Sendebewusstsein – ein durchaus lässliches „Wort zum Sonntag“

Können wir schon wieder übers Wetter reden? Sie an diesem kalt verhinderten Ausflugswochenende vorm PC nochmal daran erinnern – Wir können ohnehin nur konstatieren, wie sich nicht zuletzt an diesem Beispiel – „Wettermanipulationen“ – zeigt, hinterfragen, befragen beklagen, verklagen – als sei der Himmel, Gottes gesamte Schöpfung, bereits in ihren Händen, wird uns mürrisch in allen Belangen die Fragekompetenz wegen Geistlosigkeit abgesprochen.

Gesternhimmel, Heutehimmel

Gesternhimmel, Heutehimmel

Das war der angebliche Sieg der Aufklärung, die sie ins dunkle Mittelalter brachte, dass sie dem Menschen erstmals Gelegenheit bot und diese förderte, seine Fragen angesichts beträchtliche Ungerechtigkeit gezielt zu stellen unter Vermeidung jedes Dogmas im Denken und der Lösungsfindung. Wir konstatieren eben auch hier – es mag einen weniger interessieren, wie das Wetter heute war, der wende sich „seinen“ Problemen zu – wir konstatieren auch in der Meinungs b i l d u n g den krassen Rückfall vor Zeiten, die bisher als epochale Chancen für die Menschheit verstanden wurden.

Wir sahen auch, dass die Schlachten weiterhin unter der Schirmherrschaft des Glaubens denn des Wissens – Problemlösens, geführt wurden – weniger an Heeresmassen benötigend, weniger zeitaufwendig, weniger beobachtet, nicht im Herzen Europas – aber gleichwohl nicht weniger effizient oder ungezählt noch effizienter in der Erbringung von Opfern. Und wie damals schon, trotz, und sogar auch wegen angeblich wacher Menschenrechtsorganisationen, traf die Nichtkombatanten das meiste Leid.

Vor gerade mal einem Jahr verabschiedeten die Ritter der westlichen Weltmacht sich in Richtung „Südostasien“, und heute wird dort ein Feind detektiert, wie er abscheulicher sich nicht vorstellen ließe. Alle Versuche, dem eine agressive Haltung zu bescheinigen, laufen fehl, und so wird stattdessen eine Sicherheitsempfehlung zu einer atomaren Kriegserklärung umfunktioniert.

Wie delegieren solche Szenarien nach „Ganzweitweg“, und scherten uns wirklich besser um die eigenen Belange. Die bestimmt ein vorchristliches Finanzsystem, dessen schneeballsystemartiger Aufbau, so rechneten nahmhafte Ökonomen über die letzten 2 Jahrhunderte vor, nur im Nachobenschaufeln – wo die Banker einsammeln – einen Antrieb, seinen Existenzgrund, sein Funktionieren haben kann. Zwischenschichten sammeln bereits ihrerseits, und Zypern zeigte letztendlich, dazu gehören selbst die Gesetzgeber dieser Gestze, die später dann vollstreckt werden sollen.

Massenweise Leid brachten eingefädelte „Finanzcrash“s, begleidet gern mittels der Geldwaschanlage Krieg. Haben wir beim Denken in „Gelt“ jemals die Kriterien aufgegeben, die uns letzendlich – doch die „Brüderlichkeit“ verhindern, die eine gewalttätige Elite als Handelnsgrund vorgegeben haben? Haben wir seit der dunklen Zeit jemals anders gedacht als neidisch, uns nicht beindrucken lassen vom Pomp – den nochdazu wir erst erschufen – und jemals den uns vor Gott hingestellten Dämon erkennen können?

Die meisten von uns wirds nicht merklich treffen, dieses Band von proklamiertem Vermögen und Alimentation reißt eines Tage „blitzartig“, bis dahin fängt es unsere verschlankten Ansprüche ab. Der böse Bub, als den die Welt ihn zunehmend erkennt, hat noch seine Waffen in unseren Kellern. „Kriegslist“, nennt das wohl die Haager Landkriegsordnung, „lebendige Schutzschilder“ der humanitisierende Jagon; wir könnten nicht einmal „friendly fire“ auschließen … Wahre Freunde haben wir eh‘ nicht mehr, seit wir klüngeln, feige intrigieren, derweil Afrika massakrieren, im Gefolge des Bösen Waffengänge tun!

Lassen Sie sich nicht instrumentalisieren!

Anmerkungen, Quellen

[1]
Alarm in allen Blättern auf eine gezielt missverständlich wiedergegebene dpa-Meldung, gar der gebrandmarkte Westerwelle kann seinen lange fälligen Kotau einbringen in seiner Eigenschaft. Russia Today letztendlich bringt Klärung: eine Sicherheitswarnung, und Moskau fühle sich nicht veranlasst…

„North Korea asked foreign embassies to consider evacuation amid growing tension, warning it will be ‘unable to guarantee’ their safety after April 10. Moscow says it is examining the request, but is not planning to evacuate diplomats anytime soon.“ More there, RT

Deutschlandfunk, „Nordkorea ist „völlig unberechenbar“
FDP-Politiker warnt vor Verharmlosung der nordkoreanischen Kriegsrhetorik
Bijan Djir-Sarai im Gespräch …
Nordkorea überschätzt seine militärischen Fähigkeiten, sagt der FDP-Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai. Die nordkoreanische Führung sei „völlig ahnungslos“ und kenne ihre Grenzen nicht. Diese Kombination mache das Land unberechenbar.“ mehr da, DLF

[2]
Deutschlandfunk, „Der zyprische Parlamentsabgeordnete Christos Messis glaubt, dass Freunde und Verwandte von Regierungsvertretern ihr Geld aus Zypern gebracht haben, bevor mit der Troika die Zwangsabgabe beschlossen wurde…“ mehr da, DLF

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Teufel oder Belzebub

– Gute Nacht, Ägypten!

Da lässt sich ein Brechreiz nur schwer unterdrücken, wenn man das Drama in Ägypten verfolgt, und es ist nicht so sehr das Zwischenergebnis der „Wahl“, das nun nur konsequent die eigentlichen Optionen für ein Land aufzeigt, dass naiv die eigenen Geschicke in die Hand nehmen will und dabei wohl kurz vergessen hatte, dass im Endspiel um die Weltherrschaft nationale Befindlichkeiten, noch dazu in unmittelbarer Nachbarschaft der alleszerstörenden Kräfte, einen Scheißdreck gelten.

So bleibt dem Ägypter die Stichwahl zwischen Diktatur im alten oder neuen Gewand, der Weltöffentlichkeit, die Geschichte vom arabischen oder welchen auch sonst Frühling wiederum als Dichtung aus 1001 Nacht zu begreifen, und mit einem Blick auf die Heuchelei der den Vorgang heute reflektierenden Weltpresse dem Rest die Hingabe in den eingangs geschilderten Akt kurzfristiger Erleichterung.

Auszüge aus der Weltpresseschau, die heute (26.5. 2012, 8. 50 Uhr) der Deutschlandfunk präsentierte:

„Die Vergangenheit vergeht nicht, stirbt nicht. ‚Stürzt das Regime‘ war das Motto aller arabischen Revolutionen, aber das Internet reichte dafür nicht aus. Denn es gab keinen klaren Plan für die Zeit danach.“ (La Stampa)

„Ägypten hat den ersten Demokratie-Test bestanden. Die Wahlen waren frei, es gab nur geringfügige Verstöße…“ (Times)

„Selbst wenn künftig ein Islamist oder auch ein Mann des alten Regimes die Geschicke des Landes lenken sollte, sind die von Untertanen zu Bürgern mutierten Ägypterinnen und Ägypter um eine zentrale Erfahrung reicher: Der Stillstand ist überwindbar – vorwärts!“ (Neue Zürcher Zeitung)

„Der wirkliche Gewinner der Präsidentenwahlen ist nicht dieser Kandidat oder jener. Einer von beiden wird siegen, und sein Foto wird umgehend in unzähligen Zeitungen erscheinen. Aber die Amtsperiode des künftigen Präsidenten wird begrenzt und damit seine Macht endlich sein. Die wirklichen Sieger dieser Wahl sind die Ägypter selbst, die den Zwang der Tyrannei überwunden haben und erhobenen Hauptes ihren Weg gehen“. (Egyptian Gazette)

„Fast hätte das Mitglied der radikalen Muslimbrüder, Mursi, schon im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht, sodass es sehr wahrscheinlich ist, dass er den Vertreter des alten Regimes im zweiten Wahlgang besiegen wird. Die Ägypter, die sich für den Vertreter der Muslimbrüder entschieden haben, können später nicht behaupten, sie hätten nicht gewusst, was auf sie zukommt.“ (Danas (Serbien))

……….
Artikel hier im unmittelbaren Zusammenhang: Der Frühling in Arabien https://volksauge.wordpress.com/2012/04/29/der-fruhling-in-arabien/
……….
p.s. Schlag auf Schlag. Vorgestern „Bild“: „Aserbaidschan vor dem Eurovision Song Contest – Aufstand im Partyland. Bakus Jugend bittet: „Singt für Demokratie!“+++ Amnesty prangert Regime an +++ So tickt das Land am Kaspischen Meer – „SING FOR DEMOCRACY“, steht auf ihren weißen T-Shirts. „Singt für Demokratie – unterstützt die Menschenrechte in Aserbaidschan“. Hunderte dieser T-Shirts waren gestern in Baku, der Hauptstadt des Landes, zu sehen. Getragen von (meist) jungen Männern, die friedlich gegen das Regime von Präsident Ilham Aliyev (50) protestierten. Ihre Chance: das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) am Samstag in Baku…“

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Jubeljahre

Wir haben einen Jahrestag – den von Fukushima – und nehmen solches, wenn er nicht gefeiert werden kann, gern zum Anlass für ein paar Randnotizen, wenn sich durch das Nachrichten eines dann stark zukunftsverändernden Ereignisses ein allgemeiner, müder Konsens breitgemacht hat, wie wir finden, der mit dem, was wir selbst darüber in Erfahrung bringen konnten, nicht korrespondieren kann.

Wir haben – das sei zu unserem Verständnis und zu unserer Entschuldigung dafür angemerkt, dass wir hier nun ein Haar im Eintopf suchen, den alle so bereitwillig löffeln – wir haben dieses Bild einer Pyramide vor Augen, wenn wir uns die Machtstruktur auf diesem Planeten vorstellen. Nur so ist zu erklären, dass wir eine andere Wahrheit für möglich halten, als sie von hunderten Pressestellen weltweit verbreitet wird. Nur so können wir letztendlich erklären, wie gerade Medien, in mancher Vorstellung  die „4. Gewalt der Demokratie“ , uns als die Helfershelfer einer zunehmend lebensfeindlichen Entwicklung in der Welt gelten, wenn sie uns im Brustton der Überzeugung die vermeintlich augenscheinlichen Blödigkeiten von oben – von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, von Geheimbünden, Spionagediensten, von Generälen, von Putschisten, von ausgemachten Kriegsverbrechern weltweit – einbläuen bei Nichtbeachtung jeder anderslautender Meinungsäußerung, förmlich jede Renitenz aus unseren Hirnen spülen und uns höchst dienstbar machen für oben genannte Clique!

Unsere Reaktion auf Fukushima war stark! Selbst Dr. Merkels Sicht auf die Atomenergie sollte sich an diesem Tage grundlegend verändern, wie sie bekannte. Deutschland schaltete eiligst ab, und im Land des „zweiten großen Gaus nach Tschernobyl“ sind von den einst „50 Reaktoren auch nur noch 6 in Betrieb“. Während andere kompetente Stimmen ganz anderes nahe legen, scheint seit Fukushima der Menschheits schlimmster Teufel ausgemacht.

Mittels unsere Pyramidenvorstellung nun wieder nur zählen wir Birnen und Äpfel zusammen, so fallen uns weitere Mysterien der jüngsten Zeit ein; vor knapp zwei Jahren dieser Unfall, eine ebensolche Verkettung ungünstiger Umstände und Ausfälle von Sicherheitsanlagen wie in Fukushima, auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko – mit anschließend „masseweise Öl-Austritt in ökologisch und geoklimatisch sensibelem Gebiet“ – glaubte man den offiziellen Verlautbarungen, war die Katastrophe endzeithaft und letztendlich wohl nur aufgehalten worden, weil noch viel katastrophalere Gegenmittel eingesetzt wurden – mit diesen Tagen, sichtbar oder nicht, kam Öl (aus Tiefseebohrungen) auf die Agenda der „Politik“ – und die Einschränkung seiner Gewinnung.

Von Öl nimmt man mittlerweile an, dass es auf der Erde unbegrenzt zur Verfügung steht, sich ständig wieder neu bildet. Stimmen diese Ansichten, die durchaus von Fachleuten vorgetragen werden, wäre es, ähnlich wie die Atomenergie (die kalte Kernfusion ist da mitbedacht), eine fast unbegrenzte Energiequelle.

Dass die Weltkriege auch wegen dieser Ressourcen gehen, musste uns nicht erst von einem amtsmüden Bundespräsidenten gesteckt werden. Wir, am vermeintlich friedlichen Ende der Pipeline, haben diesen Frieden mit uns längst gemacht. Geschäftliches Interesse ist uns gleichwertig zu allseitigen Menschenrechten – wenn uns das Argument der Energieknappheit abhanden kommt, wo wollen wir da noch unbeschwerten Herzens Krieg treiben?

Zurück zum Geburtstagskind, den „GAU“ von Fukushima.
Seismologen waren sich einig: „entgegen allen Regeln der Tektonik“: Ein halbes Jahr lang noch bebte die Erde nach dem ersten gewaltigen, 8,4 Grad starken, welches den Reaktoren in Fukushima den Garaus machte.

Das Fukushima einen GAU hatte, haben wir abseits von der Meinungsmache bisher nirgendwo bestätigt gefunden. Nach unserem Wissen ist eine unkontrollierbare Kettenreaktion nicht eingetreten, und das, obwohl an diesem Tag dort ein GAA stattgefunden haben musste – ein Größtmöglicher Anzunehmender Ausfall aller sicherheitstechnischen Einrichtungen des Reaktors. Angaben über Nachweise starker Radioaktivität, wie sie eine Kettenreaktion mit sich brächte, hatten wir keine glaubhaften gefunden, ganz so, wie die japanischen Verantwortlichen das auch an die Weltöffentlichkeit gaben; erhöhte Radiaktivität, „gemessen selbst in den USA“, wie neulich gemeldet, kann somit auch andere Ursachen haben.

Zu jener Zeit der Nachbeben hörten wir dann auch eine kompetente Stimme, die Parallelen zwischen der vermeintlichen geostrategischen Waffe „HAARP“ und dem Erdbeben in Fukushima zog, und mit der aus der Beschäftigung mit dem Reaktor-„Unfall“ in Tschernobyl gewonnenen Ahnung ließ sich leicht vermuten, es könnte sich auch bei Fukushima und seinen sinnlosen „Nachbeben“ um eine Mikrowellenattacke gehandelt haben; mit einer „Erdbebenwaffe“ gedroht, falls er sein Land nicht zum Einfallstor des internationalen Großkapitals umgestalte, hätte man vor einigen Jahren nach seinen Angaben bereits dem japanischen Finanzminister;

„Stuxnet“ – war ein Computer-Virus, der in iranischen Reaktoren einen Unfall herbeiführen sollte – seine Väter angeblich israelisch/us-amerikanisch. Dass der Iran keine Bombe kann, weiß CIA seit Jahren, und hat es unlängst wieder betont – Obamas Besorgniss und Netanjahus Angst kann das nichts anhaben. Der Iran könnte seine Ölvorräte und die Umwelt schonen, hätte er Kernenergie. Ließe man ihm die Kernenergie.

Wenn die Welt heute im Gedenken an Fukushima um Verzeihung bittet und Verzicht gelobt, ihrem Verständnis dafür Ausdruck verleiht, dass uns langsam auch die Lichter ausgehen – wollten wir nur gesagt haben: Das kann von unseren Peinigern auch so gewollt sein?

*

Erlässliches update, (der „Vollständigkeit“ halber): Auch Florian Rötzer, „Zufall verhinderte größere Katastrophe im AKW Fukushima“ (auf „Telepolis“), kann nach Analyse einer Meldung in der japanischen Zeitung „Asahi Shimbun“ nur sagen: „Wie die Zeitung Asahi Shimbun berichtet, ereignete sich in Reaktor 4 vermutlich nur deswegen keine Kernschmelze – die Reaktoren 5 und 6 waren vor dem Unglück ganz heruntergefahren -, weil dort gerade Arbeiten ausgeführt worden waren“ und konstatieren, dass: „zufälligerweise größere Schäden verhindert wurden, sind sie doch beträchtlich“
Auf einen anderen Aspekt aber, der dieser Branche, abseits vom Medienrummel, den Todesstoß versetzen kann, bringt der Sensationssuchende uns dann wohl nur in seiner Not: „In Futaba, einem kleinen Ort in der Nähe des AKW Fukushima, lebten einmal mehr als 7000 Menschen. Durch den Tsunami wurden 90 Prozent der Häuser zerstört, aufgrund der Atomkatastrophe mussten die verbliebenen Bewohner evakuiert werden. Nun hat der Bürgermeister dem Fukushima-Betreiber eine erste Rechnung über 19 Milliarden Yen (175 Millionen Euro) für Schadensersatz gestellt. Futaba ist allerdings nur eine von 8 Kommunen des Landkreises Futaba. 90 Prozent des Landes (2,28 Quadratkilometer und 100 Prozent der 51 Gebäude, die der Stadt gehören, seien aufgrund des Unfalls kontaminiert und unbrauchbar geworden. Beim Land beschränkt sich die Schadensersatzforderung deswegen auf nur 90 Prozent, weil es sonst an Tepco übergeben werden müsste. Noch nicht in Rechnung gestellt wurden die mit der Evakuatierung verbundenen Kosten und der Steuerausfall.“

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DurchgeGAUt

Zum vorläufigen Ausbleiben einer Katastrophe

Wir haben gut daran getan, dass wir die Konsequenzen so schnell verstanden und gefordert haben. Das hat sicher einigen Japanern das Leben gerettet.

Nun schalten wir zwar unsere Energiequellen ab und verdammen sie – alternativlos: hier erscheint dies Wort angebracht -, anstatt sie verantwortungsvoll zu händeln, verraten wieder unsere Demenz, wenn wir nun die Grüngeschminkten in die Parlamente loben, eben noch angeprangert des Deals mit schrottreifen deutschen AKW-Ruinen nach China und eher ein weiterer Inbegriff für menschenverachtenden Lobbyismus.

Gut, egal –  wenn der „Supergau“ damit abzuwenden war.
Für Japans Autonomie ist er ja dennoch gewesen: Nahrungsmittel und Trinkwasser verseucht, die US-amerikanische Soldadeska im Land – wie könnte es schlimmer kommen!

Die Vorgänge aber im Reich der Roten Sonne der letzten Wochen lassen nicht zu, lediglich an eine Naturkatastrophe zu glauben – zu offensichlich waren hier nicht nur unglückliche tektonische Kräfte am Werk. „Energieverknappung, Nahrungsmittelvergiftung, Bevölkerungsdezimierung, Einschränkung der Freiheitsrechte, Zunahme von Angst und Gewalt“ – wir konstatieren auch bei diesem Erdbeben wieder eine besorgniseregende Dienswilligkeit aller anzunehmenden Zufälle zugunsten einer Agenda, an die ansonsten keiner glauben mag.

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Diesmal nicht – oder?

Kann man bereits sagen: Wann immer sie uns warnen – können wir unbesorgt sein; wenn sie die Unbesorgten spielen, sollten bei uns die roten Lichter angehen?

Ich halte es zunehmend so.
So hielt ich auch meine Angst vor der Wolke aus Japan in Grenzen. Die harmlosen Flugverbote, die nichtmal jemand wirklich wollte und die sich in der Deckung unheilgeilem massenmedialen Geschreis zu einem handfesten Krieg auswuchsen, hatte ich dennoch nicht auf dem Schirm.

So, da sind wir schon wieder. Deutsche Soldaten auf nächster Mission. Christliche Ritter im barbarischen Morgenland. Trotz Enthaltung in der Abstimmung im „Vereinten Nationen“-Clan. Wir verstehen, unser Gesicht zu wahren!
Starren dement auf die Schlange im Hut des Zauberers, während man den Nachbarkarnickeln schon das Fell abzieht. Sorgen uns um eine ferne, noch zu entstehende Wolke, während morgen tonnenweise aufbereitete abgereicherte Rückstände (aus unseren AKWs) in lybischer Erde explodieren und „Gefechtsregionen“, die eben noch Lebensraum ebenso unschuldiger Nachbarvölker waren, auf ewig verstrahlen? Und blasen uns noch einen mit „notwendig für Demokratie“ – von der wir ja erwiesenermaßen die wenigste Ahnung haben?
Diesmal nicht – oder?
Gott, hilf!

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Klammeraffen

Man wollte es sich eigentlich ersparen. Abgehakt! Und das Damoklesschwert seiner Kanzlerschaft nicht mehr über unseren Häuptern! Wie eingeschnappt der aussah, würden wir ihn nie wiedersehen…

Doch noch peinlicher als der Mann ist ja die Reaktion auf ihn.

Dass Merkel keine Intellektuellen braucht, war ja schon klar. Spätestens der Klimagipfel 2009 in Kopenhagen hat gezeigt: In der Deutschen Politik herrscht der Glaube, die Religion – nicht die Wissenschaftlichkeit.

„Immer mehr Vorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg (39, CSU), bei seiner Doktorarbeit geschummelt zu haben…“ Morgenpost (17. 02.)-Leser verstehen da möglicherweise etwas wie bei Klassenarbeit abgucken oder 10 Euro über den erlaubten HartzIV-Zusatzeinkommen zu verschweigen? Ob er bei den Soldaten in Afghanistan Trost suchte, würde die MOPO gern noch wissen.

Nun weinen Hausmütterchen im Radio – deren Kinder vielleicht selbst nicht weit gekommen sind, weil die Eltern nicht „blauen Blutes“ sind, keine Beziehungen, kein Geld für Ghostwriter und Titel fürs Söhnchen haben, ihn zur Redlichkeit erzogen hatten; haben solch großes Bedauern. Schluchzen Backfische verräterisch ihre Schulbildung um Gutti heraus, während der deren Schulgeld in der Welt verballert – verballern läßt;

Christiane Hoffmann von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung berichtet während einer Diskussionsrunde im Deutschlandfunk am Abend nach seiner Verteidigungsrede im Bundestag (23. 02.) von Beschimpfungen der Redaktion und der „linken Journaille“ überhaupt durch ihre Leser für die kritischen Auslassungen über Guttenberg .[1]

Die Bild-Zeitung, in der Runde vertreten durch Leiter des Hauptstadtbüros Zeitung, hält ausgerechnet in diesem Fall den Bürgerwillen für die Richlinie moralischen politischen Handelns. Die Bild vertrete ausdrücklich ihre positive Meinung zu Guttenberg – der Zuspruch seitens der Leser bilde damit die Meinung der Menschen des Landes ab.[1]

Die Runde kann sich wundern – dem widersprechen kann sie nicht.

Tissy Bruns vom „Tagesspiegel“: „Wir sehen doch an Guttenberg etwas ganz Schreckliches! Ich konnte sehr oft nachvollziehen, warum er solche Beliebtheit bei den Leuten hat – die Art, wie er redet, wie er auftritt und so weiter – es erreicht mich nicht wirklich, aber ich hab ein Gefühl dafür! Jetzt erleben wir, wie dieser Mensch sich wirklich von einem angeblichen Klartext-Redner, der er vielleicht auch nie so war, zu einem wirklich Orwell-Redner entwickelt, der jedes Argument, sozusagen, in sein Gegenteil verdreht: Er sagt Demut – und maßt sich an, selber darüber zu entscheiden, ob er diesen Doktor noch führt oder nicht – darüber hat nur die Universität zu entscheiden! Er sagt: Ich habe einen Fehler bekannt – in Wahrheit ist er bei einem erwischt worden; und es handelt sich auch nicht um einen handwerklichen Fehler – sondern um eine Täuschung! Und diese schrecklichen, ich finde wirklich schrecklichen populistischen Demagogien , zu denen er sich verurteilt hat, weil er an diesem Amte festhält, obwohl er eine Regelverletzung begangen hat – das finde ich einen ganz scheußlichen Prozess, der mich sehr beunruhigt.“[1]

Annette Rammelsberger von der „Süddeutschen“, der Diskussionsrunde aus München zugeschaltet: „Ich spüre immer wieder ganz stark, dass so dieses Gefühl sich einschleicht, da wird eine Majestät beleidigt – jemand, der über den Regeln des Politikbetriebs steht. Als wenn es so in einem vordemokratischen System – na ja, als wenn da der Heilsbringer irgendwie angekratzt würde – das spüre ich auch bei  Kollegen, aber natürlich noch ganz, ganz stark in unseren Leserbriefen. Also,wir haben gestern eine Umfrage in der CSU Basis gemacht gemacht und auch Landräten und Landtagsabgeordneten, Bundestagsabgeordneten – das ist alles völlig klar: „Wie könnt ihr so kleingeistig an diesem Mann herumkritteln?
Die Frage ist aber dann nur: Gibt es wirklich zweierlei Maß? Werden Messiase anders behandelt als der normale Professor oder der Banker, oder eben auch der Mann, der sich vor Gericht verantworten muss, weil er eben gegen die Gesetze verstoßen hat und gegen die Richtlinien und Regeln?“[1]

Nikolaus Blome, Bild-Zeitung: „Es hat, glaube ich, wenig Sinn, jenen, die in der Bevölkerung, also mit großer Mehrheit, Guttenberg hier die Stange halten und ihn weiterhin gut finden, zu unterstellen, sie hätten irgendeine Sehnsucht nach einem messianische Menschen oder nach vordemokratischen Zuständen.“

Das ist gut eine Woche her; mittlerweile ist Gutenberg zurückgetreten.
Auch die Kölner Karnevalisten äußern am Montag ihre Enttäuschung. Für sie kam der Rücktritt genau eine Woche zu früh. Nun sei der Themenwagen mit dem Pappguttenberg überflüssig geworden.

Doch nun formiert sich scheinbar der Souverän.
Spiegel, gestern: „Doktorwürde erschummelt? Glaubwürdigkeit passé? Was soll’s! Die Pro-Guttenberg-Welle rollt und rollt. Im Internet fordern Hunderttausende sein Comeback, am Wochenende wollen die Fans des CSU-Politikers auf die Straßen gehen.

Im Internet platzen die Unterstützer-Gruppen aus allen Nähten, bei Facebook fordern Hunderttausende seine Rückkehr, am Wochenende wollen die Hartgesottenen ein paar Städte mit Demonstrationen überziehen. Dass der Christsoziale sich seine akademischen Würden erschummelte, von seiner politischen Glaubwürdigkeit nicht mehr viel übrig ist, manche ihn gar für einen entlarvten Betrüger halten – für Guttenbergs Jünger spielt das keine Rolle.
Im Gegenteil. Sie sehen Guttenberg als Opfer. Der Medien. Der Neider. Des kleinkarierten Spießertums.“

Ja – und selbst seine „Weltläufigkeit“, sein Über-den-Dingen-stehen, die Gesundheit und Dandyhaftigkeit, die er ausstrahlt, verdankt er dem Vermögen seiner Sippe – sich anzueignen, was ihnen nicht gehört?

„Mehr als 500.000 Netzfans wollen Guttenberg zurück“ – so weiter Spon.
„Wohl kaum eine deutsche Facebook-Seite hat in so kurzer Zeit so viele Unterstützer hinzugewonnen wie die Seite „Wir wollen Guttenberg zurück“. Rund 510.000 hatten am Donnerstagmittag per Mausklick für ein Comeback des zurückgetretenen Verteidigungsministers gestimmt – das sind immerhin gut drei Prozent aller deutschen Nutzer des sozialen Netzwerks….Hier das volksnahe Idol, da die graue Politikerkaste. Es ist eine Art Heldenverehrung. Ein Kult. Und manch einer glaubt an baldige Erlösung: „Er wird wiederkommen, stärker als vorher“, ist sich ein Fan sicher.
Der virtuelle Hype soll nun auch auf die Straße getragen werden. Per Facebook haben sich Guttenberg-Freunde aus ganz Deutschland am Samstag zu Demonstrationen verabredet. Zeitgleich wollen sie ihr Idol um 13 Uhr unterstützen. Rund 20 Städte umfasst die Liste, in praktisch allen Regionen Deutschlands finden sich Menschen, die für den 39-Jährigen marschieren wollen. Hamburg, Berlin, München – auch im oberfränkischen Guttenberg, dem Heimatort des Freiherrn, ist eine Demo geplant…“

Hatte nicht neulich noch einer angedeutet, man könne dem Deutschen die Verantwortung für demokratische Prozesse – wie Volksentscheide etwa – nicht zumuten?

Medienstratege.de hat die Einträge bei Facebook angeschaut. Wie er sagt, anfangs ohne Argwohn – anders, als der Blogname vielleicht vermuten lässt. Auf seiner Seite rechnet er:

„Die Affäre um Karl-Theodor zu Guttenberg bewegt viele Menschen. Aber soll seinen Anhängern in zwei Tagen gelungen sein, was Dieter Bohlen und sein DSDS-Team in neun Jahre nicht geschafft haben? Trotz der vielen, vielen wohlwollenden Artikel in der “Bild”-Zeitung? Rund 145.000 Fans folgen der DSDS-Seite. Sie hat dazu neun Jahre gebraucht. Und nun soll es Fans von Herrn Guttenberg geschafft haben, die schon stattliche DSDS-Zahl in zwei Tagen zu übertreffen? Unmöglich.“

Er analysierte die Einsendungen eingehender (alles hier – man lese diese nüchterne Recherche). Am Ende ist er sich sicher – die Seite „Wir wollen Guttenberg zurück“ kann nur ein Auftragswerk sein.

p.s. Es soll nicht der Eindruck entstehen, man sei hier definitiv bei der innersten Puppe angelangt – um das Bild mit den russischen Puppe-in-der-Puppe – „Matrioschka“ – zu bemühen. Nicht möglich, dass die uns erfahrene Einsicht wieder nur ein Teil des Spiels ist – und hinter der „Demontage“ Guttenbergs erst der richtige Hammer hängt?

Update 5. 3. 23:30, Stern.de: „Pro-Guttenberg-Demos: „Du hast die Haare schön“ – Auf Facebook-Gruppen sah es so aus, als entstünde nach dem Guttenberg-Rücktritt eine Art Tea-Party-Bewegung. Doch bei den Demos am Samstag waren hauptsächlich Spaßvögel unterwegs…“ mehr dort
…………
Quellen

[1] Deutschlandfunk, 23.02. 19:15, Sendung: Zur Diskussion – „Noch nicht abgeschrieben: Der Fall Guttenberg im Wahlkampfjahr. mp3 zum Anhören/Downloaden

Medienstratege.de: „Alles nur ein Fake – neue Indizien auf gefälschte Guttenbergfans“

Alexandra Bader, ceiberweiber.at: „Bild-Zeitungs-LeserInnen und Guttenberg“

Spiegel, 3. März 2011: „Fangemeinde will für Guttenberg marschieren“

Morgenpost, 17. Februar 2011: „Hitzige Debatte um Mogel-Baron“

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Rausgehauen

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Mahatma Gandhi

 

Der Mangel an gesicherten Informationen gibt wohl immer Raum für Spekulationen.
Im Falle Lybien kommen dazu die Verlautbarungen von Massenmedien und westlichen Politikern, die stark an das Vokabular und die Logik erinnern, die vor kaum 10 Jahren ein westliches Kriegsabenteuer einläuteten – und sich anschließend als falsch und lügnerisch erwiesen, nachdem sie Tausenden in den angezeigten Ländern das Leben gekostet hatten und die Nationen ihre wirtschaftliche und politischer Eigenständigkeit an die Okkupanten verloren hatten.

Nachdem mit und seit Afghanistan und Irak so Ungeheuerliches offenbar wurde, kann man wohl nicht mehr umhin, das Neue abseits vom gewünschten Gedankengang zu betrachten.

Eine Nachrichtenselektion in diesem Kontext:

17:00 Uhr am Montag weiß der Deutschlandfunk die von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Libyen aufzulisten. Sie gingen weiter, als von der UNO vorgeschlagen.

Der Börsenbericht – spätabends, ebenfalls Deutschlandfunk: „Nach einem gelungenen Wochenauftakt sah es zunächst nicht aus. Der DAX hatte sich schwergetan, nach oben zu kommen – erst als am Nachmittag erfreuliche Konjunkturdaten aus den USA gekommen sind, und da sich eine Entspannung in Sachen Öllieferungen abgezeichnet hat, da haben Anleger wieder Mut gefasst, und sie haben Aktien gekauft…“

23:20 Uhr Westerwelle: „Wenn zum Beispiel Öl nach Deutschland geliefert wird – wird dieses Öl natürlich auch bezahlt – wir haben es ja auch bekommen. Und wir wollen ja auch nicht, dass die Rechnungen nicht bezahlen werden – sondern wir wollen, dass diese Rechnungen erst einmal eingefroren werden – die Zahlungen eingefroren werden – weil unsere Sorge zu groß ist, dass dieses Geld landet bei der Herrscherfamilie, landet beim Diktator, und erst dann neue Söldner angeheuert werden können.“

18:14 Uhr. Deutschlandfunk imitiert einen Augenzeugenbericht: „Der alte Mann ist erschöpft. Er geht auf die Knie, küsst den Boden der Heimat. Gerade hat er die lybisch-tunesische Grenze passiert – nach einem langen Fußmarsch durch die Wüste. Sein Auto hat er zurücklassen müssen. Dem französischen Fernsehsender Francois4 sagt er: Die Leute dort sind in Lebensgefahr. Jeden Tag. Warum tut man uns das an? Wir sind doch alle Moslems! Was haben wir denn getan?“
Wir heißt: wir Tunesier. Viele sind als Gastarbeiter ins reiche Nachbarland gegangen und kommen nun in Panik zurück…“

Auch die DRS 4 (Schweiz) weiß 2:00 vorerst vorwiegend von zurückkehrenden Ägyptern, die ihre Arbeitsplätzen im wohlhabenden Lybien verlassen haben.

In Oman gab es Unruhen; im Norden sei eine Polizeistation gestürmt worden; der Hafen und eine Ölraffinerie seien abgeriegelt, wohl nicht mehr in Zugriffsbereich der hiesigen Polizeikräfte; „Eine wichtige Verkehrsinsel“ sei „weiterhin besetzt“; mindestens einen Toten hätte es schon gegeben; in der Hauptstadt hätte es Proteste Hunderter gegeben – berichtet Deutschlandfunk 23:30 Uhr.

Weiter von der Börse: „In der Spitze ist der DAX über 7300 Punkte gestiegen – das ist ein Plus von 120 Punkten im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag. Im DAX, da gehen gehen die Kursgewinne quer durch alle Branchen – Spitzenreiter sind die Papiere von Siemens mit einem plus von 3, 6 Prozent. Händler und Investoren spekulieren darüber, dass Siemens möglicherweise seine Tochter Osram an die Börse bringen will. Das würde Milliarden in die Firmenkasse von Siemens spülen.
Aktien von SGL Carbon schießen über sechs Prozent nach oben, nachdem bekannt wurde, dass VW bei dem Wiesbadener Graphitspezialisten einsteigen will. Das alles muss man vor dem Hintergrund sehen, dass die Autobauer auf der Suche sind nach neuen Techniken und Technologien, die sowohl den Spritverbrauch als auch die CO2-Emissionen senken helfen und – es geht um die Weiterentwicklung der Elektromobilität….“

Frederike’s Becklog schrieb am 03. Februar:

„Ge-”peakt”? – oder doch nicht? Riesige Gas- und Erdölfunde im Mittelmeer sind Konfliktstoff“:

„… Jüngsten Meldungen zufolge kommt das Mittelmeer jetzt wieder stark in den Fokus: Nachrichten über riesige Gasfunde häufen sich! Das Portal “Germany Trade und Invest” meldet am 13.1.2011: “Neue Erdgasvorkommen revolutionieren Israels Energiesektor. Großfund ermöglicht Aufstieg zum Exporteur. Investitionen in Milliardenhöhe.”
Der Meldung zufolge geht es um einen neuen Offshore-Fund, das sog. “Leviathan-Feld”, rund 140 Km westlich der nordisraelischen Hafenstadt Haifa in einer Meerestiefe von rund 5100 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, in dem laut im Dezember 2010 veröffentlichten Schätzungen  rund 450 Mrd. Kubikmeter (cbm) Erdgas lagern.
Das neu entdeckte Gasfeld gehört zu den gigantischen Erdgaslagerstätten im sog. Levante-Becken; Anrainerstaaten sind neben Israel auch noch Zypern, Syrien und der Libanon. Der United States Geological Survey (USGS) schätzt die Vorräte an förderbarem Gas auf 3,5 Billionen Kubikmeter, was in etwas 20 Milliarden Barrel Öl entspricht.
Dieser Umfang übersteigt bei weitem die drei bisherigen Offshore gemachten Funde…“[1]

2:00 Dienstag Morgen berichtet Deutschlandfunk, Westerwelle hätte sich für die Fortsetzung der Beitrittsverhandlungen der Türkei nach Europa ausgesprochen.

…………….
[1]: www.becklog.zeitgeist-online.de/2011/02/03/ge-peakt-oder-doch-nicht-riesige-gas-und-erdolfunde-im-mittelmeer-sind-konfliktstoff/

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