.
Der „Zionismus“ – der himmlische Fakten nicht abwarten und bei der Vorbereitung des Ammageddon, des Jüngsten Gerichts, des letzten aller Tage, mit Hand anlegen will, ist der Satanismus des Judentums, und selbst orthodoxe – thoratreue – Juden, distanzieren sich heftigst.

Unlängst noch zu verheerenden Katastrophen in Europa haben sich aber auch die „Einigungen“ unter den „Christen“ ausgewachsen, wo sich die Interpreten des Verkünders mit dem 30jährigen Krieg sehr anschaulich die Meinung sagten – im Prinzip, das wissen wir von dort noch, aber nur ein Vorwand für einen planstabsmäßigen Genozid. Was die katholischen nicht auf die Scheiterhaufen brachte, vollendete die Auflehnung gegen die Aufruhr der Reformisten, und, und sähe man die Französische Revolution im religiösem Kontext – der Mensch will religiös sein – das macht es den Sektierern erst so einfach – und Ideale, und Handlungssinn ableiten und leben – kommt man dabei an der Französischen, der Russischen, der Amerikanischen Revolution mit einer fast vollständigen Befreiung von Gott an – das gleiche Blutbad, und kann hier nicht nichtgedacht werden.
Geglaubt wird hier mittlerweile, was die allgegenwärtige Glotze vermittelt, und mittels der lässt sich alles vermitteln. Nun haben die Strategen seit Reichsrundfunk noch einen Sinn dazuokkupiert, bei den meisten den taktgebendsten: „Ich habs doch im Fersehen GESEHEN!!!“.
Die Meinungsfreiheit macht jede Meinung frei äußerbar, und so wird reilich veräußert, was dem Verkäufer dient. Die werden zunehmend weniger, fressen sich gegenseitig auf, die Interessen können schärfer durchgesetzt werden. So bestimmen immer wenige über die Ware, in unserem Fall: Die konsensfähige Meinung, das integrierende, möglichst allseits anerkannte und vielen für richtig gehaltene Weltbild.
Die verordnete Ausgewogenheit in der Presse mischt die gelegentlich andersartigen Meinungen wieder unter, oder sie werden dort initiiert – wie der Aufstand und die bis in die Kalkulationen einzelner Staaten reichende PR-Aktion eines amerikanischen Populärzeitschrift – Stichwort: Klimaerwärmung. Über den erklärtermaßen damit zusammenhängenden Kohlendioxydausstoß sollen schon Schulkinder völlig schuldbewusst vom eigenen Verderb für den schönen Planeten meditieren. Die Religion der Zukunft? Werden Menschen dann wieder nach Nützlichkeitskriterien ausgesondert, ausgezeichnet, diesmal aus „Sorge um den gesamten Planeten! Ach! Bis in die Sterne hinaus!“…

Ein nagelneuer Papst, der neue Besen kehrt vielleicht gut, sein neuer Name wird vielleicht Programm – Ökomene und Kabbalah. Mit Tieren reden. Vegetarismus – eine ganze Ersatzindustrie könnte da ungeahnt und uneingeschränkt kreativ den letzten Groschen noch abziehen – zur Schonung Seiner Schöpfung. Über die Pfaffen wusste Heine bereits, wie die heimlich taten – Polyesterlamm für uns zu Ostern, während dort vielleicht das Brät durchaus noch auf dem Tischen stehen kann – zu Mittag wird man Seine Heiligkeit nicht stören! An einen netten Versuch überstürzter Reinwaschung qua neues Gesicht können wir eh nicht glauben angesichts des jahrhundertelangen Stoizismus der stimmgewaltigen katholischen Priester – wir glauben lieber an die Beseitigung einer unerwarteten Bremse für den Einzug der Freimaurer in den Vatikan.

Warum der Firlefanz, wenn es doch augenscheinlich Gesetze, auch einträglich für genügend Verkäufer,  auch tun können? Man kann auch einen „Tag der Verfassungsinkrafttretung“ zu einen staatsweiten Festwochenende ausdehnen, einen Tag der Kapitulation nötigenfalls dazu umdeuten – der Anlässe wären weit mehr als nur zwei Auffälligkeiten eines Heiligen im Jahreszyklus. Wenn es doch über die religiösen Gedanken immer wieder Auseinandersetzungen gibt?
Im Zusammenleben – wie in Palästina. Oder hier. Darf ein Jude seinen Sohn beschneiden, ein Moslem seine Tochter – weil die Religion diesen Kult möglicherweise fordert, oder soll er/sie bei Inkrafttreten eigener Verantwortlichkeit dazu erst befragt werden dürfen – wo es für den Kult allerdings zu spät wäre? Kann Otto Unerkanntschlächter den Nachbarn tolerieren, der seinen Osterbraten seinen Heiligen Schriften gemäß mit aufgeschittener Kehle „geradezu verrecken“ ließ?

In Abwandlung eines Zitates: „Wenn auch Du Dich nicht für die Politik interessierst, interessiert  d i e  sich doch für Dich!“ – interessiert sich scheinbar Gott wieder stärker für uns, nach Ansicht unserer Stichwortgeber. Dass in deren okkulten Auslegungen immer ein Stein des Anstoßes für Andere zu finden ist, macht sie zu Sektieren, und wenn ihnen nach Aussendung Gottes wahren Willens war, hinterließen sie immer erst eine sehr menschähnliche Blutspur, gern auch in den eigenen Fußvolkreihen.

Dass wir kein Prinzip darin erkennen wollen – dass „solche Gedanken“ immer wieder Aufkommen, wir  – auch momentan – alle „irgendwie wissen“, was schlecht ist, was gut ist, wir eine ähnliche Vorstellung von Glück haben, nach einem Ziel suchen, weil wir eines vermuten, – dass wir uns kein „Prinzip“, keinen gut durchdachten Plan, keinen Schöpfergeist, intelligenter als unseren – mit Blick auf  vermeintlich gottloses Chaos und Verirrung, freilich – vorstellen könnten – ist wohl mit Abstand der beliebteste Schluss, den wir Schafe in den Augen unsere Schlächter ziehen könnten?

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Mantratekel

Bevor Sie sich heute Abend allzu geistesvergessen der Zuversicht der „Neujahrsansprache“ der Kanzlerin (auf „Deutsche Welle“ hören?) hingeben und den „Rutsch ins Neue Jahr“ – für den ich Ihnen hier alles Gute wünschen wollte – auf deren Schleimspur antreten, möchte ich Sie an eine Weissagung erinnern, die der Präsident eines sich ähnlich im freien Fall befindlichen „Wohlstandstaates“ tätigte – ebenfalls bereits entgegen aller sichtbaren Entwicklung, ebenfalls bereits trotz der galoppierenden Verarmung der Bevölkerung seines Landes – deren Wertigkeit zu beurteilen Sie das Glück des die Geschichtsschreibung Befragenden haben: Am 1. Mai 1930 orakelte Herbert Hoover bei seiner Grußrede zum jährlichen Essen der Handelskammer der Vereinigten Staaten: „Obwohl der Absturz  erst sechs Monate alt ist, bin ich überzeugt, wir haben jetzt das Schlimmste überstanden, und bei fortgesetzter, vereinter Anstrengung werden wir uns rasch erholen. Es gibt eine Gewissheit für die Zukunft eines Volkes der Ressourcen, Intelligenz und dem Charakter des Volkes der Vereinigten Staaten, und das ist Wohlstand.“

(Zitat nach historymatters.gmu.edu)

Update 19:10 h 31. 12., „krise.news“: „In einem Interview mit dem Deutschlandradio äußert sich der Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann (Wirtschaftshochschule Wien) sehr pessimistisch für das kommende Jahr“…weiterlesen

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Fristablauf bei Petition gegen Volkszählung 2011

Heute ist der letzte Tag der Mitzeichnungsfrist zur Petition: „Volkszählung – Unterbindung der registergestützten Volkszählung 2011“
Die Petition 14703 finden Sie hier:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14703

Warum Sie unterschreiben sollten, hier:
http://www.videogold.de/zenus-2011-wir-sind-doch-nicht-das-inventar-dieser-regierung/

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Vom Regen in die Traufe

Pakistan? Sind sie nun schon da – die Euch zu Hilfe kommen wollten? Von hier haben sie sich angeblich aufgemacht, haben Flugzeug um Flugzeug beladen, landauf, landab um Spenden gebeten, als wären sie plötzlich wieder selbst ganz bedürftig; viel ist es nicht geworden, läppische Millionen einer hyperinflativen Währung, glaubt ihnen nur nicht, wenn sie behaupten: Wegen der geringen Spendelust der Bevölkerung, aufgrund fehlendem Verständnisses für Eure Kultur, Politik, Lebensart; nach dem Tsunamie über Indonesien – einer Region, unserem Verständnis genausoweit entfernt, k o n n t e n wir spendabel sein; nun haben sie auch uns erheblich geschröpft, haben ihre Völker, hier in Europa, dort in den USA, an den Bettelstab gebracht, unser Vermögen für ihre Firmen und Banken und Mordmaschinerie verbraucht – die gleichen, ja, die nun diese Theorien von der Unversöhnlichkeit der Lebensarten aufstellen, um uns Mitleidslosigkeit zu unterstellen, die gleichen, die nun vor Eurer Türe scharren, die gleichen, ja – nicht wenige glauben das – die über Euch diese Sintflut brachten.
Denn nur kurz vorher hatten sie konstruiert, „die Taliban“, wie man hier kurz für Terroristen sagt – Geister, die sie selbst einst hervorriefen – hätten sich nun in Euer Land zurückgezogen, und konstruierte Nester des Terrorismus sind ihnen immer schon ein Kriegsziel – nur nicht die wahren. Ihr mögt das für ein schlechtes Märchen aus der tausendundzweiten Nacht halten, aber sie arbeiten schon einige Jahrzehnte an der Kriegsführung mittels Wetter- und „Natur“-Katastrophen- Manipulation, und es wäre kein Wunder, wenn sie dieses Ziel nun erreicht hätten. Habt Ihr mitbekommen, wie es Haiti erging, am Anfang dieses Jahres? Das war am Ende auch so ein „Schurkenstaat“ geworden – Ihr wisst ja selbst sehr gut, wie schnell man ihren Interessen in den Weg gerät. Nachdem sie Jahrzehnte dort ausgebeutet, versklavt, gemordet und ihre Regierungen installiert hatten. Nicht zufällig fällt ihnen selbst dieser Zusammenhang nun wieder ein. Haiti kam durch ein Erdbeben zu ihrer Hilfe; als erstes waren dorthin ihre Flugzeugträger unterwegs; schon damals dachten hier einige: Das „Erdbeben“, hätte es nicht stattgefunden, sie hätten es regelrecht hervorrufen müssen, gemessen an dem Nutzen, den sie daraus zogen.

Gleich werden sie da sein, Pakistan! Zuerst werden sie finden: An allem seid Ihr letztendlich selber Schuld! In Haiti war das ebenso; die einen werden sagen: nicht gottgefällig; die anderen: nicht demokratisch; für beides gelten lediglich ihre Kriterien.

Aber sie werden Eure „armen, unschuldig an den Verfehlungen der Erwachsenen, Kinder“ sehen, und ihr Herz wird ihnen medienschön überlaufen, dass man sich fragt: Wo nehmen diese trockenen Egozentriker auf einmal das viele Wasser her?
Sie werden sie Euch stehlen wollen, über die Landesgrenzen in ein, „verglichen mit Eurem Land“, Paradies entführen; fragt Ihr in Haiti, wird man es Euch bestätigen. Ihr könntet froh sein, werden sie sagen, dass wenigstens einer für die Unschuldigsten unter den Unschuldigen Sorge trägt, aber sie stehen bei uns schon lange unter Verdacht, dass ihre Gier nach frischem Fleisch sie steuert.

Es werden kommen die Sanitäter, die „nur noch amputieren können“, während geschulten Ärzten der Zugang zu Euch erschwert wird. Sie werden „Lebensmittel“ auf Euren Flughäfen anlanden, und die hungrig Wartenden mit Waffengewalt vertreiben oder sie in meistbietende Kanäle schleusen. In Afrika nahmen sie „Sex“ von den Frauen und Mädchen dort für Brot.
Am Ende haben sie Euch ihren ganzen Schrott zu Höchstgewinnen angedreht, ihre Hilfswerke haben die Hilfsgelder wieder abgesaugt oder sie sind in unsinnige oder undemokratische oder gigantomane – auf jeden Fall: lebensfeindliche – Eurem (und unserem) Leben feindliche Projekte versickert. Auf den Straßen werden ihre Sheriffs Streife gehen, Eure Wohnungen, Euer Leben, Eure Kultur auf den Kopf stellen.

Denn schon jetzt können sie ihre Fratze ja nicht ganz verbergen; Ihr braucht schnell und unbürokratisch Hilfe, sie verhandeln lieber noch ein bisschen, was Ihr mit ihrem Geld überhaupt dürft. Mit ihren (und auch Euren eigenen) Geldern wollen sie „Demokratie fördern“, indem sie „für Transparenz und Rechenschaftslegung sorgen“, und haben selbst ihre eigenen Länder auf Bananenrepublikniveau zurückgesetzt; Ihr braucht Brot und eine Zuflucht, sie kommen Euch mit „Umweltschutz“ und ihrer Bürokratie. Ihr seid auf der Flucht vor den Wassermassen, sie jagen „Terroristen“ inmitten des Trubels; warum wir dabei „Euren“ Geheimdienst getrost „ihnen“ zuzählen, wisst Ihr ja längst? Und dass die, die nun an die Spitze Eurer Regierung drängen, bei ihnen im „Asyl“ leben, wohl erst recht?

Wenn das Wasser abgeflossen sein wird, werden Euch Blutsauger und Heuschrecken überkommen; und Ihr werdet schnell wissen, welche die noch bessere der Plagen war!

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update 14. September 2010
Wer an Pakistan bisher verdiente:
Kolumne Christian Anders, bewusst.tv

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30 strahlende Silberlinge

Gutenachtgeschichten aus Bananien

Dr. Merkel lernt nie aus; gerade fuchst sich die Physikerin in die Grundlagen ihres einstigen Studienfaches; eine Woche crashkurs: „Energie. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“ Ende September will man in Berlin dann darüber bestimmen können;
Angeblich 30 Milliarden seien ihr unlängst geboten wurden, dass sie bei der
Sache mit der Brennstabsteuer alle Augen zudrückt – für einen Zeitraum von zwölf Jahren; man könne auch woanders seine Zelte aufschlagen, drohte ihr vorsorgend das Kapital; so wusste sie besser am ersten Tag ihrer „Bildungsreise“ bereits: „Atomenergie ist weiterhin eine Option“.

Um nicht falschverstanden zu werden: Auch eine „Brennelementesteuer“ vergrößert wieder nur den Radius und verlängert die Lebenserwartung einer hochkorrupten Clique, die alle Herrschaftsposten dieses Landes okkupiert hat; die eingezogenen Milliarden tauchten dort ab, und auf unseren Stromrechnungen erst wieder auf; das unverhohlene Triumphieren von Geschäftsinteressen über Volksgesundheit und Generationenverantwortlichkeit macht das Thema brisant weit über energiepolitische Ansichten hinaus.
Eine Woche ist bei Merkels Nachholebedarf wahrlich knapp bemessen; bereits in Sachen Demokratieverständnis mangelt es ihr an Grundlagenahnung.

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Wesen zum Weltgenesen

Weitere Abrüstung bei der Vierten Gewalt

Ich habe Journalisten nie gemocht. Ich habe sie alle in meinen Büchern sterben lassen.

Agatha Christie

Heute – 3. Mai –  war Internationaler Tag der Pressefreiheit. Nichts Besonderes, nein. Müßiggang, dennoch deswegen die Tasten zu rühren. Für die Pressefreiheit ohnehin mit der Heilkraft wie die des „Jahres der andalusischen Wüstenmaus“ für die andalusische Wüstenmaus….

In den deutschen Medien war davon wenig, und sie hätten auch keinen Grund. Wie immer die Ewige Deutsche Koalition auf Wahlwerbung vor Erster Deutscher Fersehkamera,  auch  Griechenlands Geschick dient da, jeder Anlass ist willkommen; verbale Schützenhilfe für Arbeitsverweigerung in einem Moment mit potenziell zukunftsentscheidender Wichtigkeit für den Weltfrieden – nur weil die Verweigerer zur deutschen „Delegation“ gehörten. Ein Eklat, den Achmadinetschad verursacht hat, findet der sendereigne Beobachter vor Ort in New York; er kann wohl schon die Ahnung seiner Zuschauer voraussetzt, das Zuhören Zeitverschwendung sei.

Entweder glaubt das Haus ARD (in den unteren zwei Hierarchiedritteln) seinem Produkt wirklich und erklärt damit die Unerklärbarkeit der Welt – und damit sich als überflüssig, oder es besteht diese Unterwanderung wahrhaftig und die Anstalt wird gelenkt von den Chaoten, die auch sonst global allerorten für Chaos sorgen.

Sei es, wie es sei, die deutsche Medie fühlt sich frei und verweist zum Gedenken des Tages (zit. ARD nicht wörtl:), den Sie gewohnt sind mit  Zeitung oder uns, nach einem Land, wo dieser Traum ein „Alptraum“ sei  –  Somalia!

Dort sind die Umstände, das zeigen die Filmbilder schnell, nicht mehr nur für Journalisten lebensgefährlich; Pressefreiheit zwischen Granatwerfern, Attentaten, religiös geschürtem Bürgerkrieg?   Inmitten zerschossener Häuser zumindest ein Radio auf dem Gehsteig?
Um Musik aus dem Westen, verlautbart ein Radioreporter, ginge es in seinem Studio.  Die Regierung hätte befohlen, HippHopp zu bringen, ungeachtet fundamentalislamistischer Terrordrohung. Um nicht zu weichen.
ARD trägt es vor, bis auch der somalische Kollege Pressefreiheit sagt – wenn man den zu lautstarken Übersetzungen im Off glaubt.

Somalia, grübelt derweil, wer die weitgehende Webfreiheit genießt…

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Nix Wochenend? Nix Sonnenschein? Nix mit Arnilein im Wald allein?

Glosse in Zeiten, umgangssprachlich, des Krieges

Nun bin ich schon ein wenig gespannt, Frau Dr. Merkel, wie Sie sich da wieder rauswinden wollen.

Nicht dass es um die Kosten wäre – paar EUro! Kumpaneien dürfen ruhig kosten, das sehen die Leute da draußen auch so: Das rechnet sich. Deren Königin soll auch reputieren können…

Ich meine: Das mit dem Fallen deutscher Jungs wird so schnell nicht aufhören?
Sie sind ein bisschen auch die Säge an dem Ast, auf dem Sie – wie durch höherer Mächte Fügung, das müssen Sie schon anerkennen  – sitzen. An dessen Höhe allein Sie sich doch erfreuen sollen!

Das ist wohl Ihrem zu gutem Herzen verschuldet – aber wollen Sie jetzt wegen jeder Leiche nach Hause jetten? Jedesmal ihre Amusements unterbrechen?  Den Rest, diese listige Übertreibung sei mir erlaubt, Ihrer so hoffnungsvoll sich entwickelnden Amtszeit in völkischen Trauergemeinschaften verbringen? Der Kirchen f**k ehrwürdiger Nacht?  Wo Ihnen letztens schon nichts mehr einfiel? Bei Ihrem Esprit, Ihren Fähigkeiten? Wer rief Ihnen gestern neidisch nach: „Die mächtigste Frau der Welt!“?

Na, never rain in Southern California, gestrafft die Mundwinkel, jetzt  erstmal ordentlich in die Sonne,  und Meer und noch viel mehr: der Flugverkehr gleich eingestellt…
vielleicht vergessen die es ja bis zum übernächsten Mal; in der „Heimat“…

Und dann nicht wieder Gefühle anstrengen! Die gehen nur nach hinten los!

Ein Freund

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