Marionettenpüppchen Obama – Das Kapital nach seiner Gesichtsoperation

Szenenbild: Die Obama-TäuschungDieser Film über die Zustände in den USA hinterlässt auch einige Ahnungen über unsere Verhältnisse oder dem, was uns drohen könnte.

Szenenfoto aus Film: Die Obama-Täuschung

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(nicht nur) Aus gegebenem Anlass

Sehr geehrte Damen und Herren.

Es ist nur noch wenige Tage hin, dass uns wieder die Köpfe siegestrunken von den Mattscheiben und aus den Zeitungen angrinsen werden und wir dann wieder wissen, was wir vorher wussten: Wieder nicht! Dann ist, ein kleiner Trost, aber die Saison vorbei, in der uns Zeitung und Fernseher mit nichtssagenden und unverbindlichen Wahlprogrammen oder den Streit darum langweilten.

Gehen wir zur Wahl – oder lassen wir es?

Wohl dem, der noch Ideale hat; verziehen, wer glaubt, auf diesem Wege Demokratie zu üben oder Schlimmeres verhindern zu können; gutverstanden, wer darin keinen Sinn sieht, zu beneiden oder zu belächeln die, die Alternativen für „dort oben“ ans Ruder zu bringen glauben.

Es sieht so aus, als seien uns alle Hände gebunden. Selbst wenn wir alle entscheiden würden, dieses Spiel nicht mitzumachen – Merkel und Steinwelle und Westermeier und wie sie alle heißen würden es auch ohne uns spielen. So gehen die Regeln dieses Spiels.

Wer unser Desinteresse als „Politikverdrossenheit“ abtut, hat nicht hingehört. Die Diskussion über Politik hathier nie aufgehört. Wir reden nur nicht mehr mit den Zungen derer, die ihren eigenen Zirkus gründen wollen und uns nur als zahlende und applaudierende Zuschauer benötigen. Und wollen von denen eigentlich nur nicht behindert werden, selbst ein einigermaßen lebenswertes Dasein zu führen. So mag es von dort oben aussehen, als seien wir am Leben nicht interessiert, hätten keine Ideen oder seien zu dumm, an „politischen Prozessen“ teilzunehmen.

Während wir nun so sitzen und auf bessere Zeiten oder neue Köpfe warten, zur Wahl gehen oder nicht und die da gewähren lassen, verschlechtern sich unsere Chancen zusehends. Was haben wir mit den Autofirmen zu schaffen, deren Subventionierung nun der Grund für ein noch tieferes Schlittern des ganzen Landes in die „Krise“ bedeuten wird? Was triebe uns, hinfällige und längst bankrotte Finanzinstitute zu unterstützen, von denen wir keinen Cent erwarten, wenn es uns mal schlecht geht? Und vor allem, aus gegebenen Anlass: Warum sollen wir dieses Kasperle- und Hypnosetheater nun auch noch mit unserem Wilhelm versehen?

Ganz einfach: Weil wir keine andere Chance haben. Weil das unsere einzige Möglichkeit der Einflussnahme in die Politik unseres Landes ist; wenn die einmal dort oben sind, sind unsere Einflussmöglichkeiten fast Null; wenn wir denen erstmal den Weg nach oben geebnet haben, sind sie in trockenen Tüchern und können höchstens noch über einen anderen dort stolpern. Und so soll das auch sein – nominierte „Anwälte“ des Volkes vertreten, ohne Angst um ihr tägliches Einkommen, blind gegen die Erwartungen der Wirtschaftslobby und anderer auf lediglich finanziellen Gewinn orientierter Interessengruppen, Volkes Interessen.

Wer allerdings dort hoch kommt, das bestimmen wir. Wir können nicht nur wählen, wir können sogar a u s w ä h l e n.

Für diesmal mag es zu spät sein. Gleich hören wir wieder das Kryptisch aus unseren Radios und Fernsehern sickern, dass wir kaum noch verstehen und von dem wir trotzdem hoffen, dass es eintreten möge, weil es immer irgendwie auf blühende Landschaften vertröstet. Am Anfang wird es siegestrunkenes Gelall sein, als sei der jeweilige Kopf wahrlich für sein augenfälliges Eintreten geehrt worden; bald wird er sich wieder seinen Interessen zuwenden…

Wir wollen uns eine neue Regierung suchen! Wir wollen uns unsere Vertreter selbst aussuchen, auswählen. Wir werden von ihnen klare Antworten fordern, und wenn wir zu unintelliegent für diese sind, werden sie sich uns mit anderen Worten erklären müssen. Wir wollen über unsere Sorgen und Nöte befragt sein, denn diese gilt es dann dort, an oberer Stelle, zu vertreten.

Wir können viel hinterm heimatlichen Herd brummeln. Die, die es hören müssten, wollen selbst laute, öffentliche oder gewalttätige Proteste nicht mehr zur Kenntnis nehmen; das Leben, so glauben die, geht auch ohne unsere Meinung weiter. Davon, es ist allerhöchste Eisenbahn, müssen wir sie kurieren.

Ich (hier noch ein einzelnes Ich) möchte diesen Platz hier zum Runden Tisch für Volkes Meinung und zum Organ seines Mitbestimmungsrechtes machen.

Ich lade Sie ein, hier ihre Meinung, kundzutun, ihre Vorstellungen für ein besseres Leben, ganze Beiträge, wenn Sie wollen. Ich bitte Sie, diese Adresse weiterzuempfehlen, falls Sie damit ersteinmal warten wollen und nur besuchsweise hier ab und zu hereinschauen.

Ich bin mir der Beschränkung unseres Kreises sehr wohl bewusst, nicht jeder, der sich für uns interesssieren könnte, kann oder will online gehen. Wir wären hier auch schlecht vernehmbar, unter Milliarden ähnlicher Adressen; wir wollen uns hier treffen, bis wir mindestens eine Parkbank ausfüllen könnten, und da wir erstmal nur im Umkreis Rudolstadt beginnen können, diese auch in eine öffentliche Räumlichkeit zu vielleicht sogar feststehenden Zeiten tragen. Wenn Sie wollen, werden wir nicht zu übersehen sein.

Sie finden hier eine Emailadresse unserer Redaktion. Nehmen Sie gleich jetzt am politischen Gespräch teil. Äußern Sie ihre Gedanken oder ihre „Fantasien“. Veröffentlichen Sie anonym oder unter vollem Namen, geben sich für Rückfragen offen, seitens der Redaktion, seitens der anderen Mitleser/schreiber, oder erzählen zumindest Ihrer Oma, Ihrer/Ihrem Liebsten, Ihren Kindern von uns…

Ihr André Mitsching

Rudolstadt/Thüringen volksauge@googlemail.com

Uns ist egal, wie hoch und wohin die Kanzler fliegen. Haupsache, sie fliegen uns nicht davon.

Lassen Sie uns ein Beispiel nehmen: Mit der „staatlichen“ Unterstützung für Opel sollten Arbeitsplätze gerettet werden, sollte der Standort Deutschland erhalten bleiben. Jeder weiß aber auch, dass zahlreiche Mitglieder unserer derzeitigen Regierung ebenfalls Posten im Aufsichtsrat in der Automobilbranche begleiten. Wenn bekannt wird, dass die Regierung, einer hat das ausgerechnet, für jeden gefährdeten Arbeitsplatz einen Betrag von 300.000 € zur Verfügung stellen will (eine Summe, von der der Unterhalt des betreffenden Arbeiters mehr als 10 Jahre, solange lebt kein Opel mehr, gewährleistet werden könnte), wenn alle gute Vernunft in den Wind geschlagen und eine „ Verschrottungsprämie“ ausgeschüttet wird, um die Kaufkraft der Automobilbranche zu erhalten, die nun ihren ganzen Schrott, denn mehr wird er nicht sein im Zeitalter des ökologischen Autos, abgestoßen haben mag und nun schon zähneklappert vor der Zeit nach der Prämie warnt – ist da der Gedanke zu weit hergeholt, dass es unseren Köpfen dort oben erst einmal darum ging, ihrer maroden Betriebe zu versilbern, als dass es ihnen um das Wohl ihres von Arbeitslosigkeit und anderen Spielarten des sozialen Verfalls bedrohtes Volk ging?

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